Category: Computer & Hardware

  • Satechi erweitert Tastaturpalette: Slim EX‑Serie mit Mehrgeräte‑Support

    Satechi erweitert Tastaturpalette: Slim EX‑Serie mit Mehrgeräte‑Support

    LGR Reutlingen – 14 Juni 2026 | Im Zuge einer wachsenden Nachfrage nach flexiblen Eingabegeräten hat Satechi seine Produktpalette um die neue Slim EX‑Serie erweitert. Slim EX Satechi bringt neue Tastaturen mit Mehrgerte-Untersttzung und richtet sich damit an Nutzer, die zwischen mehreren Geräten – etwa Mac, Windows‑PC, iPad und iPhone – nahtlos wechseln wollen, ohne jedes Mal die Verbindung neu aufzubauen.

    Die Serie umfasst zwei Modelle: die vollwertige Slim EX3, die mit einem klassischen Ziffernblock ausgestattet ist, und die kompakte Slim EX1, die für mobile Arbeitsplätze konzipiert wurde. Beide Tastaturen besitzen ein robustes Aluminiumgehäuse, das nicht nur optisch ansprechend, sondern auch besonders langlebig ist. Der Einsatz von Scissor‑Mechanik, wie sie bereits in vielen Notebook‑Tastaturen zu finden ist, sorgt für einen kurzen Tastenhub und ein relativ leises Tippgeräusch – ein entscheidender Vorteil in offenen Büroumgebungen oder Home‑Office‑Settings, wo Ruhe häufig gefordert ist.

    Slim EX Satechi bringt neue Tastaturen mit Mehrgerte-Untersttzung – Produktübersicht

    Der zentrale Verkaufspunkt der neuen Geräte ist die Unterstützung von bis zu vier gleichzeitigen Verbindungen. Über Bluetooth können drei Geräte gekoppelt werden, während ein separater 2,4‑GHz‑Funkempfänger als vierte Option dient. Ein integrierter Schalter erkennt, ob macOS oder Windows aktiv ist, und passt die Tastenbelegung automatisch an – von der Position der Befehlstaste bis zu den Sonderzeichen. Damit lässt sich dieselbe Tastatur in verschiedensten Arbeitskontexten einsetzen, ohne dass die Nutzer ihre Eingabemuster umstellen müssen.

    Der Akku wird über USB‑C geladen, ein Standard, der in den letzten Jahren zunehmend zur Norm geworden ist. Satechi gibt eine Laufzeit von bis zu fünf Wochen an, wobei die Möglichkeit besteht, den Akku bei Bedarf auszutauschen – ein seltenes Feature bei modernen Kabellösungen, das vor allem für Unternehmen interessant ist, die langfristige Kosteneffizienz anstreben.

    Die Slim EX3 richtet sich an Nutzer, die regelmäßig mit Tabellenkalkulationen, Datenbanken oder anderen Anwendungen arbeiten, bei denen ein Ziffernblock von Vorteil ist. Zusätzlich bietet das Modell einen separaten Navigationscluster mit Bildlauf‑ und Dokumenten‑Steuerungs‑Tasten. Eine dezente LED‑Anzeige informiert über den aktuellen Akkustand und warnt, sobald die Kapazität unter 15 % fällt.

    Im Gegensatz dazu verzichtet die Slim EX1 bewusst auf den Ziffernblock und den Navigationscluster, um die Stellfläche zu minimieren. Das kompakte Format erleichtert den Transport und ist damit ideal für Desk‑Sharing‑Modelle, Coworking‑Spaces oder für Professionals, die häufig zwischen Büro und Home‑Office pendeln.

    Beide Varianten sind in der Farbvariante „Space Black“ erhältlich, ein schlichtes, aber elegantes Design, das sich nahtlos in die meisten Arbeitsplatz‑Esthetiken einfügt. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 74,99 Euro für die Slim EX3 und bei 59,99 Euro für die Slim EX1 – Preise, die im mittleren Segment für Premium‑Peripheriegeräte liegen.

    Marktposition und Ausblick

    Die Einführung der Slim EX‑Serie erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage nach Multi‑Device‑Lösungen stark zunimmt. Laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens IDC planen 68 % der Unternehmen, in den nächsten zwei Jahren vermehrt auf kabellose Eingabegeräte zu setzen, um die Flexibilität ihrer Arbeitsplätze zu erhöhen. Satechi positioniert sich damit nicht nur als Hersteller von ästhetisch ansprechenden Produkten, sondern auch als Anbieter, der gezielt auf die Bedürfnisse moderner, hybrider Arbeitsmodelle eingeht.

    Ein weiterer Trend, der die Relevanz der neuen Tastaturen unterstreicht, ist die wachsende Verbreitung von 2,4‑GHz‑Dongles. Während Bluetooth wegen seiner universellen Kompatibilität geschätzt wird, ermöglicht die zusätzliche Funkverbindung eine stabilere Verbindung in Umgebungen mit vielen störenden Signalen – ein entscheidender Vorteil in Großraumbüros oder bei der Nutzung von mehreren drahtlosen Peripheriegeräten gleichzeitig.

    Aus Sicht von Analysten könnte die Multi‑Device‑Funktion von Satechi ein entscheidender Differenzierungsfaktor gegenüber Konkurrenzprodukten sein, die häufig nur zwei gleichzeitig aktive Verbindungen unterstützen. Das Unternehmen könnte diesen Vorteil nutzen, um Partnerschaften mit OEM‑Herstellern oder Software‑Anbietern einzugehen, die integrierte Lösungen für produktive Arbeitsumgebungen anbieten.

    Die Möglichkeit, den Akku auszutauschen, könnte zudem für Unternehmen interessant sein, die Nachhaltigkeitsziele verfolgen. Durch die Verlängerung der Produktlebensdauer reduziert sich der Elektronik‑Abfall – ein Aspekt, der zunehmend in Beschaffungsrichtlinien von Großkunden einfließt.

    Betrachtet man die Preisgestaltung, liegt Satechi im Wettbewerb mit Marken wie Logitech und Keychron, die ebenfalls kabellose Tastaturen mit Multi‑Device‑Support anbieten. Während Logitech mit seiner MX‑Series auf ein etabliertes Premium‑Segment zielt, setzt Satechi mit einem schlankeren Design und einer stärker fokussierten Zielgruppe auf Design‑Affinität und kompakte Formfaktoren. Die Preis‑Leistung‑Relation dürfte daher für preisbewusste Unternehmen attraktiv sein, die gleichzeitig nicht auf ein hochwertiges Tippgefühl verzichten wollen.

    Langfristig wird es für Satechi entscheidend sein, die Produktpalette kontinuierlich zu aktualisieren und ggf. weitere Layout‑Optionen – etwa ein deutsches QWERTZ‑Layout mit zusätzlichen Funktionstasten – anzubieten. Ebenso könnte die Integration von programmierbaren Makrotasten oder einer RGB‑Beleuchtung das Portfolio für professionelle Nutzer weiter aufwerten.

    Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Einführung der Slim EX‑Serie ein klares Signal dafür setzt, dass Satechi den Trend zu flexiblen, geräteübergreifenden Arbeitsumgebungen ernst nimmt. Slim EX Satechi bringt neue Tastaturen mit Mehrgerte-Untersttzung – ein Motto, das nicht nur Marketing‑Sprache ist, sondern bereits in den technischen Spezifikationen und im Designkonzept verankert ist.

    Ob die Serie sich langfristig gegen die starken Wettbewerber durchsetzen kann, wird letztlich von der Akzeptanz bei den Endverbrauchern und der Fähigkeit des Unternehmens abhängen, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren. Für Nutzer, die Wert auf ein leises Tippgeräusch, hochwertige Materialien und nahtlose Multi‑Device‑Funktion legen, bietet die Slim EX‑Serie jedoch bereits jetzt ein überzeugendes Gesamtpaket.

  • Logitech erweitert Angebot um eine faltbare Bluetooth-Maus – Mobilität neu definiert

    Logitech erweitert Angebot um eine faltbare Bluetooth-Maus – Mobilität neu definiert

    LGR Reutlingen – 12 Juni 2026 | Logitech erweitert Angebot um eine faltbare Bluetooth-Maus, ein Schritt, der die Bedürfnisse von Vielreisenden, Homeoffice‑Profis und digitalen Nomaden gezielt adressiert. Die Mobi Fold, wie das Gerät heißt, soll nicht nur Platz sparen, sondern auch die ergonomischen Anforderungen an eine Maus übertreffen – ein klares Signal, dass die Herstellerin ihr Portfolio weiter in Richtung ultramobile Arbeitsgeräte ausbaut.

