Author: Yannick Fiedler

  • Wie man Pinterest-Fotos im Jahr 2026 herunterlädt

    Wie man Pinterest-Fotos im Jahr 2026 herunterlädt

    LGR Reutlingen – 28 Mai 2026 | Pinterest ist eine Plattform, die viele Nutzer dazu verleitet, mehr Zeit zu verbringen, als sie ursprünglich geplant hatten. Oftmals landet man nach nur einem kurzen Besuch von “ein paar Minuten” schließlich 40 Minuten später, während man inspirierende Ideen für Inneneinrichtungen speichert, obwohl man noch kein eigenes Zuhause hat. In dieser schier unendlichen Sammlung von Bildern fragt man sich irgendwann, wie man einige dieser Fotos tatsächlich auf seinem Gerät speichern kann. Das Herunterladen von Bildern von Pinterest ist jedoch nicht so einfach, da die Plattform nicht gerade einen offensichtlichen Download-Button anbietet.

    Im Jahr 2026 gibt es jedoch einige effektive Methoden, um Pinterest-Fotos herunterzuladen, und eine der am häufigsten genutzten browserbasierten Optionen ist Pinpea. Obwohl viele Nutzer Pinpea vor allem als Video-Downloader für Pinterest kennen, ermöglicht es auch das Herunterladen von Bildern, ohne dass eine Installation oder Registrierung erforderlich ist. Dies klingt nach einer idealen Lösung.

    Vorbereitung auf den Download von Pinterest-Fotos

    Bevor Sie mit dem Herunterladen beginnen, gibt es nicht viel, was Sie benötigen. Das ist der Vorteil:

    • Ein Link zum Pinterest-Bild (das ist das Wichtigste)
    • Ein funktionsfähiges Gerät
    • Genügend Speicherplatz (manchmal können Pinterest-Bilder überraschend groß sein)
    • Eine grundlegende Vorstellung davon, was Sie speichern möchten

    Es ist wichtig zu beachten, dass die Inhalte auf Pinterest den jeweiligen Erstellern gehören. Das Herunterladen ist in der Regel für den persönlichen Gebrauch in Ordnung, aber die Nutzung an anderer Stelle ohne Erlaubnis kann problematisch werden.

    Methoden zum Herunterladen von Pinterest-Fotos

    Die erste Methode, die die meisten Nutzer verwenden, ist die Anwendung von Pinpea. Diese browserbasierte Lösung ist einfach und erfordert keine Installation. Man nutzt sie, wenn man sie benötigt, und schließt den Browser, wenn man fertig ist. Das wirkt erfrischend unaufwendig im Vergleich zu vielen anderen Online-Tools.

    So funktioniert Pinpea:

    1. Öffnen Sie Pinterest, suchen Sie das gewünschte Bild und kopieren Sie den Link.
    2. Gehen Sie zu Pinpea und fügen Sie den Link dort ein. Das Tool erkennt das Bild in der Regel schnell.
    3. Laden Sie das Bild in der verfügbaren Qualität herunter und speichern Sie es auf Ihrem Gerät.

    Auf mobilen Geräten funktioniert dies in der Regel so:

    • Tippen Sie auf “Teilen”
    • Kopieren Sie den Link

    Auf dem Desktop genügt es, die URL aus der Adresszeile des Browsers zu kopieren. Pinpea unterstützt nicht nur Fotos, sondern auch Videos, GIFs und Idea Pins. Nutzer schätzen vor allem die unkomplizierte Handhabung.

    Eine weitere Methode, die oft als letzte Möglichkeit genutzt wird, ist das Erstellen eines Screenshots. Man öffnet das Bild und macht einen Screenshot, den man anschließend zuschneidet. Diese Methode ist einfach, hat jedoch ihre Einschränkungen:

    • Sie eignet sich am besten, wenn Sie nur eine schnelle Referenz benötigen.
    • Die Auflösung ist oft nicht optimal.
    • Sie ist nützlich, wenn Sie offline sind oder keine weiteren Tools verwenden möchten.

    Die Qualität kann jedoch leiden, da Screenshots die Bilder komprimieren können und feine Details verloren gehen.

    Eine dritte Möglichkeit sind Browsererweiterungen, die auf dem Desktop verwendet werden. Diese Erweiterungen fügen in der Regel eine Download-Option hinzu oder erkennen Bilder automatisch, sobald sie installiert sind. Die Praktikabilität hängt jedoch stark von der jeweiligen Erweiterung ab.

