Tag: Ladeinfrastruktur

  • Xpeng G9 im Test: Der Preis stimmt, die Ladekurve auch

    Xpeng G9 im Test: Der Preis stimmt, die Ladekurve auch

    LGR Reutlingen – 15 Juni 2026 | Wer ein E-Auto für längere Reisen nach Südtirol auswählt, hat klare Prioritäten: Komfort, Reichweite und eine schnelle Ladezeit stehen im Vordergrund. Mit dem Xpeng G9 Long Range RWD bin ich genau diese Strecke gefahren. Vom Heidelberger Umland über den Brenner nach Deutschnofen, Bozen, Meran und Schenna, retour über das Timmelsjoch – am Ende standen rund 1900 Kilometer auf dem Tacho. Dabei hat sich ein präzises Bild des G9 ergeben.

    Xpeng ist in Deutschland noch ein Geheimtipp. Die 2014 gegründete chinesische Marke hat sich technologisch einen Namen gemacht, kämpft jedoch mit dem Vertrauen von Käufer:innen, die ein Auto suchen, das sie nicht nur fahren, sondern auch verstehen wollen. Die Tatsache, dass die Modelle G6 und G9 seit September 2025 bei Magna in Österreich montiert werden, stellt einen wichtigen Schritt in Richtung Wertschöpfung im europäischen Raum dar und könnte das Vertrauen der Käufer stärken. Der G9, ein SUV mit einer Länge von 4,89 Metern, wird zu einem Preis von 63.600 Euro angeboten.

    Xpeng G9 im Test: Der Preis stimmt, die Ladekurve auch

    Das Design des Xpeng G9 präsentiert sich minimalistisch und funktional. Schon beim ersten Kontakt wirkt das Fahrzeug unaufdringlich, fast als würde es darauf warten, dass man nähertritt. Die rahmenlosen Türen und versenkten Griffmulden sind funktional und modern. Der cw-Wert von 0,272 ist für ein SUV dieser Größe angemessen und sorgt für eine solide Leistung auf der Autobahn.

    Im Innenraum dominieren zwei 14,96-Zoll-Bildschirme die Mittelkonsole, die eine intuitive Bedienung der Fahrzeugfunktionen ermöglichen. Die Verarbeitung ist hochwertig, und die Sitze bieten einen hohen Komfort. Besonders hervorzuheben ist das optionale Premium-Paket, das Nappaleder, Massagefunktionen für alle Sitze, und ein erstklassiges Soundsystem umfasst.

    Die Ergonomie ist durchdacht: Vorne sitzt man hoch und bequem, während die Rückbank mit ausreichend Beinfreiheit und praktischen Klapptischen ausgestattet ist, die die Mitfahrer in mobile Arbeitsplätze verwandeln. Wer den G9 als Geschäftsreisewagen oder für Familienfahrten nutzt, findet hier einen Innenraum, der den Bedürfnissen auch auf langen Strecken gerecht wird.

    Das Xmart OS, Xpengs hauseigenes Infotainment-System, bietet eine flüssige Benutzererfahrung. Trotz der anfänglichen Komplexität der Menütiefe gewöhnt man sich schnell an die Steuerung, die über den zentralen Touchscreen erfolgt. Apple CarPlay und Android Auto sind ebenfalls integriert, was die Konnektivität verbessert.

    Komfort und Leistung auf der Langstrecke

    Das Fahrwerk des G9 ist klar auf Komfort ausgelegt. Die Einzelradaufhängung und die Mehrlenker-Hinterachse sorgen für ein ruhiges Fahrverhalten, auch auf anspruchsvollen Bergstraßen. Mit einem Leergewicht von 2290 Kilogramm bleibt der G9 souverän und gibt ein sicheres Fahrgefühl, besonders auf langen Autobahnfahrten.

    Der 258-kW-Elektromotor ermöglicht eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 6,4 Sekunden, was für entspanntes Überholen auf der Autobahn ausreicht. Für diejenigen, die mehr Leistung wünschen, steht die AWD-Performance-Variante zur Verfügung. Das XPilot-Assistenzsystem trägt zur Entspannung während der langen Fahrten bei, auch wenn die Eingriffe in die Fahrzeugsteuerung gelegentlich zu stark ausgeprägt sind.

    Die Rekuperation des G9 ist anpassbar und erweist sich als äußerst effektiv auf Bergabfahrten. Die App zur Verbrauchsanalyse zeigt, dass der G9 bei entspannten Autobahnfahrten Werte von 19 bis 21 kWh auf 100 Kilometer erreicht hat. Auf kurvenreichen Strecken in Südtirol konnte der Verbrauch sogar auf 14,7 bis 16,5 kWh gesenkt werden, was die Effizienz des Fahrzeugs unterstreicht.

