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  • Microsoft stellt OneDrive fr macOS auf eine neue technische Basis – Was das Update bedeutet

    Microsoft stellt OneDrive fr macOS auf eine neue technische Basis – Was das Update bedeutet

    LGR Reutlingen – 12 Juni 2026 | Microsoft stellt OneDrive fr macOS auf eine neue technische Basis und läutet damit das bislang größte Update des Synchronisations‑Clients für Apple‑Computer ein. Die neue Version 26.098, die zunächst über das Insider‑Programm verteilt wird, verspricht doppelt so schnelle Dateisynchronisation, deutlich geringeren Ressourcenverbrauch und die Abschaffung eines seit 2022 umstrittenen Cache‑Ordners.

    Microsoft stellt OneDrive fr macOS auf eine neue technische Basis – technische Details

    Im Kern beruht das Update auf einer komplett neu geschriebenen, nativen Sync‑Engine. Während der bisherige Client auf Apples File‑Provider‑Framework aufgebaut war und dabei auf einen lokalen Cache zurückgriff, verzichtet die neue Engine künftig auf diesen Umweg. Das bedeutet, dass Dateien direkt aus der Cloud in den lokalen Dateisystem‑Index eingebunden werden, ohne dass ein zusätzlicher Zwischenspeicher verwaltet werden muss.

    Die Telemetriedaten aus den Vorjahren zeigten, dass der Cache‑Ordner häufig die Ursache für Einfrieren, verzögerte Updates und erhöhten CPU‑Verbrauch war. Durch dessen Wegfall können Nutzerinnen und Nutzer erwarten, dass das System schneller reagiert, weniger RAM beansprucht und die Akkulaufzeit von MacBooks länger anhält. Erste Messungen aus dem Insider‑Programm deuten darauf hin, dass der RAM‑Verbrauch um bis zu 30 % und der CPU‑Spitzenwert um rund 40 % gesenkt werden konnte.

    Ein weiterer Unterschied liegt in der Art und Weise, wie OneDrive bisher lokale Platzhalter behandelt hat. Früher wurden nur in der Cloud vorhandene Dateien und Ordner erst dann physisch auf dem Gerät angelegt, wenn der Nutzer sie zum ersten Mal öffnete – ein Konzept, das als „Files On‑Demand“ bekannt ist. In der Praxis führte das jedoch zu Wartezeiten, weil der Client zunächst Metadaten laden, dann den Download starten und schließlich das Dateisystem aktualisieren musste. Die neue native Engine arbeitet mit einem optimierten Index, der bereits beim ersten Zugriff sofort die benötigten Metadaten liefert und den Download im Hintergrund startet, sodass der Nutzer kaum Verzögerungen bemerkt.

    Microsoft stellt OneDrive fr macOS auf eine neue technische Basis, um nicht nur aktuelle Probleme zu beheben, sondern auch eine Grundlage für zukünftige Funktionen zu schaffen. Die Entwickler betonen, dass das neue Architektur‑Design es ermöglichen wird, schneller auf Änderungen im macOS‑Ökosystem zu reagieren, etwa bei neuen Dateisystem‑APIs oder Sicherheitsrichtlinien.

    Die Umstellung auf eine native Engine ist nicht nur ein technisches Upgrade, sondern hat auch regulatorische Implikationen. Durch den Verzicht auf den Cache‑Ordner reduziert Microsoft die Menge an lokal gespeicherten, potenziell sensiblen Metadaten. Das könnte im Kontext der europäischen Datenschutz‑Verordnungen (DSGVO) von Bedeutung sein, weil weniger Daten im Klartext auf dem Endgerät verbleiben.

    Ein Blick auf die Release‑Roadmap zeigt, dass das Update zunächst nur für Teilnehmer des Insider‑Programms verfügbar ist. Microsoft plant, die Version in den kommenden Wochen breit auszurollen, sobald die letzten Stabilitätstests abgeschlossen sind. Die Erfahrung aus früheren Insider‑Rollen legt nahe, dass ein breiter Rollout innerhalb von vier bis sechs Wochen zu erwarten ist.

    Für Unternehmen, die stark auf OneDrive als Teil ihrer Microsoft‑365‑Strategie setzen, bedeutet das Update mehr als nur ein schnelleres Synchronisationsverhalten. Die reduzierte Systemlast lässt sich direkt in Kosteneinsparungen übersetzen, weil weniger Ressourcen für Virtualisierung und Endpoint‑Management benötigt werden. Zudem kann die verbesserte Stabilität die Support‑Kosten senken, da weniger Anfragen zu „eingefrorenen“ OneDrive‑Clients zu verzeichnen sind.

    Analysten aus dem Cloud‑Computing‑Umfeld sehen in dem Schritt ein Signal dafür, dass Microsoft seine Position im macOS‑Markt weiter festigen will. Während Windows‑Nutzer seit Jahren von einer tiefen Integration von OneDrive in das Betriebssystem profitieren, war macOS historisch gesehen ein zweitrangiges Ziel. Das neue Update schließt diese Lücke und könnte dazu führen, dass mehr Unternehmen macOS‑Geräte in ihren Unternehmensumgebungen einsetzen, ohne befürchten zu müssen, dass der Cloud‑Speicher‑Client ein Flaschenhals ist.