    Wie es normalerweise funktioniert:

    • Erweiterung installieren
    • Öffnen Sie Pinterest
    • Benutzen Sie das Erweiterungstool
    • Wählen Sie die Bilder aus
    • Laden Sie sie herunter

    Die Vorteile dieser Methode liegen in der Schnelligkeit, wenn sie funktioniert, und der Möglichkeit, mehrere Bilder gleichzeitig zu speichern. Allerdings kann die Qualität der Tools variieren, und einige hören nach Updates einfach auf zu funktionieren.

    Tipps zum Herunterladen von hochwertigen Pinterest-Bildern

    Ein wichtiger Tipp ist, immer zu versuchen, die Bilder von dem ursprünglichen Pin herunterzuladen, da Repins manchmal die Qualität verringern. Screenshots sollten wirklich die letzte Option sein, besonders wenn Details wichtig sind. Tools wie Pinpea ziehen in der Regel die beste verfügbare Version, was Zeit spart und das Raten überflüssig macht.

    Ein weiterer oft ignorierter Punkt ist die Organisation. Downloads von Pinterest können sich schnell anhäufen. Eine Ordnerstruktur kann helfen, die Übersicht zu bewahren, sonst ist man bald auf der Suche nach verlorenen Schätzen.

    Das Herunterladen von Pinterest-Fotos im Jahr 2026 ist also nicht kompliziert, aber die Wahl der Methode beeinflusst, wie reibungslos das Erlebnis verläuft. Screenshots sind zwar schnell, aber oft von minderer Qualität. Erweiterungen können leistungsstark, aber inkonsistent sein. Browserbasierte Tools wie Pinpea bieten eine mittlere Lösung, bei der alles ohne großen Aufwand funktioniert. Letztendlich geht es bei Pinterest darum, Gedanken zu sammeln und Ideen zu speichern. Das Herunterladen von Bildern verleiht diesen Ideen eine bleibende Qualität, anstatt sich nur auf das Gedächtnis zu verlassen.

    Es ist wichtig zu betonen, dass Pinpea nur für den persönlichen Gebrauch gedacht ist. Nutzer sollten stets die Urheberrechtsgesetze beachten und sicherstellen, dass sie die erforderlichen Erlaubnisse einholen, bevor sie Inhalte herunterladen oder wiederverwenden. Alle Medienrechte bleiben bei den ursprünglichen Erstellern.

  • PDF Expert: 50% Rabatt auf Dauerlizenz – Trend zurück zu Einmalkauf

    PDF Expert: 50% Rabatt auf Dauerlizenz – Trend zurück zu Einmalkauf

    LGR Reutlingen – 27 Mai 2026 | Die Softwarelandschaft für digitale Produktivitätswerkzeuge befindet sich im Umbruch. Immer mehr Hersteller, die zuvor auf das Abo-Modell gesetzt haben, kehren nun zu dauerhaften Lizenzmodellen zurück und bieten diese zu stark reduzierten Preisen an. Ein herausragendes Beispiel ist PDF Expert Premium für Mac, das seine Preise für die lebenslange Lizenz um 50 Prozent gesenkt hat.

    Aktuell können Nutzer die Dauerlizenz für PDF Expert zu einem Preis von etwa 64 Euro erwerben, statt der regulären 129 Euro. Diese Aktion läuft bis zum 14. Juni 2026 und richtet sich insbesondere an professionelle Anwender, die eine einmalige Zahlung bevorzugen, anstatt monatliche oder jährliche Gebühren zu zahlen.

    PDF Expert präsentiert sich als umfassendes Dokumentenmanagement-Tool, das wichtige Funktionen wie optische Zeichenerkennung (OCR) und die Möglichkeit zur Konvertierung in verschiedene Formate, darunter Microsoft Word, Excel und PowerPoint, bietet. Die Premium-Version hebt sich durch vollständige Bearbeitungs- und Signaturfunktionen hervor, die sie zu einem ernsthaften Konkurrenten für hochpreisige Unternehmenslösungen machen.

    Doch PDF Expert ist nicht der einzige Anbieter, der diesen Trend erkennt. Andere Software-Entwickler ziehen nach und bieten ebenfalls attraktive Einmalkauf-Optionen an. Der AcePDF Converter Pro ist zum Beispiel aktuell für rund 22 Euro erhältlich, was einen signifikanten Rückgang vom ursprünglichen Preis von fast 92 Euro darstellt. Dieses Angebot gilt bis zum 31. Mai 2026 und bietet Funktionen wie Stapelkonvertierung und Komprimierung an.