    Ein herausragendes Merkmal des G9 ist das 800-Volt-Ladesystem, das mit bis zu 525 kW Spitzenleistung lädt. Obgleich aktuell keine Ladesäule in Deutschland diese Leistung bereitstellt, zeigt der G9 an den verfügbaren Schnellladesäulen, dass er das Potenzial hat, die Ladezeiten erheblich zu verkürzen. Der Ladeprozess von 28 auf 100 Prozent dauerte lediglich 28 Minuten – eine Zeit, die kaum für eine ausgedehnte Pause ausreicht.

    Der Kofferraum mit einem Volumen von 660 Litern sowie der zusätzliche Frunk mit 71 Litern bieten genug Platz für Reisegepäck. Die hochwertige Ausstattung des Kofferraums und die Möglichkeit, die Rückbank umzulegen, machen den G9 zu einem praktischen Begleiter für längere Reisen.

    Mit einem Preis von 63.600 Euro für die Long Range RWD-Variante und 72.600 Euro für die AWD-Performance-Variante bietet der G9 ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu anderen E-SUVs auf dem Markt. Die Marke Xpeng hat sich zwar noch nicht das Vertrauen erarbeitet, das etablierte Hersteller genießen, doch die siebenjährige Neuwagengarantie spricht für das Vertrauen des Herstellers in seine Technik.

    Der Xpeng G9 ist ideal für Käufer:innen, die regelmäßig lange Strecken zurücklegen, Komfort schätzen und bereit sind, eine relativ neue Marke auszuprobieren. Die Technologie und die Ladeerfahrung des G9 sind überzeugend und machen die Reise auf den Autobahnen zu einem erfreulichen Erlebnis.

  • E-Auto-Förderung: Interesse übersteigt 50.000 Anträge

    E-Auto-Förderung: Interesse übersteigt 50.000 Anträge

    LGR Reutlingen – 15 Juni 2026 | Die E-Auto-Förderung der Bundesregierung erfreut sich enormer Beliebtheit. Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung haben bereits mehr als 50.000 Haushalte einen Antrag auf die Förderung gestellt. Verkehrsminister Patrick Schnieder (SPD) sieht in diesen Zahlen ein starkes Zeichen für den Aufschwung der Elektromobilität in Deutschland. „Die Zahlen zeigen, dass die soziale Staffelung des Förderprogramms wirkt“, erklärte er und betonte, dass insbesondere viele Haushalte mit einem Jahreseinkommen von weniger als 45.000 Euro die Prämie beantragt haben – Käufergruppen, die bislang selten auf Elektroautos zurückgegriffen haben.

    Die neuen Fördergelder können seit Mai beantragt werden und richten sich primär an Käufer von reinen Elektrofahrzeugen, jedoch auch an Besitzer von Plug-in-Hybriden und Fahrzeugen mit Range-Extender. Mit dieser Initiative verfolgt die Bundesregierung das Ziel, die Elektromobilität in Deutschland weiter voranzutreiben und gleichzeitig die Automobilindustrie während ihres Transformationsprozesses zu unterstützen.

    Die große Zahl an Anträgen zeigt aus Sicht des Verkehrsministeriums, dass die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen weiterhin stark ist. Nach dem unerwarteten Ende der früheren Umweltprämie Ende 2023 war unklar, wie schnell der Markt wieder Fuß fassen würde. Aktuelle Entwicklungen zeigen jedoch, dass batterieelektrische Fahrzeuge an Marktanteilen zurückgewinnen konnten.

    E-Auto-Förderung Bereits mehr als 50 000 Anträge: Unterschiedliche Meinungen zur Wirksamkeit

    Trotz des positiven Interesses gibt es unterschiedliche Meinungen zur Effektivität der neuen Förderung. Kritiker merken an, dass staatliche Kaufprämien nicht immer vollständig an die Endkunden weitergegeben werden. Analysen des Center Automotive Research (CAR) zeigen, dass viele Automobilhersteller ihre Rabatte auf Elektroautos in letzter Zeit verringert haben. Dies könnte bedeuten, dass Teile der Fördermittel durch geringere Nachlässe indirekt kompensiert werden.