    Die technische Dokumentation von Microsoft erklärt, dass die neue Engine auf einer modularen Architektur basiert, die künftig weitere Optimierungen zulässt, etwa für das Synchronisieren großer Medienbibliotheken oder für die Integration von KI‑basierten Vorschlägen zur Dateiorganisation. In Kombination mit den bereits bestehenden Funktionen von Microsoft 365, wie dem automatischen Backup von Office‑Dokumenten, entsteht ein nahtloses Ökosystem, das sowohl Privat‑ als auch Business‑Nutzer anspricht.

    Ein weiterer Aspekt, der häufig übersehen wird, ist die Energieeffizienz. Auf MacBooks, insbesondere den neuen Apple‑Silicon‑Modellen, ist jeder Prozentpunkt weniger CPU‑Last entscheidend für die Batterielaufzeit. Erste Nutzerberichte aus dem Insider‑Programm belegen, dass OneDrive nach dem Update bei typischen Arbeitslasten etwa 15 % länger durchhält, bevor das Gerät wieder ans Stromnetz muss.

    Obwohl das Update zunächst nur über das Insider‑Programm verfügbar ist, hat Microsoft bereits angekündigt, dass die Version 26.098 in den regulären Update‑Kanal über den Mac App Store einfließen wird. Das bedeutet, dass alle macOS‑Nutzer, die OneDrive über den App Store installiert haben, das Update automatisch erhalten, sobald es allgemein freigegeben ist.

    Zusammengefasst bietet das Update nicht nur eine reine Performance‑Verbesserung, sondern stellt einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise dar, wie OneDrive mit dem macOS‑Dateisystem interagiert. Für Nutzerinnen und Nutzer bedeutet das schnellere Laden, weniger Wartezeiten und einen spürbaren Unterschied im täglichen Arbeiten mit Dokumenten, Fotos und anderen Dateien.

    Die Branche wird die Auswirkungen in den kommenden Monaten beobachten. Sollte das Update die versprochenen Verbesserungen tatsächlich im breiten Einsatz bestätigen, könnte Microsoft damit einen weiteren Schritt in Richtung eines einheitlichen Cloud‑Erlebnisses über alle großen Desktop‑Betriebssysteme hinweg machen.

  • Google Chrome Alle gespeicherten Passwrter auf einmal lschen – so funktioniert es

    Google Chrome Alle gespeicherten Passwrter auf einmal lschen – so funktioniert es

    LGR Reutlingen – 12 Juni 2026 | Wer bislang die Möglichkeit nutzte, Google Chrome Alle gespeicherten Passwrter auf einmal lschen – so funktioniert es in einem Rutsch zu erledigen, steht heute vor einem Rätsel: Die komfortable Schaltfläche im Einstellungsmenü ist verschwunden. Für Nutzerinnen und Nutzer, die ihre Passwortdatenbank radikal säubern wollen, gibt es jedoch einen Umweg, der zwar etwas handwerkliches Geschick verlangt, aber zuverlässig funktioniert.

    Bis vor ein paar Monaten konnten Sie in Chrome über “Browserdaten löschen” sämtliche gespeicherten Zugangsdaten entfernen. Google hatte die Option in das Menü “Erweitert” integriert, sodass ein einziger Klick die gesamte Passwortliste auslöschte. Das war besonders für Menschen nützlich, die nach einem Gerätetausch oder einem Sicherheitsvorfall schnell alle Anmeldedaten entfernen wollten.

    Im Zuge einer Revision der Datenschutzeinstellungen hat Google die direkte Massenlöschung aus dem Browser genommen und die Verwaltung vollständig in den integrierten Passwortmanager verlagert. Dieser erlaubt das Exportieren und Importieren von Daten, jedoch nicht das simultane Entfernen aller Einträge. Das Resultat: Wer viele gespeicherte Passwörter hat, muss jeden Eintrag einzeln auswählen und mindestens zweimal klicken – ein zeitraubender Prozess.

    Google Chrome Alle gespeicherten Passwrter auf einmal lschen – so funktioniert es

    Der Umweg beruht auf dem Zusammenspiel von Chrome‑Synchronisation, dem Dateisystem von Windows und einem zweiten Browser, in dem Sie mit demselben Google‑Konto angemeldet sind. Im Kern wird die lokale Datenbank “Login Data” gelöscht und anschließend die Synchronisation neu gestartet, sodass Chrome beim nächsten Start eine leere Passwortliste vom Server empfängt.

