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  • Microsoft Edge Drop-Funktion: Warum das Teilen-Feature aus dem Browser verschwindet

    Microsoft Edge Drop-Funktion: Warum das Teilen-Feature aus dem Browser verschwindet

    LGR Reutlingen – 21 Juni 2026 | Microsoft Edge Teilen-Funktion Drop verschwindet aus dem Browser, wie Windows Latest bereits berichtet hat. Die bislang wenig beachtete Möglichkeit, Notizen zu teilen oder Dateien schnell zwischen verschiedenen Edge-Instanzen zu übertragen, wird im Zuge des nächsten Updates entfernt. Für viele Power‑User war das Drop‑Panel ein stiller Helfer im Alltag, der dank OneDrive im Hintergrund nahtlose Synchronisation ermöglichte. Jetzt, im Zuge einer Neuausrichtung der Browser‑Roadmap, verschiebt Microsoft das Feature in Richtung eigenständiger Cloud‑Dienste und fokussiert sich stärker auf integrierte Produktivitätstools.

    Microsoft Edge Teilen-Funktion Drop verschwindet aus dem Browser – Was bedeutet das für Nutzer?

    Die Entscheidung, Drop aus Edge zu entfernen, kam nicht aus dem Nichts. In den letzten Jahren hatte Microsoft mehrfach versucht, Edge als mehr als nur einen reinen Web‑Browser zu positionieren. Funktionen wie Collections, vertiefte Integration von Office 365 und das inzwischen bekannte „Web‑Apps‑Panel“ sollten das Ökosystem stärken. Drop, eingeführt im Jahr 2020, erlaubte das sofortige Verschieben von Dateien zwischen Tabs, Geräten und sogar zwischen verschiedenen Edge‑Installationen, wobei OneDrive als Transportmedium diente. Während Notizen separat heruntergeladen werden mussten, wurden geteilte Dateien automatisch in einem temporären OneDrive‑Ordner gesichert.

    Technisch betrachtet war Drop ein cleveres Zusammenspiel von Web‑API‑Hooks und dem OneDrive‑Backend. Der Browser öffnete ein kleines Drop‑Panel, in das Nutzer per Drag‑&‑Drop Dateien oder Textblöcke legten. Im Hintergrund wurde ein Link zu OneDrive generiert, der kurzlebig war und nach dem Teilen wieder gelöscht wurde. Diese Architektur bot zwar Komfort, brachte aber gleichzeitig Datenschutz‑ und Sicherheitsfragen mit sich, insbesondere weil Unternehmensdaten potenziell über einen Cloud‑Dienst geleitet wurden.

    Die aktuelle Umsetzung der Abschaffung befindet sich im Edge‑Canary‑Kanal, dem frühesten Test‑ und Entwicklungs‑Build. Dort wird die Drop‑Komponente bereits deaktiviert und durch einen Hinweis ersetzt, der Nutzer auffordert, stattdessen OneDrive‑Web‑ oder Desktop‑Clients zu verwenden. Für Entwickler, die bislang auf die Drop‑API gesetzt hatten, bedeutet das, dass sie ihre Anwendungen anpassen müssen – entweder durch direkte OneDrive‑Integration oder durch alternative Dateifreigabelösungen wie SharePoint oder Teams.

    Ein weiterer Aspekt ist die wachsende Konkurrenz im Browser‑Markt. Google Chrome und Mozilla Firefox setzen vermehrt auf native Web‑Sharing‑Mechanismen, während Apple mit Safari stärker auf iCloud‑basiertes Teilen setzt. Microsoft scheint mit der Abschaffung von Drop einen Schritt zurückzugehen, um Ressourcen zu bündeln und die Integration mit bereits bestehenden Cloud‑Diensten zu vertiefen. Statt einer eigens entwickelten Lösung wird nun auf die bereits etablierte OneDrive‑Plattform gesetzt, die in Unternehmen bereits breit ausgerollt ist.

    Die Reaktionen aus der Community sind gemischt. Auf Reddit und in einschlägigen Tech‑Foren äußern sich einige Power‑User enttäuscht, weil sie die unkomplizierte „Datei‑per‑Drag‑und‑Drop“-Funktion vermissen. Andere begrüßen die Entscheidung, da sie die Angriffsfläche reduziert und klare Datenschutz‑Richtlinien schafft. IT‑Abteilungen sehen in der Abschaffung von Drop ein Zeichen dafür, dass Microsoft künftig stärker auf zentral verwaltete Cloud‑Lösungen setzt, was das Management von Berechtigungen und Audits erleichtert.