    Logitech erweitert Angebot um eine faltbare Bluetooth-Maus: Produktdetails und Kernfunktionen

    Die Mobi Fold lässt sich nach Angaben von Logitech auf nahezu die Hälfte ihrer ursprünglichen Größe zusammenfalten. Beim Öffnen aktiviert sie sich automatisch, beim Zuklappen schaltet sie sich ab – ein Mechanismus, der nicht nur den Energieverbrauch minimiert, sondern auch die Handhabung intuitiv gestaltet. Der integrierte Lithium‑Ion‑Akku hält bei voller Ladung bis zu 30 Tage, und bereits nach einer Minute Ladezeit stehen bis zu 22 Stunden Einsatzzeit zur Verfügung.

    Technisch punktet das Gerät mit einem 4 K DPI Sensor, leisen Klicks und einem Touch‑Scroll‑Element, das das traditionelle Scrollrad ersetzt. Die Verbindung erfolgt über Bluetooth und kann gleichzeitig bis zu drei Geräte koppeln – von macOS‑ über Windows‑ bis zu iPadOS‑, Android‑, Linux‑ und ChromeOS‑Systemen ist alles abgedeckt. Für Business‑Kunden bietet Logitech eine Variante mit dem Logi Bolt USB‑C‑Empfänger, die eine besonders stabile, verschlüsselte Verbindung garantiert.

    Ein weiteres Argument für die Mobi Fold ist die ergonomische Bewertung: Laut Hersteller reduziert die Maus die Muskelbeanspruchung im Vergleich zu einem Laptop‑Trackpad um 22 Prozent. Das Ergebnis stammt aus internen Tests, die zeigen, dass die Handhabung einer physischen Maus trotz ihrer geringen Größe weniger Belastung verursacht.

    Markt- und Branchenimplikationen

    Die Einführung einer faltbaren Maus spiegelt einen breiteren Trend wider: Arbeitsplätze wandern zunehmend aus dem klassischen Büro heraus. Laut einer Studie von Gartner arbeiten 70 Prozent der Wissensarbeiter bereits regelmäßig außerhalb des Unternehmensstandorts. Für Hersteller von Eingabegeräten bedeutet das, dass Portabilität, Langlebigkeit und Multiplattform‑Kompatibilität zu entscheidenden Kaufkriterien werden.

    Logitech positioniert sich mit der Mobi Fold als Vorreiter in einem Segment, das bislang von wenigen Anbietern bedient wurde. Während Konkurrenten wie Microsoft oder Apple bislang auf klassische, nicht faltbare Modelle setzen, schafft Logitech hier ein Alleinstellungsmerkmal, das sich insbesondere an Vielreisende richtet – etwa Geschäftsleute, die im Flugzeug, in Hotel-Lobbys oder in Coworking Spaces arbeiten.

    Ein weiterer Aspekt ist die Preisstrategie: Mit 79,99 Euro liegt die Mobi Fold im oberen Mittelpreissegment für Consumer‑Mäuse, bietet dafür jedoch eine Kombination aus Design, Funktionalität und Langlebigkeit, die bei vielen Wettbewerbern nicht in dieser Form zu finden ist. Für Unternehmen, die die Business‑Variante inklusive Logi Bolt wählen, entsteht ein zusätzlicher Mehrwert in Form von erhöhter Sicherheit und Netzwerk‑Management‑Funktionen.

    Die Entscheidung, das Gerät in drei Farben – Graphit, Weiß und Lila – anzubieten, unterstreicht Logitechs Wunsch, das Produkt sowohl für professionelle als auch für private Nutzer attraktiv zu machen. Die Farboptionen ermöglichen es, die Maus an individuelle Stilpräferenzen oder Corporate Designs anzupassen.

    Ausblick: Wie faltbare Peripheriegeräte den Arbeitsalltag verändern könnten

    Die Mobi Fold ist nicht nur ein neues Produkt, sondern ein Indikator dafür, wie sich die Peripherie‑Landschaft weiterentwickeln könnte. Wenn Hersteller die Idee von faltbaren Tastaturen, zusammenklappbaren Monitoren und jetzt auch Mäusen verfolgen, entsteht ein Ökosystem, das die physische Beschränkung von Arbeitsplätzen zunehmend reduziert.

    Für Unternehmen bedeutet das, dass IT‑Abteilungen künftig nicht mehr nur über klassische Desktop‑Lösungen nachdenken müssen, sondern auch über die Logistik von ultrakompakten Geräten. Fragen nach Aufbewahrung, Wartung und Ersatzteilversorgung werden neue Prozesse erfordern.

    Ein möglicher Nebeneffekt ist die Auswirkung auf Nachhaltigkeit. Durch die robuste Bauweise, die Staub‑ und Stoßbeständigkeit, sowie den geringen Energieverbrauch, könnten Geräte wie die Mobi Fold die Lebensdauer von Arbeitsgeräten verlängern und damit den ökologischen Fußabdruck reduzieren. Logitech wirbt bereits mit einer staubabweisenden Silikon‑Hülle, die das Produkt vor alltäglichen Umwelteinflüssen schützt.

    Ob die faltbare Bluetooth‑Maus von Logitech langfristig zum neuen Standard wird, hängt von der Akzeptanz bei Endverbrauchern und Unternehmen ab. Die bisherigen Resonanzen aus Fachkreisen sind positiv: Die Kombination aus kompakter Bauweise, hoher Kompatibilität und ergonomischer Verbesserung wird als sinnvoller Fortschritt bewertet. Dennoch bleibt abzuwarten, wie stark die Nachfrage nach solch spezialisierten Eingabegeräten im Vergleich zu klassischen Modellen tatsächlich ist.

    Insgesamt zeigt die Markteinführung der Mobi Fold, dass Logitech nicht nur auf bewährte Produktlinien setzt, sondern aktiv nach innovativen Lösungen sucht, die den Wandel der Arbeitswelt widerspiegeln. Wer viel unterwegs ist und dennoch nicht auf die Präzision einer physischen Maus verzichten möchte, findet in der neuen faltbaren Bluetooth‑Maus ein überzeugendes Angebot – und damit ein weiteres Kapitel in der Evolution mobiler Arbeitsgeräte.

  • UGREEN NAS DXP4800 PRO vs. DXP4800 GT: Welches ist das Bessere 4-Bay-NAS?

    UGREEN NAS DXP4800 PRO vs. DXP4800 GT: Welches ist das Bessere 4-Bay-NAS?

    LGR Reutlingen – 12 Juni 2026 | UGREEN hat sein NAS-Lineup erneut erweitert und mit dem DXP4800 Pro und dem DXP4800 GT zwei neue 4-Bay-Modelle auf den Markt gebracht, die sich in puncto Prozessor, Anschlussvielfalt und Zielgruppe deutlich unterscheiden. Die Frage „UGREEN NAS DXP4800 PRO vs. DXP4800 GT – Welches ist das Bessere 4-Bay-NAS?“ beschäftigt derzeit viele Anwender, die auf der Suche nach einem leistungsfähigen Netzwerkspeicher für zu Hause oder das kleine Büro sind. Wir haben beide Geräte über mehrere Wochen im Test gehabt und zeigen die Unterschiede auf.

    Beide NAS-Gehäuse sind äußerlich nahezu identisch: Sie messen 257 × 178 × 178 Millimeter, verfügen über vier 3,5-Zoll-SATA-Einschübe, zwei M.2-NVMe-Steckplätze, einen SD-Kartenleser sowie je einen USB-C- und USB-A-Anschluss auf der Vorderseite mit 10 Gbit/s. Auf der Rückseite finden sich bei beiden ein HDMI-Ausgang und ein 150-Watt-Netzteil. Der auffälligste optische Unterschied sind die goldenen Akzente beim GT und die schwarzen beim Pro. Doch unter der Haube trennen sich die Wege.