    Das UPDF-Paket hat sich ebenfalls in die Reihe der Sonderangebote eingereiht und bietet seine lebenslange Lizenz bis Ende Mai für etwa 60 Euro an. UPDF zeichnet sich durch 2 GB Cloud-Speicher und spezielle Funktionen zur Stapelverarbeitung aus, die sich besonders für hohe Arbeitsvolumina eignen.

    Der Trend zu Einmalkäufen spiegelt sich auch in anderen Bereichen der Software wider. MacMagic, ein vielseitiges Tool für macOS, ist derzeit auf rund 21 Euro reduziert und bietet Funktionen wie Cache-Bereinigung, die Verwaltung versteckter Dateien und spezifische PDF-Dienstprogramme. Auch im Bereich der professionellen Produktivitätssoftware wurden Verbesserungen bei bekannten Datenbank- und Aufgabenmanagement-Tools vorgenommen.

    DEVONthink hat kürzlich die Version 4.3 mit dem Codenamen „Herschel“ veröffentlicht. Diese Version führt einen MCP-Server (Model Context Protocol) ein, der für die Integration mit KI-Anwendungen wie Claude und Codex etabliert wurde. Die Preisgestaltung von DEVONthink bleibt gestaffelt: Die Standard-Edition kostet 91 Euro, während die Pro-Version 183 Euro in Anspruch nimmt.

    Im Aufgabenmanagement hat OmniFocus ein Wartungs-Update herausgebracht, das technische Probleme bei Prognoseauswahlen und Datumseingaben behebt. Dieses Update sorgt für mehr Stabilität bei einem Tool, das sowohl als Einmalkauf (138 Euro für Pro) als auch im monatlichen Abo erhältlich ist. Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass das Abo-Modell zwar weiterhin vorherrscht, jedoch auch permanente Lizenzoptionen angeboten werden, um spezielle Marktsegmente anzusprechen.

    Die Preissenkungen im Softwarebereich fallen zeitlich mit signifikanten Rabatten auf Hardware zusammen, die für die anspruchsvollen Produktivitätsanwendungen erforderlich ist. Amazon hat die Preise für die neuesten M5-Serie MacBooks gesenkt, die die Rechenleistung für erweiterte Funktionen wie OCR und KI-Integration liefern. Das 14-Zoll MacBook Pro mit M5 Pro-Chip, 24 GB RAM und 1 TB SSD ist um etwa 184 Euro reduziert und kostet derzeit etwa 1.840 Euro.

    Für Nutzer mit weniger hohen Anforderungen wurden auch die M5 MacBook Air-Modelle Ende Mai um bis zu 184 Euro gesenkt, wobei das 13-Zoll-Modell bei etwa 828 Euro beginnt. Diese Hardware-Updates sind entscheidend für Anwender, die die neuesten Betriebssysteme wie macOS 15 Sequoia nutzen möchten, das für viele neue KI-gesteuerte Softwarefunktionen notwendig ist.

    Cloud-Speicheranbieter passen ebenfalls ihre Angebote an, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden. Internxt bietet derzeit einen Lebenslang-Cloud-Speicherplan mit 10 TB für etwa 248 Euro an, was eine erhebliche Reduzierung gegenüber dem Standardpreis darstellt. Der Dienst betont die Sicherheit durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und eine Zero-Knowledge-Architektur, wodurch er sich als vertrauenswürdige Lösung für Profis positioniert, die große Mengen verschlüsselter Daten verwalten müssen.

    Die Rückkehr zum Lebenslang-Lizenz-Modell im Frühjahr 2026 zeigt eine anhaltende Nachfrage nach Softwarebesitz. Während viele Unternehmen von Abonnements zu stabileren Einnahmemodellen gewechselt sind, verdeutlichen die Erfolge von PDF Expert und UPDF, dass ein bedeutender Teil der Nutzer die Planbarkeit einer einmaligen Zahlung bevorzugt.