    Aus Sicht von Microsoft ist die Entscheidung ein Teil einer umfassenderen Strategie, die Browser‑Funktionalität stärker an das Office‑Ökosystem zu knüpfen. In einer internen Präsentation, die an Analysten weitergegeben wurde, betonte Satya Nadella, CEO von Microsoft, die Notwendigkeit, „Kernkompetenzen zu fokussieren und überlappende Features zu konsolidieren“. Durch die Verlagerung von Drop auf OneDrive‑Standardfunktionen soll die Benutzererfahrung einheitlicher werden und gleichzeitig die Entwicklungskosten gesenkt werden.

    Für Unternehmen, die bislang Drop für die interne Zusammenarbeit genutzt haben, ergibt sich ein klarer Handlungsbedarf. Die Migration zu OneDrive for Business oder Microsoft Teams ist jetzt empfehlenswert, weil dort bereits robuste Zugriffs‑ und Freigabemechanismen implementiert sind. Zudem bieten diese Plattformen erweiterte Funktionen wie Versionskontrolle, Ablaufdaten für geteilte Links und erweiterte Compliance‑Tools, die bei einer reinen Drop‑Lösung fehlten.

    Abschließend lässt sich sagen, dass das Verschwinden der Microsoft Edge Teilen-Funktion Drop ein Zeichen für die Reifung des Microsoft‑Ökosystems ist. Während einzelne Nutzer kurzfristig eine Komforteinbuße spüren werden, eröffnet die konsequente Ausrichtung auf OneDrive und verwandte Services langfristig mehr Sicherheit und Integration. Beobachter aus der Branche werden nun sehen, wie schnell Microsoft die Migration begleiten kann und ob andere Browserhersteller ähnliche Schritte unternehmen, um ihre eigenen Dateifreigabefunktionen zu konsolidieren.

  • OneDrive und SharePoint wechseln auf die Domain cloud.microsoft – Was Unternehmen jetzt wissen müssen

    OneDrive und SharePoint wechseln auf die Domain cloud.microsoft – Was Unternehmen jetzt wissen müssen

    LGR Reutlingen – 18 Juni 2026 | Microsoft hat angekündigt, dass OneDrive und SharePoint Online künftig ausschließlich über die Domain cloud.microsoft erreichbar sein werden. Der Rollout startet im Juli 2024 und soll bis Mitte 2027 abgeschlossen sein. Für die meisten Unternehmen dürfte die Umstellung im Idealfall keinen spürbaren Einfluss auf den täglichen Betrieb haben, weil Microsoft bereits umfangreiche Weiterleitungen und Kompatibilitätslayer implementiert hat. Dennoch wirft die Migration Fragen zu bestehenden Lesezeichen, Automatisierungsskripten und Sicherheitsrichtlinien auf.

    OneDrive und SharePoint wechseln auf die Domain cloud.microsoft

    Die Entscheidung, die beiden meistgenutzten Collaboration‑Tools unter einer einheitlichen Domain zu bündeln, ist Teil einer längerfristigen Strategie, die Microsoft bereits 2023 mit der Einführung von cloud.microsoft skizziert hatte. Ziel ist ein konsistentes Namensschema, das nicht nur die Nutzererfahrung vereinfacht, sondern auch technische Probleme reduziert, die durch das Vorhandensein mehrerer Subdomains entstanden sind. Bisher waren OneDrive unter onedrive.com und SharePoint unter sharepoint.com erreichbar – ein Umstand, der häufig zu mehrfachen Anmeldevorgängen und Fehlalarmen bei Sicherheitstools führte.

    Durch die Zentralisierung auf cloud.microsoft sollen solche Inkonsistenzen verschwinden. Microsoft verspricht, dass sämtliche Zugriffsberechtigungen und bestehenden Links weiterhin funktionieren, weil die alten URLs automatisch auf die neue Struktur umgeleitet werden. Für die meisten Endnutzer bedeutet das, dass sie nach dem ersten Login kaum etwas merken werden – die Oberfläche bleibt gleich, nur die Adressleiste ändert sich im Hintergrund.