    UGREEN NAS DXP4800 PRO vs. DXP4800 GT: Prozessor und Leistung

    Das DXP4800 Pro setzt auf einen Intel Core i3-1315U aus dem Jahr 2023 mit sechs Kernen und acht Threads (maximal 4,5 GHz). Das DXP4800 GT hingegen verwendet einen AMD Ryzen Embedded R2514 aus dem Jahr 2022 mit vier Kernen und acht Threads (maximal 3,7 GHz). Auf dem Papier liegt der Intel-Prozessor vorn, doch in der Praxis kommt es auf den Einsatzzweck an. Bei der Hardware-Transkodierung von Videos über Jellyfin zeigte der Intel-Chip mit Quick Sync eine etwa doppelt so hohe Framerate wie der AMD-Chip mit VA-API – 160 fps gegenüber 80 fps bei einem Testvideo. Wer also viel mit Medienservern arbeitet, profitiert vom DXP4800 Pro.

    Der AMD-Prozessor im GT bietet dafür 16 PCIe-3.0-Lanes, der Intel-Chip 20 PCIe-4.0-Lanes. Das bedeutet mehr als doppelte Bandbreite für schnelle SSDs beim Pro. Dennoch hat das GT einen entscheidenden Vorteil: Es verfügt über zwei 10-GbE-LAN-Anschlüsse, während das Pro nur einen 10-GbE- und einen 2,5-GbE-Port bietet. Für Umgebungen mit hohem Netzwerkdurchsatz ist das GT daher besser gerüstet.

    Speicher und Erweiterbarkeit

    Beide Modelle werden mit 8 GB RAM ausgeliefert – das Pro mit DDR5-5600 (erweiterbar auf 96 GB), das GT mit DDR4-3200 (erweiterbar auf 64 GB). Das GT unterstützt zudem ECC-RAM, was für datenbankintensive oder unternehmenskritische Anwendungen ein Plus ist. Allerdings ist der vorinstallierte RAM kein ECC-Speicher. Ein weiterer Unterschied: Das GT kann in zwei der vier Festplatteneinschübe U.2-NVMe-SSDs aufnehmen, die deutlich höhere Schreib- und Lesefestigkeit bieten als M.2-SSDs. Das Pro beschränkt sich auf SATA und M.2. Wer also mit vielen Schreibzugriffen oder Datenbanken arbeitet, für den ist das GT die bessere Wahl.

    Das Systemlaufwerk ist beim GT ein fest verlöteter 64-GB-eMMC-Speicher, der langsam und nicht austauschbar ist. Beim Pro sitzt das System auf einer separaten, austauschbaren M.2-NVMe-SSD (128 GB), die schneller ist. Für den Betrieb mit UGOS Pro spielt das kaum eine Rolle, wer aber ein alternatives Betriebssystem installieren möchte, sollte das Pro bevorzugen.

    Stromverbrauch und Lautstärke

    Im Leerlauf ohne Festplatten verbraucht das GT rund 25 Watt, das Pro etwa 28 Watt. Unter Last (CPU 100 %) steigt der Verbrauch auf 60–75 Watt beim GT und auf 80–85 Watt beim Pro. Die Lautstärke ist bei beiden vergleichbar: Im Idle um die 35–38 dBA, unter Last um die 42 dBA. Die Lüfter sind selbst bei Dauerlast kaum hörbar, da das Kühlkonzept sehr effizient ist.

    Preis und Fazit

    Die unverbindliche Preisempfehlung liegt beim DXP4800 Pro bei 909,99 Euro, aktuell ist es für 727,99 Euro erhältlich. Das DXP4800 GT kostet regulär 659,99 Euro, zum Start mit einem Rabattcode 527,99 Euro – also rund 200 Euro günstiger. Wer viel Rechenleistung und schnelle M.2-SSDs benötigt, greift zum Pro. Wer auf doppeltes 10-GbE, U.2-Support und ECC-RAM Wert legt, ist mit dem GT besser beraten. Einen klaren Sieger gibt es nicht – die Wahl hängt vom individuellen Profil ab. Für professionelle Creator oder kleine Unternehmen, die Videos direkt auf dem NAS schneiden oder Datenbanken betreiben, ist das GT in Kombination mit U.2-Laufwerken eine hervorragende Lösung, ohne gleich einen 19-Zoll-Rack-Server anzuschaffen.

    Beide Geräte setzen die erfolgreiche NAS-Reihe von UGREEN fort und bieten eine ausgereifte Software sowie einfache Inbetriebnahme. Die Entscheidung zwischen UGREEN NAS DXP4800 PRO vs. DXP4800 GT – Welches ist das Bessere 4-Bay-NAS? – muss jeder für sich selbst treffen. Der Preisunterschied von rund 200 Euro gibt jedoch eine klare Richtung vor: Für die meisten Heimanweder und kleine Büros ist das GT das attraktivere Angebot.

  • Apple testet Touchscreen‑MacBook: macOS 27 legt den Grundstein

    Apple testet Touchscreen‑MacBook: macOS 27 legt den Grundstein

    LGR Reutlingen – 12 Juni 2026 | Verrt macOS 27 das Touchscreen-MacBook? Die neuesten Entwickler‑Betas von macOS 27, intern “Golden Gate 27” genannt, zeigen erste Anzeichen dafür, dass Apple die lange gehegte Idee eines Touch‑Bildschirms für das Notebook ernsthaft prüft. Im ersten Absatz lässt sich bereits erkennen, dass die neue Sidecar‑Integration und die Pull‑to‑Refresh‑Geste mehr als nur kosmetische Änderungen sind – sie könnten das Fundament für ein echtes Touch‑MacBook legen.

    Apple hat seit jeher darauf bestanden, macOS, iOS und iPadOS strikt zu trennen, um die jeweiligen Bedienkonzepte nicht zu verwässern. Doch die jüngsten Ankündigungen werfen dieses Prinzip ins Wanken. Während macOS 27 weiterhin klassische Tastatur‑ und Maus‑Interaktionen unterstützt, erlauben nun auch Finger‑Gesten das direkte Antippen von UI‑Elementen, zumindest im Kontext eines iPad‑Sidecars. Beobachter interpretieren das als Testlauf für eine umfassendere Touch‑Unterstützung, die in einem zukünftigen Gerät integriert werden könnte.

    Verrt macOS 27 das Touchscreen-MacBook – Was die neuen Features verraten

    Ein genauer Blick auf die Änderungen in macOS 27 liefert mehrere Hinweise. Die überarbeitete Sidecar‑Funktion erlaubt es, ein iPad nicht nur als erweitertes Display zu nutzen, sondern auch aktiv mit dem Finger macOS‑Elemente zu bedienen. Das bedeutet, dass das Betriebssystem bereits eine Touch‑Eingabe‑Schicht versteht – ein entscheidender Schritt für ein Touch‑MacBook.

    Ein weiteres Indiz ist die Einführung der Pull‑to‑Refresh‑Geste, die aus iOS‑Apps bekannt ist. In Safari, Mail, Podcasts und sogar im Kalender kann der Nutzer jetzt nach unten wischen, um Inhalte zu aktualisieren. Diese Geste ist auf einem Gerät mit Touchscreen selbstverständlich, doch auf einem traditionellen MacBook wäre sie kaum nutzbar. Ihre Aufnahme signalisiert, dass Apple die Bedienbarkeit mit Fingern im Blick hat.

    Die neue “Search or Ask”‑Funktion, basierend auf Siri, erscheint in einer dunklen, pillenförmigen Leiste, die visuell stark an die Dynamic Island aktueller iPhone‑Modelle erinnert. Sollte Apple tatsächlich ein MacBook Ultra mit Dynamic Island planen, könnte diese Suchleiste exakt um das neue Display‑Element herum positioniert werden – ein weiteres Zeichen dafür, dass das Software‑Design bereits an ein Touch‑Formfactor angepasst wird.

    MacBook Ultra – Das mögliche Hardware‑Konzept

    Gerüchte um ein “MacBook Ultra” kursieren bereits seit Monaten. Laut Brancheninsidern soll das Gerät oberhalb der aktuellen MacBook‑Pro‑Reihe angesiedelt werden und mehrere Neuerungen bieten: Ein OLED‑Panel mit hoher Bildwiederholrate, ein dünneres Gehäuse, die Dynamic Island und – das wichtigste – ein Touch‑Display. Zudem wird von neuen M6‑Pro‑ und M6‑Max‑Chips gesprochen, die das Leistungsprofil von M2‑ und M3‑Varianten deutlich übertreffen sollen.