    Diese Entwicklung hat innerhalb der Branche zu kontroversen Diskussionen geführt. Händler äußerten sich teils zurückhaltend zur Wirkung der neuen Förderung und berichteten von einer kaum gestiegenen Nachfrage. Besonders kleinere und neuere Hersteller, darunter auch Unternehmen aus China, haben offenbar von der Prämie stark profitiert. Während das Bundesverkehrsministerium die hohe Anzahl an Förderanträgen als Erfolg interpretiert, sehen einige Marktbeobachter die Auswirkungen differenzierter.

    Unabhängig von diesen Meinungsverschiedenheiten zeigt sich jedoch ein klarer Trend: Die Elektromobilität gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Neben staatlichen Anreizen spielen auch Faktoren wie niedrigere Betriebskosten, eine größere Modellvielfalt, Fortschritte bei der Ladeinfrastruktur und strengere CO₂-Vorgaben eine entscheidende Rolle. Die monatlichen Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes werden in den kommenden Monaten Aufschluss über die Entwicklung des Marktes geben.

    Die E-Auto-Förderung hat damit nicht nur das Potenzial, die Elektromobilität zu stärken, sondern könnte auch entscheidend zur Stabilisierung der Automobilindustrie während einer entscheidenden Transformationsphase beitragen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die hohe Nachfrage anhalten wird und wie sich der Markt weiter entwickeln wird.

  • Nissan Micra: Fast der perfekte Eltern‑Stromer im Alltagstest

    Nissan Micra: Fast der perfekte Eltern‑Stromer im Alltagstest

    LGR Reutlingen – 15 Juni 2026 | Warum der Nissan Micra der fast perfekte Eltern-Stromer ist? Diese Frage stellte sich meine Eltern, beide über 60, als sie nach zwei Jahrzehnten treuer Nissan‑Erfahrung erstmals ein vollelektrisches Fahrzeug testen wollten. Mit einer wöchentlichen Fahrleistung von 200 bis 250 Kilometern, einer eigenen Photovoltaik‑Anlage auf dem Dach und Platz für eine Wallbox im Garten war das Profil für ein Zweit‑E‑Auto bereits definiert – es fehlte nur das passende Modell.

    Der Testwagen, ein Micra Evolve mit 52 kWh Akku, 110 kW (150 PS) und umfangreicher Sonderausstattung, präsentierte sich auf den ersten Blick überraschend groß für einen Kleinwagen von knapp vier Metern Länge. Die zweifarbige Lackierung in Authentic Blue, das schwarze Dach, die 18‑Zoll‑Leichtmetallfelgen und das Harman‑Kardon‑Soundsystem verliehen ihm einen modernen Auftritt, der weit über das übliche Bild eines Stadtflitzers hinausging.

    Warum der Nissan Micra der fast perfekte Eltern-Stromer ist

    Der Innenraum überzeugte sofort: Kunstleder in Blau, orangefarbene Nähte und mehrfarbige Ambientebeleuchtung setzten Akzente, die in dieser Fahrzeugklasse selten zu finden sind. Das 10,1‑Zoll‑Infotainmentsystem, kombiniert mit einem gleichgroßen Fahrer‑Informationsdisplay, bot ein aufgeräumtes Cockpit, das trotz seiner Größe nicht überforderte. Die Integration von Google Maps, Google Assistant und Google Play machte das System zu einem vertrauten Begleiter für Nutzer, die ihr Smartphone täglich einsetzen.

    Im Fond zeigte sich jedoch ein nüchterneres Bild. Die Rückbank reicht für erwachsene Mitfahrer kaum aus, eignet sich jedoch gut für Kindersitze – ein Aspekt, der für Eltern entscheidend ist, die gelegentlich größere Gruppen transportieren möchten.

    Die Fahrdynamik des Micra überraschte meine Eltern besonders. Die sofortige Kraftentfaltung beim Anfahren, das Fehlen eines klassischen Getriebes und das sportlich abgestimmte Fahrwerk – dank der Renault‑AMP‑R‑Plattform mit McPherson‑Federbein vorne und einer Mehrlenker‑Hinterachse – sorgten für ein souveränes Fahrgefühl. Im kurvigen Odenwald, wo die Familie zuhause ist, machte sich der tief im Fahrzeugboden integrierte Akku positiv bemerkbar: das Fahrzeug liegt stabil, wankt nicht und vermittelt ein solides Fahrverhalten, das selbst für nicht sportlich orientierte Fahrer angenehm ist.