    Technische Hintergründe und Zeitplan

    Im Microsoft‑365‑Admincenter (Ticket MC1392563) wurde der detaillierte Zeitplan veröffentlicht: Die Migration beginnt Anfang Juli 2024 mit einer Pilotphase für ausgewählte Unternehmensgrößen. Anschließend folgt ein gestaffelter Rollout, der im gesamten Jahr 2025 die Mehrheit der Kunden erreicht. Der finale Cut‑over ist für Juni 2027 geplant. Dieser mehrjährige Prozess ermöglicht es Microsoft, auf etwaige Probleme zu reagieren, ohne den Betrieb zu gefährden. Gleichzeitig erhalten Administratoren ausreichend Zeit, interne Prozesse und Skripte anzupassen.

    Ein zentraler Aspekt ist, dass die offiziellen Microsoft‑APIs für OneDrive und SharePoint unverändert bleiben. Das bedeutet, dass Entwickler, die die dokumentierten Endpunkte nutzen, keine Änderungen vornehmen müssen. Problematisch werden jedoch Eigenentwicklungen, in denen URLs hartkodiert sind. Unternehmen sollten deshalb ihre Code‑Bases prüfen und, wo nötig, dynamische URL‑Ermittlung implementieren.

    Die Migration wirkt sich zudem auf Sicherheitslösungen aus. Viele Web‑Application‑Firewalls und Browser‑Erweiterungen erkennen die bisher getrennten Domains als unterschiedliche Sicherheitszonen. Durch die Vereinheitlichung reduziert sich das Risiko von Fehlalarmen, weil weniger Cross‑Site‑Requests als potenziell gefährlich eingestuft werden. Gleichzeitig müssen Sicherheitsadministratoren ihre Whitelist‑Einträge aktualisieren, um die neue cloud.microsoft-Domain zu berücksichtigen.

    Für Unternehmen, die stark auf Automatisierung setzen – etwa via Power Automate oder eigene Skripte – ist die Umstellung ein klarer Hinweis, dass Flexibilität im Umgang mit URLs ein wichtiger Faktor ist. Wer bisher Pfade wie https://contoso.sharepoint.com/sites/ProjektX in Dokumentationen festgeschrieben hat, sollte diese künftig als Platzhalter {tenant}.cloud.microsoft definieren, um zukünftige Änderungen leichter zu integrieren.

    Ein weiterer Vorteil der neuen Domain ist die verbesserte Internationalisierung. Microsoft plant, künftig regionale Subdomains (z. B. de.cloud.microsoft) einzuführen, um Latenzzeiten zu reduzieren und datenschutzrechtliche Vorgaben besser zu erfüllen. Damit könnte die Plattform für europäische Unternehmen, die strengeren DSGVO‑Bestimmungen unterliegen, attraktiver werden.

    Aus Sicht der Wirtschaftspresse lässt sich die Maßnahme als strategisches Signal interpretieren: Microsoft konsolidiert sein Cloud‑Ökosystem, um mit Konkurrenten wie Google Workspace und Amazon WorkDocs besser zu konkurrieren. Einheitliche Domains erleichtern das Branding und stärken das Vertrauen in die Plattform, weil Kunden nicht mehr zwischen verschiedenen Marken jonglieren müssen.

    Allerdings gibt es auch kritische Stimmen. Einige IT‑Berater warnen davor, dass die Migration zwar technisch sauber geplant ist, aber in der Praxis zu unerwarteten Nebeneffekten führen kann – etwa wenn Drittanbieter‑Plugins noch nicht für cloud.microsoft getestet wurden. Die Empfehlung lautet, in den nächsten Monaten intensive Tests in einer Sandbox‑Umgebung durchzuführen, um mögliche Inkompatibilitäten frühzeitig zu identifizieren.

    Für die meisten Unternehmen wird die Umstellung jedoch eher ein administratives Ereignis sein als ein technisches Risiko. Microsoft stellt umfangreiche Migrations‑Tools bereit, die über das Admin‑Center ausgelöst werden können. Diese Tools prüfen bereits vorhandene Links, erstellen Weiterleitungsregeln und informieren Nutzer proaktiv über die anstehenden Änderungen.