    Die Kombination aus OLED‑Technologie und Touch‑Eingabe eröffnet völlig neue Anwendungsfälle. Designer könnten direkt auf dem Display skizzieren, Entwickler könnten UI‑Prototypen schneller testen, und Business‑Nutzer könnten Formulare und Präsentationen intuitiver bearbeiten. Gleichzeitig stellt das Unternehmen vor die Herausforderung, die bisherige macOS‑Bedienphilosophie – die Trennung von Tastatur‑ und Touch‑Interaktion – zu überarbeiten, ohne die professionelle Nutzerbasis zu verprellen.

    Ein weiteres potenzielles Merkmal ist die Integration von Dynamic Island, das bislang nur auf iPhones zu finden war. Sollte Apple diese Idee auf ein Notebook übertragen, wäre das nicht nur ein optisches Statement, sondern könnte auch als kontextuelle Aktionsleiste dienen, die mit Touch‑Gesten gesteuert wird.

    Die Markteinführung des MacBook Ultra wird laut Leaks für Anfang 2027 erwartet. Das bedeutet, dass Entwickler und Designer noch bis Herbst 2026 an den finalen macOS‑Beta‑Versionen arbeiten können, um das Betriebssystem optimal auf das neue Gerät abzustimmen.

    Obwohl Apple bislang keine offiziellen Aussagen gemacht hat, spricht vieles dafür, dass die aktuelle macOS‑Version ein Testfeld für die Touch‑Bedienung darstellt. Die Integration von Finger‑Gesten in Kernfunktionen wie Sidecar und Pull‑to‑Refresh ist nicht zufällig, sondern ein gezielter Schritt, um die Nutzererfahrung zu evaluieren, bevor das Unternehmen das Risiko eines kompletten Hardware‑Sprungs eingeht.

    Die Industrie beobachtet die Entwicklungen aufmerksam. Konkurrenzhersteller wie Microsoft haben bereits mit Surface‑Geräten Touch‑Funktionalität auf Laptops etabliert. Ein Touch‑MacBook würde Apple nicht nur in ein neues Marktsegment katapultieren, sondern auch die eigene Position im Premium‑Business‑Laptop‑Bereich stärken.

    Allerdings gibt es auch skeptische Stimmen. Kritiker warnen davor, dass ein Touch‑Display die Akkulaufzeit erheblich reduzieren und die Wärmeentwicklung erhöhen könnte – insbesondere in Kombination mit leistungsstarken M6‑Chips. Apple müsste also nicht nur die Software‑Integration, sondern auch das thermische Management neu konzipieren.

    Ein weiteres Thema ist die Frage, wie Entwickler auf die neue Eingabemöglichkeit reagieren werden. Während iOS‑ und iPad‑Apps bereits auf Touch ausgerichtet sind, muss macOS‑Software oftmals komplexe Menü‑ und Shortcut‑Strukturen unterstützen. Die Herausforderung besteht darin, beide Paradigmen zu vereinigen, ohne die Produktivität zu beeinträchtigen.

    Die kommenden Monate werden zeigen, ob “Verrt macOS 27 das Touchscreen-MacBook” ein einmaliger Testlauf bleibt oder den Grundstein für eine neue Ära von Apple‑Computern legt. Unabhängig davon hat macOS 27 bereits jetzt die Diskussion um Touch‑Bedienung auf dem Desktop neu entfacht und wird die strategische Ausrichtung des Unternehmens maßgeblich beeinflussen.

  • UGREEN‑Switch ermöglicht Ein Monitor, zwei Rechner – günstige Lösung für USB‑C und DisplayPort

    UGREEN‑Switch ermöglicht Ein Monitor, zwei Rechner – günstige Lösung für USB‑C und DisplayPort

    LGR Reutlingen – 11 Juni 2026 | Ein Monitor, zwei Rechner UGREEN-Schalter fr USB-C und DisplayPort gnstiger ist ein Satz, der in vielen Home‑Office‑Setups sofort das Interesse weckt: Wer zwischen MacBook und Desktop pendelt, kennt das lästige Kabelchaos beim ständigen Umstecken. Der UGREEN‑Switch verspricht hier Abhilfe – und das zu einem Preis, der bereits bei Amazon bei 22,30 Euro liegt.

    Ein Monitor, zwei Rechner UGREEN-Schalter fr USB-C und DisplayPort gnstiger – Preis, Technik und Einsatzmöglichkeiten

    Der kleine Adapter nimmt zwei Bildquellen entgegen und liefert das Signal an einen einzigen Monitor. Auf der Eingangsseite befinden sich ein DisplayPort‑1.4‑Anschluss und ein USB‑C‑Port, während die Ausgangsseite mit einem weiteren DisplayPort‑Connector ausgestattet ist. Das Konzept ist simpel: Ein Desktop‑PC liefert das Bild über DisplayPort, das MacBook über USB‑C. Der Wechsel zwischen den beiden Quellen erfolgt per Tastendruck am Gehäuse – ein Handgriff, der in der Praxis viel Zeit spart.

    UGREEN gibt als maximale Auflösung 8 K bei 60 Hz an. Realistisch gesehen unterstützen die meisten Nutzer jedoch 4 K‑Varianten: 4 K bei 240 Hz, 4 K bei 120 Hz oder das bewährte 4 K bei 60 Hz. Die Angabe ist wichtig, denn die gesamte Signalkette – vom Laptop über das Kabel bis zum Monitor – muss die gewünschte Auflösung unterstützen. Wer also 8 K anstrebt, muss sicherstellen, dass sowohl das MacBook als auch der Desktop, das verwendete Kabel und der Monitor diese Spezifikation erfüllen.

    Kein vollständiger KVM‑Switch – Fokus auf das Bildsignal

    Ein häufiges Missverständnis besteht darin, den UGREEN‑Switch als vollwertigen KVM‑Switcher zu bezeichnen. Das Gerät übernimmt ausschließlich das Bildsignal. Tastatur, Maus, Webcam oder externe Laufwerke bleiben außen vor und müssen über separate Lösungen – etwa Bluetooth, einen USB‑Switch oder ein Dock – angeschlossen werden. Für viele Mac‑Nutzer ist das jedoch kein Hindernis. Das Magic Keyboard, das Magic Trackpad und eine Bluetooth‑Maus lassen sich problemlos zwischen MacBook und Desktop umschalten, sodass letztlich nur noch der Monitor ein zentrales Bindeglied benötigt.

    Die Kompatibilität ist breit gefächert: Neben Windows und Linux unterstützt UGREEN explizit macOS. Der Switch arbeitet komplett plug‑and‑play und wird über den USB‑C‑Port mit Strom versorgt – kein separates Netzteil nötig. Die Bedienung ist intuitiv: Ein kurzer Druck auf die Taste schaltet das Bildsignal um, das Betriebssystem erkennt das neue Display automatisch.

    Bidirektionaler Betrieb und Konsolenkompatibilität

    Ein weiterer Punkt, den potenzielle Käufer kennen sollten, ist die einseitige Funktionsweise des Geräts. Der UGREEN‑Switch ist dafür gedacht, zwei Quellen auf einen Monitor zu schalten, nicht umgekehrt einen Rechner auf mehrere Bildschirme zu verteilen. Wer also ein Dual‑Monitor‑Setup mit einem einzelnen PC plant, muss nach einer anderen Lösung suchen.

    Interessanterweise unterstützt das Gerät die meisten Konsolen, jedoch nicht die aktuelle Nintendo Switch 2. Für Gamer, die neben dem PC auch eine PlayStation 5 oder Xbox Series X betreiben, ist das jedoch kein gravierender Nachteil, weil das Gerät über DisplayPort problemlos angeschlossen werden kann.

    Praxisnaher Einsatz im Home‑Office und im Kreativstudio

    In der Praxis zeigt sich, dass der UGREEN‑Switch besonders in Umgebungen mit wechselnden Arbeitsgeräten punktet. Designer, die sowohl einen leistungsstarken Desktop für rechenintensive Anwendungen als auch ein leichtes MacBook für unterwegs nutzen, profitieren von der schnellen Umschaltung. Ebenso im Bildungsbereich, wo Lehrkräfte zwischen einem schulischen PC‑Labor und einem eigenen Laptop wechseln, kann das Gerät den Arbeitsfluss deutlich vereinfachen.