    Besonders im Projektmanagement wird dieser Trend deutlich. Microsoft Project Professional 2021 hat den Preis für seine lebenslange Lizenz auf etwa 9 Euro gesenkt. Obwohl es sich um eine ältere Version handelt, spricht der drastische Preisnachlass preisbewusste Profis und kleine Unternehmen an, die nicht auf die neuesten cloud-integrierten Funktionen des Microsoft-365-Ökosystems angewiesen sind.

    Für Profis ist das aktuelle Zeitfenster der Lebenslang-Lizenz-Angebote eine Gelegenheit, langfristige Werkzeuge ohne wiederkehrende Kosten zu sichern. Es bleibt jedoch zu beachten, dass selbst mit einer dauerhaften Lizenz Nutzer weiterhin Hardware-Upgrades durchlaufen müssen, um die volle Funktionalität zu gewährleisten. Der Fokus für den Rest des Jahres wird darauf liegen, wie sich diese permanenten Werkzeuge an eine zunehmend KI-zentrierte und cloudabhängige Umgebung anpassen.

  • Qubo Smart Air Purifier R700: Effiziente Luftreinigung für modernes Wohnen

    Qubo Smart Air Purifier R700: Effiziente Luftreinigung für modernes Wohnen

    LGR Reutlingen – 27 Mai 2026 | Der Qubo Smart Air Purifier R700 hebt die Luftreinigung auf ein neues Niveau. Mit seinem eleganten, zylindrischen Design und der fortschrittlichen True HEPA H13 Filtration bietet er eine effiziente Lösung, um die Raumluft von Schadstoffen zu befreien. Besonders hervorzuheben sind die smarten Funktionen, die eine nahtlose Integration in den modernen Lebensstil ermöglichen.

    Das Gerät ist nicht nur leistungsstark, sondern auch benutzerfreundlich. Die schnelle Reduzierung von PM2.5-Partikeln ist ein entscheidendes Merkmal, das besonders in städtischen Gebieten von Bedeutung ist, wo die Luftqualität oftmals beeinträchtigt ist. Der leise BLDC-Motor sorgt dafür, dass der Luftreiniger im Hintergrund arbeitet, ohne den Alltag zu stören. Benutzer können die Steuerung über eine App vornehmen oder Sprachassistenten wie Alexa nutzen, was die Bedienung noch komfortabler macht.

    Ein weiteres Highlight des Qubo Smart Air Purifier R700 ist das intelligente Luftqualitätsüberwachungssystem. Dieses System informiert die Nutzer in Echtzeit über die Luftqualität in ihren Wohnräumen. Auf diese Weise können sie gezielt Maßnahmen ergreifen, um die Raumluft zu verbessern. Die verschiedenen Reinigungsmodi ermöglichen eine Anpassung an individuelle Bedürfnisse, sei es während der Nacht oder bei intensiven Aktivitäten in der Wohnung.

    Technische Spezifikationen und Benutzererfahrungen

    Der Qubo Smart Air Purifier R700 zeichnet sich durch folgende technische Spezifikationen aus:

    • Filtration: True HEPA H13
    • Design: Zylindrisch und portabel
    • Motor: Leiser BLDC-Motor
    • Steuerung: App-gesteuert und Sprachassistent-Integration
    • Luftqualitätsmonitor: Echtzeitüberwachung

    Die Benutzererfahrungen zeigen, dass die Integration der App in den Alltag reibungslos funktioniert. Nutzer berichten jedoch von gelegentlichen Synchronisationsproblemen, die die Benutzerfreundlichkeit etwas beeinträchtigen können. Trotz dieser kleinen Mängel überzeugt der Luftreiniger durch seine Zuverlässigkeit und die Vielzahl an Funktionen, die er bietet.

    Vor- und Nachteile des Qubo Smart Air Purifier R700

    Wie bei jedem technischen Produkt gibt es auch beim Qubo Smart Air Purifier R700 sowohl Vorzüge als auch Nachteile, die potenzielle Käufer abwägen sollten:

    • Vorteile:
      • Effiziente Luftreinigung dank HEPA H13-Filtration
      • Intelligente Funktionen und einfache Bedienung
      • Leiser Betrieb, ideal für Nachteinsätze
    • Nachteile:
      • Relativ hohe Kosten für Filterwechsel
      • Gelegentliche App-Synchronisationsprobleme

      Insgesamt bietet der Qubo Smart Air Purifier R700 eine praktische Lösung für die Luftreinigung, die sowohl für technikaffine Nutzer als auch für Familien geeignet ist. Die Kombination aus leistungsstarker Filtration und smarter Technologie macht ihn zu einem wertvollen Begleiter in der modernen Wohnumgebung. Trotz kleinerer Schwächen in der App-Integration bleibt der Luftreiniger eine zuverlässige Wahl für alle, die Wert auf saubere und gesunde Luft legen.