    Ein Blick in die Praxis zeigt bereits erste Erfahrungen: Ein mittelständisches Beratungsunternehmen aus München hat im Rahmen der Pilotphase seine internen SharePoint‑Portale bereits auf die neue Domain umgestellt. Der IT‑Leiter berichtet, dass die Nutzer kaum Unterschiede bemerkten, während die IT-Abteilung von einer spürbaren Reduktion an Support‑Tickets profitierte, weil die Anmeldeprobleme wegfielen.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass OneDrive und SharePoint wechseln auf die Domain cloud.microsoft ein wichtiger Schritt in Microsofts langfristiger Cloud‑Strategie ist. Die Maßnahme verspricht weniger Komplexität, bessere Sicherheit und ein konsistenteres Nutzererlebnis. Unternehmen, die proaktiv ihre Infrastruktur prüfen und notwendige Anpassungen vornehmen, werden von einer reibungslosen Migration profitieren.

    Der Umstieg ist ein gutes Beispiel dafür, wie große Plattformanbieter ihre Dienste kontinuierlich weiterentwickeln, um sowohl technische als auch regulatorische Anforderungen zu erfüllen. Für die deutsche Wirtschaft bedeutet das eine weitere Möglichkeit, die digitale Zusammenarbeit zu vereinfachen – vorausgesetzt, die IT‑Abteilungen behalten die Entwicklungen im Blick und planen rechtzeitig.

  • Microsoft stellt OneDrive fr macOS auf eine neue technische Basis – Was das Update bedeutet

    Microsoft stellt OneDrive fr macOS auf eine neue technische Basis – Was das Update bedeutet

    LGR Reutlingen – 12 Juni 2026 | Microsoft stellt OneDrive fr macOS auf eine neue technische Basis und läutet damit das bislang größte Update des Synchronisations‑Clients für Apple‑Computer ein. Die neue Version 26.098, die zunächst über das Insider‑Programm verteilt wird, verspricht doppelt so schnelle Dateisynchronisation, deutlich geringeren Ressourcenverbrauch und die Abschaffung eines seit 2022 umstrittenen Cache‑Ordners.

    Microsoft stellt OneDrive fr macOS auf eine neue technische Basis – technische Details

    Im Kern beruht das Update auf einer komplett neu geschriebenen, nativen Sync‑Engine. Während der bisherige Client auf Apples File‑Provider‑Framework aufgebaut war und dabei auf einen lokalen Cache zurückgriff, verzichtet die neue Engine künftig auf diesen Umweg. Das bedeutet, dass Dateien direkt aus der Cloud in den lokalen Dateisystem‑Index eingebunden werden, ohne dass ein zusätzlicher Zwischenspeicher verwaltet werden muss.

    Die Telemetriedaten aus den Vorjahren zeigten, dass der Cache‑Ordner häufig die Ursache für Einfrieren, verzögerte Updates und erhöhten CPU‑Verbrauch war. Durch dessen Wegfall können Nutzerinnen und Nutzer erwarten, dass das System schneller reagiert, weniger RAM beansprucht und die Akkulaufzeit von MacBooks länger anhält. Erste Messungen aus dem Insider‑Programm deuten darauf hin, dass der RAM‑Verbrauch um bis zu 30 % und der CPU‑Spitzenwert um rund 40 % gesenkt werden konnte.

    Ein weiterer Unterschied liegt in der Art und Weise, wie OneDrive bisher lokale Platzhalter behandelt hat. Früher wurden nur in der Cloud vorhandene Dateien und Ordner erst dann physisch auf dem Gerät angelegt, wenn der Nutzer sie zum ersten Mal öffnete – ein Konzept, das als „Files On‑Demand“ bekannt ist. In der Praxis führte das jedoch zu Wartezeiten, weil der Client zunächst Metadaten laden, dann den Download starten und schließlich das Dateisystem aktualisieren musste. Die neue native Engine arbeitet mit einem optimierten Index, der bereits beim ersten Zugriff sofort die benötigten Metadaten liefert und den Download im Hintergrund startet, sodass der Nutzer kaum Verzögerungen bemerkt.

    Microsoft stellt OneDrive fr macOS auf eine neue technische Basis, um nicht nur aktuelle Probleme zu beheben, sondern auch eine Grundlage für zukünftige Funktionen zu schaffen. Die Entwickler betonen, dass das neue Architektur‑Design es ermöglichen wird, schneller auf Änderungen im macOS‑Ökosystem zu reagieren, etwa bei neuen Dateisystem‑APIs oder Sicherheitsrichtlinien.