    Ein weiterer Aspekt ist die Kabelorganisation. Durch den Einsatz des Switches reduziert sich die Anzahl der ständig umgesteckten Kabel am Monitor auf ein Minimum. Das wirkt sich nicht nur auf die Ästhetik des Arbeitsplatzes aus, sondern verringert auch das Risiko von Beschädigungen an den empfindlichen Anschlüssen.

    Die Preisgestaltung von rund 22 Euro positioniert das Gerät klar im Einstiegssegment, das für viele Hobby‑ und Berufsanwender attraktiv ist. Im Vergleich zu vollwertigen KVM‑Switches, die leicht das Dreifache kosten können, bietet der UGREEN‑Switch ein gutes Preis‑Leistungs‑Verhältnis – vorausgesetzt, die Nutzer benötigen ausschließlich die Bildschaltung.

    Für Unternehmen, die mehrere Arbeitsplätze mit einem gemeinsamen Monitor ausstatten wollen, kann das Produkt jedoch schnell an seine Grenzen stoßen. Die fehlende Unterstützung für Tastatur und Maus bedeutet zusätzlichen Aufwand für die IT-Abteilung, die alternative Peripherielösungen bereitstellen muss. Hier lohnt sich ein Blick auf umfassendere KVM‑Systeme, insbesondere wenn die Sicherheit von Eingabegeräten ein Thema ist.

    Dennoch bleibt die Kernfrage: Wie stark beeinflusst ein günstiger Bild‑Switcher die Produktivität? Studien aus dem Bereich Office‑Ergonomie zeigen, dass das Reduzieren von Unterbrechungen – etwa das ständige Umstecken von Kabeln – die Konzentrationszeit um bis zu 15 % erhöhen kann. Der UGREEN‑Switch leistet in diesem Kontext einen kleinen, aber messbaren Beitrag zur Effizienzsteigerung.

    Abschließend lässt sich sagen, dass Ein Monitor, zwei Rechner UGREEN-Schalter fr USB‑C und DisplayPort gnstiger genau das bietet, was er verspricht: eine unkomplizierte, preiswerte Möglichkeit, ein einziges Display zwischen zwei Computern zu teilen, ohne dabei an Bildqualität zu sparen. Für Nutzer, die bereits eine Bluetooth‑Peripherie besitzen und keine komplexen KVM‑Funktionen benötigen, ist das Gerät ein klarer Gewinn. Wer jedoch ein vollumfängliches Setup mit Tastatur‑ und Mausumschaltung sucht, sollte weiter nach einer umfassenderen Lösung schauen.

  • macOS 27: Apple verabschiedet sich endgültig von der Time Capsule

    macOS 27: Apple verabschiedet sich endgültig von der Time Capsule

    LGR Reutlingen – 11 Juni 2026 | Mit der kommenden Version macOS 27 zieht Apple einen Schlussstrich unter ein Kapitel, das für viele langjährige Nutzer mehr als nur eine Randnotiz ist: Die Unterstützung für die AirPort Time Capsule wird endgültig eingestellt. Konkret bedeutet das: Apple streicht das Apple Filing Protocol (AFP) aus dem System – und genau auf dieses Protokoll sind die alten Time-Capsule-Geräte angewiesen, um Time-Machine-Backups über das Netzwerk zu ermöglichen. Für alle, die ihre Daten bislang bequem drahtlos auf die Time Capsule sicherten, heißt das: Spätestens mit dem Update auf macOS 27 im Herbst wird diese Methode nicht mehr funktionieren.

    Ganz überraschend kommt dieser Schritt nicht. Bereits seit längerem weist Apple darauf hin, dass die AirPort Time Capsule und auch die AirPort Extreme mit angeschlossener Festplatte nicht mehr als bevorzugtes Time-Machine-Ziel empfohlen werden. Schon Anfang des Jahres war das nahende Ende der Time-Capsule-Unterstützung in Fachkreisen ein Thema. Neu ist nun, dass der Schritt mit macOS 27 offenbar tatsächlich vollzogen wird. Wie AppleInsider berichtet, wird AFP in der neuen macOS-Version nicht mehr unterstützt. Für moderne NAS-Systeme ist das in der Regel kein Problem, da Time Machine dort längst über SMB läuft. Die Time Capsule hängt dagegen an alten Protokollen fest.

    Warum Apple auf SMB3 setzt

    Der technische Hintergrund ist schnell erklärt: Apple will Netzwerk-Backups künftig über modernere SMB-Versionen abwickeln. SMB3 bietet gegenüber AFP und älteren SMB-Varianten deutliche Vorteile in puncto Sicherheit, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit. Die Time Capsule kann zwar SMB, allerdings nur in einer veralteten Form. Für aktuelle macOS-Versionen ist das keine tragfähige Lösung mehr. Wer also seine Time Capsule bislang noch als drahtloses Backup-Laufwerk nutzt, sollte nicht erst beim macOS-Update nach einer Alternative suchen. Eine einfache Einbindung der alten Time Capsule wird ab Herbst nicht mehr möglich sein.

    Damit ist klar: macOS 27 Apple verabschiedet sich endgültig von der Time Capsule – und das betrifft nicht nur die reine Hardware, sondern auch die dahinterstehende Protokollinfrastruktur. Nutzer, die ihre Daten weiterhin regelmäßig sichern möchten, müssen umdenken. Denn regelmäßige Backups mit Time Machine werden von Apple nach wie vor dringend empfohlen – und das zu Recht.

    Alternativen für den Backup-Alltag

    Die naheliegenden Ersatzlösungen sind ein direkt angeschlossenes USB- oder Thunderbolt-Laufwerk, ein moderner NAS-Speicher mit Time-Machine-Unterstützung oder ein anderer Mac im Netzwerk, der ein Laufwerk als Backup-Ziel freigibt. Das ist weniger charmant als die alte Apple-Lösung, aber zukunftssicherer. Ein direkt angeschlossenes Laufwerk ist dabei die einfachste und günstigste Option – wer jedoch mehrere Rechner sichern möchte oder Wert auf Netzwerkzugriff legt, wird um ein NAS kaum herumkommen. Geräte von Synology, QNAP oder auch UGREEN (wie das NASync DXP2800 GT) bieten mittlerweile hervorragende Time-Machine-Integration über SMB.

    Ein kleiner Trost für alle, die ihre Time Capsule nicht einfach entsorgen wollen: Ganz abschreiben muss man die Hardware nicht. Das Open-Source-Projekt TimeCapsuleSMB versucht, der alten Apple-Hardware einen modernen Samba-Server beizubringen. Die Time Capsule soll dadurch SMB3-Verbindungen akzeptieren und sich wieder als Netzwerkfreigabe für aktuelle Macs anbieten. Für normale Nutzer ist das aber keine einfache Empfehlung. Die Einrichtung setzt etwas Bastelei voraus, greift tief in die alte Hardware ein und sollte nicht die einzige Backup-Strategie sein. Wer seine Time Capsule noch als Experiment weiterbetreiben möchte, kann sich das Projekt ansehen – aber Vorsicht: Das ist eher etwas für Bastler und nicht für den produktiven Einsatz.

    Für alle anderen gilt: Die Ära der Time Capsule ist mit macOS 27 endgültig vorbei. Apple hat den Stecker gezogen – und das ist auch gut so. Denn die alten Geräte sind technisch längst überholt, und moderne Alternativen bieten nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch deutlich mehr Komfort. Wer jetzt umsteigt, ist für die Zukunft gerüstet.

  • Dell PowerEdge R4715 und R5715: Maßgeschneiderte Server für den SMB-Alltag

    Dell PowerEdge R4715 und R5715: Maßgeschneiderte Server für den SMB-Alltag

    LGR Reutlingen – 08 Juni 2026 | Dell hat im März 2026 mit den PowerEdge-Modellen R4715 und R5715 zwei Server vorgestellt, die auf den ersten Blick wie eigenständige Produkte wirken. Tatsächlich aber handelt es sich um eine durchdachte Plattform-Matrix, die Unternehmen und ihren Channel-Partnern erlaubt, Infrastrukturinvestitionen präzise an die tatsächlichen Workloads anzupassen. Die Rede ist von From Database and Virtualized Workloads to Backup Dell PowerEdge R4715 and R5715 for SMB Realities – einem Ansatz, der die Realität vieler kleiner und mittlerer Unternehmen abbildet: knappe IT-Budgets, heterogene Anwendungen und der Wunsch nach Flexibilität ohne Overengineering.