  • Mobile Banking-Trojaner: Angriffe springen um 196 Prozent

    Mobile Banking-Trojaner: Angriffe springen um 196 Prozent

    LGR Reutlingen – 27 Mai 2026 | Sicherheitsexperten berichten von einem alarmierenden Anstieg der Angriffe durch Mobile Banking-Trojaner, der im ersten Quartal 2026 um 196 Prozent auf 1,24 Millionen Vorfälle gestiegen ist. Dies zeigt, wie gravierend die Bedrohung durch mobile Cyberkriminalität geworden ist. Die geschätzten weltweiten wirtschaftlichen Schäden könnten bis Ende 2026 auf rund 442 Milliarden Euro ansteigen.

    Mit Millionen von Deutschen, die täglich Online-Banking über ihre Smartphones nutzen, sind die Risiken enorm. Experten warnen eindringlich davor, dass diejenigen, die sich nicht mit den nötigen Schutzmaßnahmen auskennen, ernsthafte Datenverluste und finanzielle Schäden riskieren. Zu den empfohlenen Schutzmaßnahmen zählen unter anderem die Verwendung von starken Passwörtern und die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung.

    Ein Haupttreiber dieses Anstiegs ist die zunehmende Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) durch Cyberkriminelle. Schätzungen zufolge basieren mittlerweile 86 Prozent aller Phishing-Kampagnen auf KI-Technologien. Täglich werden etwa 3,4 Milliarden schädliche Nachrichten weltweit versendet. Besonders besorgniserregend ist der kürzlich entdeckte erste von einer KI entwickelte Zero-Day-Exploit, der auf einen semantischen Logikfehler in einem weit verbreiteten Server-Management-Tool abzielt und die Zwei-Faktor-Authentifizierung für Cloud-Dienste umgeht.

    Die Täter haben ihre Infrastruktur professionalisiert. Eine Plattform namens Kali365 bietet seit Frühjahr 2026 ihre Dienste als „Phishing-as-a-Service“ an. Für 250 Euro im Monat oder 2.000 Euro jährlich können Angreifer komplexe Attacken durchführen, unter anderem den Missbrauch des OAuth Device Code Flow, um die Multi-Faktor-Authentifizierung zu umgehen. Die Gruppe Storm-2949 hat diese Methode bereits für massive Angriffe in Nordamerika und Europa genutzt, wobei sensible Daten aus Cloud-Speichern oft innerhalb weniger Minuten gestohlen wurden.

    Darüber hinaus haben altbekannte Methoden ein KI-Update erfahren. Das sogenannte Quishing, bei dem QR-Codes für Phishing verwendet werden, ist um 150 Prozent auf 18 Millionen Fälle gestiegen. Experten von Kaspersky haben eine neue Taktik beobachtet, bei der Angreifer QR-Codes aus ASCII- oder Unicode-Zeichen generieren, die für automatisierte E-Mail-Scanner unsichtbar sind, jedoch auf mobilen Geräten wie normale QR-Codes funktionieren.

    Im Android-Ökosystem ist der Mamont-Trojaner besonders verbreitet und verantwortlich für etwa 70 Prozent der Angriffe. Eine perfide Kampagne namens Trapdoor hat über 450 manipulierte Apps in den offiziellen Google Play Store geschleust, die zusammen über 24 Millionen Downloads verzeichneten. Diese Apps führten im Hintergrund bis zu 480 Millionen betrügerische Werbeauktionen pro Tag durch.

    Zusätzlich gibt es nicht patchbare Hardware-Schwachstellen. Die Sicherheitslücke CVE-2026-25262 im BootROM bestimmter Qualcomm-Chipsätze ermöglicht tiefgreifende Systemeingriffe, die durch Software-Updates kaum behoben werden können. Auch im Linux-Kernel wurde mit CVE-2026-31635 eine kritische Lücke entdeckt, die ein weiteres Risiko darstellt.