    Vorbereitung ist entscheidend. Stellen Sie sicher, dass alle Lesezeichen, offene Tabs und sonstigen synchronisierten Inhalte auf dem neuesten Stand sind. Der Vorgang entfernt nicht nur Passwörter, sondern überschreibt die gesamte Synchronisationsdatei auf den Google‑Servern. Ein Ausfall der Internetverbindung während des Vorgangs kann zu Inkonsistenzen führen.

    Im Folgenden finden Sie die einzelnen Schritte in kompakter Form. Wir empfehlen, die Anweisungen in einer ruhigen Umgebung ohne Ablenkungen zu befolgen.

    1. Öffnen Sie Chrome und navigieren Sie zu den Synchronisationseinstellungen. Der schnellste Weg: Geben Sie chrome://settings/syncSetup in die Adressleiste ein.
    2. Deaktivieren Sie die Synchronisation vollständig, indem Sie auf “Synchronisation anhalten” bzw. “Deaktivieren” klicken.
    3. Schließen Sie Chrome und öffnen Sie den Windows‑Task‑Manager (Strg+Shift+Esc). Beenden Sie sämtliche verbliebenen Chrome‑Prozesse, um Dateizugriffskonflikte zu vermeiden.
    4. Öffnen Sie den Windows‑Explorer und aktivieren Sie unter “Ansicht” die Option “Ausgeblendete Elemente anzeigen”.
    5. Navigieren Sie zu C:\Benutzer\[Ihr Benutzername]\AppData\Local\Google\Chrome\User Data\. Der Ordner Ihres Profils heißt in der Regel Default, bei mehreren Profilen trägt er Namen wie Profile 1.
    6. Löschen Sie die Datei Login Data. Sollte eine Fehlermeldung erscheinen, prüfen Sie erneut, ob wirklich kein Chrome‑Prozess mehr läuft.
    7. Starten Sie einen alternativen Browser (z. B. Microsoft Edge oder Mozilla Firefox), in dem Sie bereits mit Ihrem Google‑Konto angemeldet sind, und rufen Sie die URL https://chrome.google.com/sync auf.
    8. Scrollen Sie nach ganz unten und klicken Sie auf “Daten löschen”. Damit wird die serverseitige Passwortliste zurückgesetzt.
    9. Starten Sie Chrome erneut, öffnen Sie die Synchronisationseinstellungen und melden Sie sich wieder mit Ihrem Google‑Konto an. Aktivieren Sie die Synchronisation, jedoch lassen Sie die Option “Passwörter” deaktiviert, um ein erneutes Hochladen zu verhindern.

    Nach Abschluss dieses Prozesses sollte Chrome keinerlei gespeicherte Passwörter mehr anzeigen. Alle anderen synchronisierten Elemente – Lesezeichen, Historie, offene Tabs – bleiben erhalten, sofern Sie die jeweiligen Optionen wieder einschalten.

    Fallstricke dürfen nicht übersehen werden. Erstens funktioniert die Methode nicht zuverlässig auf mobilen Geräten; die dort gespeicherten Passwörter werden nicht automatisch gelöscht. Wer vollständige Sicherheit verlangt, sollte die Chrome‑App deinstallieren, bevor er die Desktop‑Prozedur durchführt. Zweitens kann es bei selten genutzten Geräten vorkommen, dass nach einer erneuten Synchronisation alte Passwörter wieder hochgeladen werden, weil die serverseitige Löschung noch nicht vollständig propagiert war.

    Aus Sicht der IT‑Sicherheit ist das Vorgehen ein gutes Beispiel dafür, wie Hersteller von Browsern durch UI‑Entscheidungen das Nutzerverhalten beeinflussen. Das Entfernen der Massenlösch‑Funktion zwingt Nutzer dazu, entweder den manuellen Weg zu gehen oder Drittanbieter‑Password‑Manager zu verwenden – ein Trend, den die Branche bereits seit Jahren beobachtet.

    Für Unternehmen, die zentrale Richtlinien für Passwortverwaltung besitzen, bedeutet das, dass Administratoren künftig über Gruppenrichtlinien oder Mobile‑Device‑Management‑Lösungen das Löschen von Browser‑Passwörtern orchestrieren müssen. Google stellt hierfür APIs bereit, doch die Implementierung erfordert zusätzliche Ressourcen.

    Die wachsende Popularität von Passwort‑Managern wie 1Password, Bitwarden oder LastPass unterstreicht, dass Nutzer vermehrt nach einer sicheren, geräteübergreifenden Lösung suchen. Chrome‑Nutzer, die bislang auf den integrierten Manager vertraut haben, könnten durch diese Änderung motiviert werden, zu spezialisierten Tools zu wechseln – ein potenzieller Wachstumsmarkt für Sicherheits‑Start‑Ups.

    Abschließend lässt sich sagen, dass die Methode zum einmaligen Löschen aller Chrome‑Passwörter zwar technisch anspruchsvoll, aber machbar ist. Wer die Schritte sorgfältig befolgt, kann seine digitale Identität schnell von alten Zugangsdaten befreien und gleichzeitig die Synchronisation wieder kontrolliert aktivieren.