    Beide Plattformen teilen sich vier Optionen aus der AMD-EPYC-9005-Serie (8, 16, 24 oder 32 Kerne), eine einheitliche Speicherbestückung von bis zu 24 DDR5-RDIMM-Slots und das volle Dell-Management-Ökosystem inklusive iDRAC10 und OpenManage Enterprise. Der R4715 ist ein kompaktes 1U-System, das auf hohe Rechendichte setzt und mit bis zu acht NVMe-SSDs bestückt werden kann. Der R5715 ist das 2U-Pendant mit Fokus auf Speicherkapazität: Bis zu zwölf 3,5-Zoll-Festplatten oder 16 2,5-Zoll-Laufwerke passen in das Gehäuse, was Rohkapazitäten von 288 TB pro Knoten ermöglicht. Beide Server verzichten auf GPU- oder Fibre-Channel-Support – ein bewusster Verzicht, der die Systeme auf die Bedürfnisse von SMB-Kunden zuschneidet, die keine Beschleuniger brauchen, aber Wert auf eine unkomplizierte, vorhersagbare Plattform legen.

    Von der Datenbank bis zum Backup: Die Workload-Perspektive

    Um die Leistungsfähigkeit der Plattform-Matrix zu bewerten, haben wir die Server in drei typischen Szenarien getestet: transaktionale Datenbanken, Windows-basierte Dateiablage und virtualisierte Backup-Umgebungen. Die Ergebnisse zeigen, wie entscheidend die richtige CPU- und Speicherwahl ist – und dass es die eine „beste“ Konfiguration nicht gibt.

    Für den Datenbank-Workload setzten wir HammerDB mit dem TPC-C-Benchmark auf MariaDB 12.3.1 ein. Auf dem R4715 mit NVMe-Flash-Speicher zeigte sich eine klare Skalierung mit der Kernzahl. Der 8-Kerner EPYC 9015 erreichte 480.818 NOPM (New Orders per Minute) im CPU-intensiven Profil, der 32-Kerner EPYC 9335 steigerte diesen Wert auf 1.133.714 NOPM. Der 24-Kerner EPYC 9255 erreichte mit 1.017.429 NOPM einen Preis-Leistungs-Süßpunkt, der für viele SMB-Datenbanken ideal sein dürfte. Der 16-Kerner EPYC 9135 landete bei 737.445 NOPM – ein Wert, der für viele Standardanwendungen mehr als ausreicht, und das bei niedrigeren Lizenzkosten, da viele Datenbanken und Windows Server pro Kern lizenziert werden.

    Ein interessantes Detail: Der 16-Kerner entspricht genau der Mindestkernzahl für Windows Server-Lizenzen, was ihn zu einem natürlichen Einstiegspunkt für Windows-zentrierte Umgebungen macht. Wer hingegen auf Open-Source-Hypervisoren wie Proxmox setzt, kann mit dem 8-Kerner oder 16-Kerner ebenfalls sehr gute Ergebnisse erzielen – und spart zusätzlich Lizenzkosten.

    Im zweiten Szenario testeten wir Windows Shared Storage mit FIO. Der R5715 mit RAID6-HDD-Array lieferte sequenzielle Durchsätze von bis zu 3,7 GB/s (Schreiben) und 2,2 GB/s (Lesen) – völlig ausreichend für Dateiablagen und Backup-Ziele. Der R4715 mit acht NVMe-SSDs zeigte dagegen eine völlig andere Leistungsklasse: Über 56 GB/s sequenzielles Lesen und mehr als 4 Millionen 4K-IOPS bei zufälligen Zugriffen. Die Latenz lag im Sub-Millisekunden-Bereich, während die HDDs bei Random-Writes auf über 100 ms kletterten. Für Anwendungen, die auf viele kleine Zugriffe angewiesen sind – etwa virtuelle Maschinen oder Multi-User-Dateifreigaben – ist der Flash-Pfad daher die einzig sinnvolle Wahl.

    Das dritte Szenario bildet den Backup-Use-Case ab: Wir installierten Proxmox Backup Server 4.2.0 auf dem R5715 mit HDD-RAID6 und dem 8-Kerner EPYC 9015. Die Backup- und Restore-Leistung wurde hier durch die 1-GbE-Netzwerkanbindung begrenzt, aber die Plattform lässt sich problemlos auf 10 oder 25 GbE aufrüsten. Mit schnellerer Vernetzung wäre der R5715 in der Lage, auch größere VM-Datensätze in engen Backup-Fenstern zu bewältigen. Dieses Szenario zeigt, wie gut die Server für die typischen SMB-Realitäten geeignet sind: Sie müssen nicht die höchste Spitzenleistung bieten, aber zuverlässig, kosteneffizient und erweiterbar sein.

    Die Ökosystem-Vorteile: iDRAC, Sicherheit und Lieferkette

    Neben den reinen Benchmark-Zahlen spielt das Dell-Ökosystem eine entscheidende Rolle. iDRAC10 und OpenManage Enterprise bieten eine einheitliche Verwaltung über die gesamte 17. PowerEdge-Generation hinweg. Ein Administrator, der iDRAC beherrscht, kann jeden PowerEdge-Kunden betreuen – ein großer Vorteil für Systemhäuser mit vielen Kunden. Die Fernwartungsfunktionen, das Firmware-Management und die Redfish-API für Automatisierung reduzieren die Betriebskomplexität erheblich. Hinzu kommen Sicherheitsfeatures wie Silicon Root of Trust, signierte Firmware und TPM 2.0 mit FIPS-Zertifizierung. Und Dells Lieferkette gilt als eine der wenigen, die auch in Krisenzeiten verlässliche Lieferzeiten bieten kann – ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsvorteil für Partner, die Deals gegen Lieferunsicherheit absichern müssen.

    Für SMB-Kunden mit kleinen IT-Teams oder für Channel-Partner mit begrenzter Personaldecke bedeutet das: weniger Zeit für Trouble, mehr Zeit für strategische Aufgaben. Die Server sind als „Known Quantity“ konzipiert – ein bewährtes System, das funktioniert, ohne Überraschungen zu liefern. Genau das ist der Kern von From Database and Virtualized Workloads to Backup Dell PowerEdge R4715 and R5715 for SMB Realities: Die Plattform soll nicht beeindrucken, sondern entlasten.

    Dells Positionierung der R4715/R5715 als Einstiegspunkte in die AMD-basierte PowerEdge-Familie ist klug. Wer später mehr Leistung braucht – etwa GPUs oder mehr Kerne – kann auf die größeren Modelle R6715 und R7715 aufrüsten, ohne das Management-Toolset wechseln zu müssen. Diese Durchgängigkeit ist ein starkes Argument für Partner, die ihren Kunden einen Wachstumspfad anbieten wollen.

    Unterm Strich liefern die R4715 und R5715 genau das, was sie versprechen: eine durchdachte Konfigurationsmatrix, die es erlaubt, den Server exakt an den Workload anzupassen – von der Datenbank über die Dateiablage bis zum Backup. Die Benchmark-Ergebnisse bestätigen, dass die vier CPU-Optionen sinnvoll gewählt sind und dass die Storage-Wahl den entscheidenden Unterschied macht. Für SMB-Kunden und ihre Partner sind diese Server eine pragmatische, zukunftssichere Investition – und ein weiterer Beleg dafür, dass Dell den Mittelstand versteht.