    Plattformbetreiber reagieren auf diese wachsenden Bedrohungen: Apple hat Post-Quanten-Kryptografie (PQ3) sowie einen erweiterten Schutz für gestohlene Geräte eingeführt. Android 17, auch bekannt als Cinnamon Bun, wird mit einem neuen „Theft Detection Lock“ ausgestattet, der verdächtige Bewegungen erkennt und das Gerät sofort sperrt. Darüber hinaus sollen Anrufe von bekannten Betrugsnummern künftig automatisch blockiert werden. Dennoch nutzen nur etwa 18 Prozent der Nutzer kostenpflichtige Premium-Sicherheitslösungen.

    Die Explosion der Betrugsfälle bleibt nicht ohne rechtliche Konsequenzen. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat ein wegweisendes Urteil gefällt, wonach Banken für unbefugte Geldabhebungen haften, wenn dem Kunden keine grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann. Ein konkreter Fall betraf einen Kunden, der während eines Auslandsaufenthalts 220.000 Euro verlor, ohne jemals physischen Zugriff auf seine Karte oder PIN zu haben.

    Das Landgericht Itzehoe sieht sich ebenfalls mit einer hohen Anzahl von Klagen konfrontiert, darunter rund 90 gegen eine große Direktbank. Oft sind Social-Engineering-Techniken im Spiel, bei denen Täter sich am Telefon als Bankmitarbeiter ausgeben. Lokale Polizeibehörden im Rhein-Kreis Neuss und in Hamm berichten von Fällen, in denen Betrüger mit gefälschten SMS und persönlichen Anrufen hohe Summen erbeutet haben, teilweise indem sie EC-Karten direkt an der Haustür der Opfer abholten.

    Die Behörden haben jedoch auch Erfolge zu verzeichnen. Im Rahmen der internationalen Operation FRONTIER+ III, die von Interpol geleitet wird, gab es weltweit 3.000 Festnahmen, und es wurden Gelder in Höhe von 752 Millionen US-Dollar eingefroren.

    In Deutschland werden pro Quartal rund 4,7 Millionen Online-Konten gehackt, was den Schutz vor Datenklau dringlicher denn je macht. Die Aktivierungslücke zwischen Kartenzustellung und erster Nutzung stellt ein kritisches Sicherheitsrisiko dar. Giesecke+Devrient (G+D) hat neue Lösungen in seiner Convego-Produktlinie entwickelt, um diesem Risiko zu begegnen. Marktdaten zeigen, dass 10 bis 20 Prozent der Kartenzustellungen aufgrund fehlerhafter Adressen scheitern oder zurückgesendet werden, was ein Einfallstor für Postweg-Diebstähle darstellt.

    Um die Sicherheit zu erhöhen, werden KI-gestützte Adressvalidierungen und NFC-fähige Versandverpackungen eingesetzt. Kiosk-basierte Sofortabholungen gewinnen an Bedeutung, insbesondere im US-Markt mit über 648 Millionen Kreditkartenkonten, aber auch zunehmend in Europa.

    Der regulatorische Rahmen wird strenger. Mit dem Inkrafttreten des neuen Digital-Identitäts-Gesetzes in Deutschland im Mai 2026 wird die EUDI-Wallet (European Digital Identity Wallet) ab dem 2. Januar 2027 für alle Bürger verpflichtend bereitgestellt. Diese soll unsichere Methoden wie die SMS-Verifizierung langfristig ersetzen.

    Großereignisse wie die Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer 2026 wirken sich ebenfalls auf das Betrugsaufkommen aus. Analysten haben bereits über 200 betrügerische Domains und IP-Adressen identifiziert, die den offiziellen Ticketverkauf imitieren. Technologisch zeichnet sich ein Übergang zu passwortlosen Verfahren ab, mit bereits rund 5 Milliarden weltweit eingesetzten Passkeys. Microsoft hat begonnen, die SMS-Verifikation für persönliche Konten abzuschaffen, um Smishing und SIM-Swapping zu erschweren.

    Die größte Schwachstelle bleibt der Faktor Mensch. Während die NIS2-Richtlinie umgesetzt wird – in Deutschland haben bisher nur rund 11.000 von knapp 30.000 erwarteten Unternehmen die Registrierung abgeschlossen – zeigen die steigenden Fälle von Social Engineering, dass technische Barrieren allein nicht ausreichen. Die Kombination aus Regulierung, verbesserter Hardware-Sicherheit und sensibilisierten Nutzern wird entscheidend sein, um den Trend der explodierenden Schadenssummen in der zweiten Jahreshälfte 2026 zu brechen.