    Die Umstellung auf eine native Engine ist nicht nur ein technisches Upgrade, sondern hat auch regulatorische Implikationen. Durch den Verzicht auf den Cache‑Ordner reduziert Microsoft die Menge an lokal gespeicherten, potenziell sensiblen Metadaten. Das könnte im Kontext der europäischen Datenschutz‑Verordnungen (DSGVO) von Bedeutung sein, weil weniger Daten im Klartext auf dem Endgerät verbleiben.

    Ein Blick auf die Release‑Roadmap zeigt, dass das Update zunächst nur für Teilnehmer des Insider‑Programms verfügbar ist. Microsoft plant, die Version in den kommenden Wochen breit auszurollen, sobald die letzten Stabilitätstests abgeschlossen sind. Die Erfahrung aus früheren Insider‑Rollen legt nahe, dass ein breiter Rollout innerhalb von vier bis sechs Wochen zu erwarten ist.

    Für Unternehmen, die stark auf OneDrive als Teil ihrer Microsoft‑365‑Strategie setzen, bedeutet das Update mehr als nur ein schnelleres Synchronisationsverhalten. Die reduzierte Systemlast lässt sich direkt in Kosteneinsparungen übersetzen, weil weniger Ressourcen für Virtualisierung und Endpoint‑Management benötigt werden. Zudem kann die verbesserte Stabilität die Support‑Kosten senken, da weniger Anfragen zu „eingefrorenen“ OneDrive‑Clients zu verzeichnen sind.

    Analysten aus dem Cloud‑Computing‑Umfeld sehen in dem Schritt ein Signal dafür, dass Microsoft seine Position im macOS‑Markt weiter festigen will. Während Windows‑Nutzer seit Jahren von einer tiefen Integration von OneDrive in das Betriebssystem profitieren, war macOS historisch gesehen ein zweitrangiges Ziel. Das neue Update schließt diese Lücke und könnte dazu führen, dass mehr Unternehmen macOS‑Geräte in ihren Unternehmensumgebungen einsetzen, ohne befürchten zu müssen, dass der Cloud‑Speicher‑Client ein Flaschenhals ist.

    Die technische Dokumentation von Microsoft erklärt, dass die neue Engine auf einer modularen Architektur basiert, die künftig weitere Optimierungen zulässt, etwa für das Synchronisieren großer Medienbibliotheken oder für die Integration von KI‑basierten Vorschlägen zur Dateiorganisation. In Kombination mit den bereits bestehenden Funktionen von Microsoft 365, wie dem automatischen Backup von Office‑Dokumenten, entsteht ein nahtloses Ökosystem, das sowohl Privat‑ als auch Business‑Nutzer anspricht.

    Ein weiterer Aspekt, der häufig übersehen wird, ist die Energieeffizienz. Auf MacBooks, insbesondere den neuen Apple‑Silicon‑Modellen, ist jeder Prozentpunkt weniger CPU‑Last entscheidend für die Batterielaufzeit. Erste Nutzerberichte aus dem Insider‑Programm belegen, dass OneDrive nach dem Update bei typischen Arbeitslasten etwa 15 % länger durchhält, bevor das Gerät wieder ans Stromnetz muss.

    Obwohl das Update zunächst nur über das Insider‑Programm verfügbar ist, hat Microsoft bereits angekündigt, dass die Version 26.098 in den regulären Update‑Kanal über den Mac App Store einfließen wird. Das bedeutet, dass alle macOS‑Nutzer, die OneDrive über den App Store installiert haben, das Update automatisch erhalten, sobald es allgemein freigegeben ist.

    Zusammengefasst bietet das Update nicht nur eine reine Performance‑Verbesserung, sondern stellt einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise dar, wie OneDrive mit dem macOS‑Dateisystem interagiert. Für Nutzerinnen und Nutzer bedeutet das schnellere Laden, weniger Wartezeiten und einen spürbaren Unterschied im täglichen Arbeiten mit Dokumenten, Fotos und anderen Dateien.

    Die Branche wird die Auswirkungen in den kommenden Monaten beobachten. Sollte das Update die versprochenen Verbesserungen tatsächlich im breiten Einsatz bestätigen, könnte Microsoft damit einen weiteren Schritt in Richtung eines einheitlichen Cloud‑Erlebnisses über alle großen Desktop‑Betriebssysteme hinweg machen.