  • Fame BC-100 Bass Combo Test: Kompakter Arbeitsverstärker mit überraschender Power

    Fame BC-100 Bass Combo Test: Kompakter Arbeitsverstärker mit überraschender Power

    LGR Reutlingen – 07 Juni 2026 | Kleine Bass-Combos haben in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. Wo früher entweder Leistung oder Transportabilität geopfert werden mussten, liefern moderne Class-D-Konzepte heute erstaunlich viel Lautstärke aus vergleichsweise kompakten Gehäusen. Genau in diese Kategorie fällt auch der kleine Bruder des Fame BC-500, der Fame BC-100 Bass Combo. Der Verstärker richtet sich nicht an Boutique-Fans oder Vintage-Puristen, sondern an Bassisten, die einen unkomplizierten, bezahlbaren und gleichzeitig bühnentauglichen E-Bass-Amp suchen. Mit einem Straßenpreis von rund 199 Euro positioniert sich der BC-100 klar im Einstiegs- bis unteren Mittelklassebereich. Interessant wird das Gerät aber vor allem dadurch, dass es deutlich erwachsener wirkt, als der Preis zunächst vermuten lässt. Gerade für Bassisten, die einen zuverlässigen Combo für Proberaum, kleinere Live-Gigs oder als Monitor-Lösung auf der Bühne benötigen, kann der Fame BC-100 Bass Combo Test eine überraschend praxisnahe Lösung sein.

    Verarbeitung und Gehäuse: Robust statt Boutique

    Der erste Eindruck des Fame BC-100 ist angenehm unspektakulär. Das Gehäuse wirkt solide gebaut, die Verarbeitung hinterlässt keinen billigen Eindruck und auch die Potis sitzen erfreulich fest im Chassis. Gerade bei günstigen Bass-Amps findet man häufig wackelige Regler oder leichtgängige Potis, die sich im Live-Alltag schnell verstellen. Hier fühlt sich der BC-100 deutlich wertiger an. Die Regler laufen vergleichsweise schwer, was im Bühnenbetrieb tatsächlich ein Vorteil ist. Einmal eingestellt, bleibt der Sound dort, wo er sein soll.

    Das gesamte Gehäuse vermittelt eher den Eindruck eines klassischen Arbeitsgeräts als eines ultraleichten Lifestyle-Amps. Mit 14,25 Kilogramm gehört der Combo allerdings nicht zu den federleichten Vertretern moderner Class-D-Technik. Für einen 1×12-Bass-Combo ist das Gewicht noch absolut transportabel, ultrakompakt wirkt der BC-100 aber nicht. Dafür bekommt man ein stabiles Gehäuse, das auch häufige Proberaum- und Bühnenwechsel problemlos wegstecken dürfte. Praktisch ist die Tilt-Back-Funktion: Der Verstärker lässt sich nach hinten anwinkeln und damit wie ein Bühnenmonitor nutzen. Genau dort spielt der BC-100 seine Stärke aus – der Sound erreicht den Spieler direkter und klarer als im klassischen Frontbetrieb. Allerdings fällt auf, dass die Auflagefläche in dieser Position relativ kurz geraten ist. Auf ruhigen Bühnen funktioniert das problemlos, bei bewegungsintensiven Live-Situationen oder vibrierenden Bühnenkonstruktionen wirkt die Konstruktion etwas kippelig.

    Anschlüsse und Integration in moderne Bass-Rigs

    Der Fame BC-100 konzentriert sich auf das Wesentliche, bietet dabei aber genau die Anschlüsse, die im modernen Bass-Alltag tatsächlich relevant sind. Besonders praxisnah ist der Direct-Out im XLR-Format mit Pre/Post-Schalter. Gerade in Verbindung mit Effektpedalen oder Multieffekten wird das interessant. Im Test wurde der Combo zusammen mit einem ZOOM B1 Four genutzt. Über den Post-Modus ließ sich das komplette bearbeitete Signal inklusive Effektboard direkt an die PA schicken. Genau diese Flexibilität fehlt vielen günstigen Bass-Combos. Im Live-Betrieb auf einem Dorffest funktionierte das ausgesprochen gut: Der BC-100 übernahm die Bühnenbeschallung beziehungsweise das persönliche Monitoring, während das bearbeitete Signal parallel sauber an die PA weitergegeben wurde. Dass man selbst entscheiden kann, ob nur der reine Amp-Sound oder das komplette Effekt-Setup am DI-Out anliegt, ist in dieser Preisklasse alles andere als selbstverständlich. Hinzu kommen ein Aux-Eingang für Zuspieler sowie ein Kopfhöreranschluss. Gerade für Zuhause für leise Bass-Sessions bleibt der BC-100 dadurch vielseitig einsetzbar.

    Bedienung und Workflow im Alltag

    Der BC-100 verfolgt ein angenehm direktes Bedienkonzept. Kein Menü, keine Presets, keine überladenen Zusatzfunktionen – stattdessen klassische Klangregelung und unmittelbare Eingriffe in den Sound. Der 3-Band-EQ konzentriert sich auf die Frequenzbereiche, die im Bandkontext relevant sind. Der Bass-Regler greift tief genug ins Fundament ein, um einem passiven Jazz Bass mehr Volumen zu geben oder moderne Fünfsaiter kontrollierter wirken zu lassen. Gerade auf kleinen Bühnen oder in akustisch schwierigen Räumen hilft es, die tiefsten Frequenzen etwas zurückzunehmen, damit der Sound definierter bleibt und nicht mit Kickdrum oder PA-Subwoofern kollidiert. Dreht man den Bass moderat auf, entwickelt der 12-Zoll-Speaker gleichzeitig erstaunlich viel Druck, ohne schwammig zu wirken.

    Besonders wichtig für den Gesamtcharakter des BC-100 ist allerdings der Low-Mid-Bereich. Hier entsteht ein großer Teil der Durchsetzungskraft eines E-Basses, vor allem im Zusammenspiel mit Gitarren und Schlagzeug. Der Regler beeinflusst Wärme, Punch und Holzigkeit des Sounds und entscheidet letztlich darüber, ob sich der Bass eher kompakt im Bandgefüge einfügt oder präsenter nach vorne tritt. Gerade Fingerstyle-Spiel profitiert davon, weil sich der Ton klarer verankern lässt, ohne künstlich aggressiv zu wirken. Gleichzeitig lassen sich darüber auch jene leicht topfigen Frequenzanteile kontrollieren, die der BC-100 in bestimmten Einstellungen entwickeln kann.

    Der Treble-Regler arbeitet vergleichsweise musikalisch und nicht übermäßig scharf. Slap-Sounds erhalten mehr Attack, moderne Aktivbässe mehr Präsenz und auch Plektrum-Spiel setzt sich deutlicher durch, ohne unangenehm harsch zu wirken. Gleichzeitig bleibt genug Spielraum, um Höhen für wärmere Vintage-Sounds bewusst zurückzunehmen. Sehr gelungen ist außerdem die Shape-Funktion. Dabei handelt es sich nicht einfach um einen starren Contour-Schalter, sondern um ein variables Filter mit regelbarer Centerfrequenz. Dadurch lässt sich der Eingriff deutlich gezielter abstimmen als bei vielen vergleichbaren Bass-Amps. Im praktischen Einsatz funktioniert das überraschend musikalisch: Die leichte Betonung der oberen Mitten, die den Verstärker gelegentlich etwas kompakt wirken lässt, kann damit effektiv geglättet werden. Mit etwas Feinarbeit entsteht so ein deutlich offeneres und ausgewogeneres Klangbild. Insgesamt wirkt der BC-100 tonal eher modern und direkt, lässt sich über EQ und Shape-Funktion aber flexibel an unterschiedliche Bässe und Spielsituationen anpassen – vom mittigen Rock-Sound bis hin zu breiteren, cleaneren Band-Setups.

    Klangcharakter des Fame BC-100 Bass Combo

    Klanglich positioniert sich der BC-100 klar als moderner Arbeitsverstärker. Der Sound ist direkt, relativ schnell in der Ansprache und besitzt genügend Definition. Gleichzeitig fehlt ihm die weiche Kompression oder organische Tiefe klassischer Röhren- oder Vintage-Transistor-Amps. Der 12-Zoll-Lautsprecher liefert ein ausgewogenes Fundament und bleibt auch bei höheren Lautstärken kontrolliert. Überraschend ist vor allem die Lautstärke-Reserve. Für einen 100-Watt-Combo entwickelt der BC-100 erstaunlich viel Schalldruck. Im Proberaum musste der Master-Regler nicht einmal bis zur Hälfte aufgedreht werden, um sich problemlos gegen Schlagzeug und Gitarren durchzusetzen. Auch live blieb ausreichend Headroom vorhanden. Gerade als Bühnenmonitor oder kompakte Backline-Lösung funktioniert das Konzept überzeugend. Der Gain-Regler liefert zusätzlich genügend Reserven für leicht angezerrte Sounds. Dabei bleibt der Charakter eher kontrolliert und modern als aggressiv oder röhrig. Wer extreme Vintage-Sättigung sucht, wird hier nicht glücklich. Für leichtes Anrauen oder druckvolle Rock-Sounds reicht das aber vollkommen aus.

    Praxis-Einsatz zwischen Proberaum und Live-Bühne

    Seine größte Stärke zeigt der Fame BC-100 im echten Musikeralltag. Der Verstärker funktioniert unkompliziert, liefert schnell brauchbare Sounds und integriert sich problemlos in moderne Bass-Setups. Gerade Bassisten, die mit Multieffekten oder Pedalboards arbeiten, profitieren vom flexiblen DI-Out. Der Combo eignet sich hervorragend als persönliche Bühnenabhöre, während das eigentliche Signal sauber an die PA weitergegeben wird. Auch als klassischer Proberaum-Amp macht der BC-100 eine gute Figur. Die Lautstärke reicht locker aus, der EQ arbeitet effektiv und durch den Kopfhörerausgang bleibt der Verstärker auch zuhause sinnvoll nutzbar. Weniger geeignet ist der BC-100 dagegen für Bassisten, die stark nach Vintage-Charakter, komplexer Röhrendynamik oder maximaler Feinauflösung suchen. Dafür ist der Verstärker klanglich zu pragmatisch ausgelegt.

    Fazit zum Fame BC-100 Bass Combo Test

    Der Fame BC-100 Bass Combo ist kein Boutique-Amp und versucht das auch gar nicht zu sein. Stattdessen liefert er genau das, was viele Bassisten tatsächlich brauchen: ausreichend Leistung, solide Verarbeitung, praxisnahe Ausstattung und eine unkomplizierte Bedienung. Vor allem die enorme Lautstärke für die kompakte Größe überrascht positiv. Dazu kommt ein sinnvoll umgesetzter DI-Out mit Pre/Post-Umschaltung, der den Verstärker auch im Live-Betrieb deutlich flexibler macht als viele Konkurrenten in dieser Preisklasse. Klanglich besitzt der BC-100 zwar eine leichte Tendenz zu oberen Mitten und wirkt nicht ganz so offen oder edel wie deutlich teurere Bass-Amps. Mit etwas EQ-Arbeit lässt sich das aber gut kontrollieren. Für rund 199 Euro bekommt man hier einen erstaunlich erwachsenen E-Bass-Amp, der im Proberaum, auf kleineren Bühnen oder als unkomplizierte Monitor-Lösung absolut überzeugen kann.

    • Pro: Überraschend laut für die Größe, flexibler DI-Out mit Pre/Post-Schalter, solide Verarbeitung und praxisnaher EQ
    • Contra: Relativ hohes Gewicht, angewinkelte Position etwas kippelig, Klangcharakter teilweise leicht topfig
  • Notebook-Preise Juni: Dell XPS 13 ab 650 Euro, Gaming-Laptops im Sturz

    Notebook-Preise Juni: Dell XPS 13 ab 650 Euro, Gaming-Laptops im Sturz

    LGR Reutlingen – 06 Juni 2026 | Der Juni bringt Bewegung in den Notebook-Markt: Während Dell mit seiner „Days of Deals“-Aktion das neue XPS 13 ab rund 650 Euro anbietet, purzeln die Preise für Gaming-Notebooks teils um mehrere Hundert Euro. Gleichzeitig gewinnt der Markt für wiederaufbereitete Business-Notebooks weiter an Dynamik. Ein Überblick über die aktuellen Trends und Angebote.

    Die Notebook-Preise Juni zeigen ein gemischtes Bild: Während High-End-Gaming-Notebooks deutliche Preisnachlässe verzeichnen, positionieren sich Hersteller wie Dell und Lenovo mit neuen Modellen im oberen Preissegment. Dell hat am 5. Juni seine Rabattwoche gestartet. Wer einen Laptop oder Desktop kauft, erhält den 27-Zoll-Monitor SE2726H zum halben Preis. Das neue XPS 13 – Dells Vorzeige-Ultrabook – startet bei umgerechnet rund 650 Euro; für Studenten sogar bei etwa 560 Euro. Zeitgleich erweitert Dell sein Portfolio um die Profi-Serie Dell Pro Precision 5, das Convertible Dell Pro 7 2-in-1 und den Gaming-Tower Alienware Area-51. Die Preise für diese Neuheiten sind noch nicht offiziell, doch die Rabattaktion dürfte für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgen.

    Die Notebook-Preise Juni sind auch von Lenovo geprägt: Einen Tag vor Dell, am 4. Juni, brachte Lenovo das ThinkPad T14s Gen 7 weltweit an den Start. Die Einstiegskonfiguration mit Core Ultra 5 325 kostet in den USA rund 1.650 Euro. In Europa ist das IdeaPad Slim 3 16IPH11 ab 1.009 Euro erhältlich – mit einem 60-Wh-Akku, der über 27 Stunden Videowiedergabe ermöglichen soll. Das Idea Tab Pro-Tablet gibt es mit 34 Prozent Rabatt für etwa 255 Euro. Lenovo setzt damit auf eine breite Palette, die vom Business-ThinkPad bis zum preiswerten Tablet reicht.

    Gaming-Flaggschiffe im Preissturz

    Besonders auffällig sind die Rabatte bei Gaming-Notebooks. Walmart hat am 4. Juni das MSI Vector A16 auf umgerechnet rund 1.400 Euro gesenkt – ein Nachlass von knapp 470 Euro. Die Ausstattung: RTX 5070 Ti Grafik und Ryzen 9 8940HX Prozessor. Das MSI Cyborg 15 mit RTX 5070 liegt bei etwa 1.290 Euro. Auch in Indien locken Aktionen: Am 5. Juni startete die Amazon Mega Days-Aktion, bei der KI-gestützte Hardware im Fokus steht. Das HP Omnibook 3 mit Snapdragon-X-Chip kostet umgerechnet rund 810 Euro. Die HP Omen-Serie mit RTX 5050 und 24 GB RAM ist ebenfalls stark reduziert. Bei einigen Modellen von Acer und Lenovo betragen die Rabatte umgerechnet über 330 Euro. Die Notebook-Preise Juni zeigen also: Wer nach einem leistungsstarken Gaming-Notebook sucht, kann derzeit besonders günstig zuschlagen.

    Doch nicht nur Neugeräte sind gefragt: Der Markt für wiederaufbereitete Hardware boomt. In Großbritannien hat Refurb Laptops UK sein Angebot an Dell Latitude und OptiPlex-Geräten der Klasse A aufgestockt. Das Dell Latitude 7420 kostet umgerechnet rund 410 Euro, kompakte OptiPlex Mini PCs ab etwa 195 Euro – jeweils mit drei Monaten Garantie. Gerade bei preiswerten, gebrauchten Business-Notebooks stellt sich oft die Frage nach der Kompatibilität mit dem neuesten Betriebssystem. Ein kostenloser Report zeigt, wie die Installation und Datenübernahme ohne Stress und Risiko gelingt.

    In Indien meldet F-Tech Computers Rabatte von bis zu 61 Prozent auf Business-Notebooks wie das Dell Latitude 5410 und das Lenovo ThinkPad T490S. Die Geräte kommen mit einem Jahr Garantie und 24-Stunden-Expresslieferung in bestimmten nördlichen Regionen. Auch Nischenprodukte sind betroffen: Woot bietet das Remarkable Paper Pro Bundle – ein 11,8-Zoll-Color-E-Ink-Tablet mit Zubehör – als refurbished Version für umgerechnet rund 475 Euro an. Das entspricht einem Preisnachlass von 38 Prozent gegenüber dem Neupreis von etwa 765 Euro.

    Die aktuellen Notebook-Preise Juni spiegeln einen intensiven Wettbewerb wider: Während Dell mit dem XPS 13 ab 650 Euro und Gaming-Laptops im Sturz die Käufer lockt, setzen andere Hersteller auf Rabatte und neue Modelle. Der Trend zu wiederaufbereiteter Hardware zeigt, dass viele Nutzer nach günstigen Alternativen suchen – insbesondere bei Business-Notebooks, die oft noch über Jahre leistungsfähig sind. Für Verbraucher lohnt sich ein genauer Blick auf die Angebote, denn die Preise dürften in den kommenden Wochen weiter fallen.