    Ein weiteres Highlight war das e‑Pedal. Die Rekuperationsstufen lassen sich über Schaltwippen am Lenkrad auswählen, doch das e‑Pedal, das das Fahrzeug bis zum Stillstand verzögert, wurde von meinem Vater schnell zum Lieblingsfeature. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ermöglichte es ein nahezu müheloses Bremsen im Stadtverkehr und bei häufigen Ortsdurchfahrten – ein Gewinn für die Alltagstauglichkeit.

    Der Bordcomputer meldete einen durchschnittlichen Verbrauch von 15,1 kWh pro 100 km – ein Wert, der ohne bewusste Sparstrategie und ohne Autobahnfahrten erzielt wurde. Bei einem angenommenen Strompreis von 20 Cent/kWh ergeben sich monatliche Energiekosten von rund 27 Euro für 900 km. Im Vergleich dazu kostet ein vergleichbarer Benziner, wie das bisherige Fiat 500 Cabrio, bei einem Verbrauch von 7 l/100 km und einem Benzinpreis von 1,81 €/l etwa 114 Euro, zuzüglich 110 Euro Kfz‑Steuer jährlich. Zusätzlich könnten Besitzer eines Micra von der THG‑Prämie von bis zu 380 Euro im Jahr profitieren – ein klarer finanzieller Vorteil.

    Der Ladevorgang offenbarte jedoch eine Schwäche, die nicht am Fahrzeug selbst liegt, sondern an der Infrastruktur. Beim ersten Laden funktionierte alles reibungslos, doch beim zweiten Versuch – allein in Südtirol – scheiterte die Authentifizierung an der Ladestation, weil die Reihenfolge von Kabelstecken und Karteneinwurf nicht selbsterklärend war. Dieser Fehltritt, der für viele Erstnutzer eine Hürde darstellt, verdeutlicht die Notwendigkeit einheitlicher Standards und intuitiver Bedienkonzepte an öffentlichen Ladestationen.

    Preislich liegt der Micra Evolve bei einem Listenpreis von 34.900 Euro. Für Interessenten, die auf einige Komfortfeatures verzichten können, bietet Nissan die 40 kWh‑Variante Engage für 27.990 Euro an, während die Advance‑Linie mit 52 kWh für 32.990 Euro ebenfalls attraktiv ist. Gegenüber dem Fiat 500 Cabrio, das bereits in der Garage steht, bedeutet der Umstieg zunächst eine höhere Anschaffungssumme, jedoch sinken die laufenden Kosten deutlich, die Steuer entfällt und die Möglichkeit, eigenen Solarstrom zu nutzen, eröffnet weitere Einsparungen.

    Emotionale Bindungen spielen bei der Kaufentscheidung eine nicht zu unterschätzende Rolle. Meine Eltern schätzen das Cabrio‑Feeling ihres Fiat, das ein Stück Lebensqualität verkörpert. Der Micra hingegen bietet keine offene Dachoption, sondern punktet mit Alltagstauglichkeit, Zuverlässigkeit und einer klaren Kostenstruktur. Für Familien, die Wert auf Nachhaltigkeit legen, aber gleichzeitig ein Fahrzeug benötigen, das sich ohne großen Aufwand in den täglichen Rhythmus einfügt, erscheint der Micra als fast perfekter Kompromiss.

    Aus Sicht der Branche lässt sich der Micra als Indikator für die wachsende Bedeutung kompakter E‑Kleinwagen erkennen. Während große SUVs und Limousinen weiterhin im Fokus stehen, zeigen Modelle wie der Micra, dass auch der Kleinwagensektor profitabel und innovationsreich sein kann – insbesondere wenn Hersteller die Bedürfnisse älterer Generationen und Familien gezielt adressieren.

    Zusammengefasst liefert der Testbericht ein klares Bild: Der Nissan Micra erfüllt die meisten Kriterien, die Eltern beim Umstieg auf ein Elektroauto haben – von der einfachen Handhabung über niedrige Betriebskosten bis hin zur Integration in ein bestehendes Solarkonzept. Die wenigen Schwächen, vor allem die Komplexität der Ladeinfrastruktur, sind eher strukturelle Herausforderungen der Branche als produktspezifische Mängel.

  • Alpitronic stärkt Cybersicherheit: Wie Hypercharger gegen Angriffe gewappnet werden

    Alpitronic stärkt Cybersicherheit: Wie Hypercharger gegen Angriffe gewappnet werden

    LGR Reutlingen – 06 Juni 2026 | In einer Zeit, in der Ladesäulen längst nicht mehr als isolierte Geräte gelten, stellt Exklusiv Wie Alpitronic seine Hypercharger vor Hackern schtzt ein entscheidendes Praxisbeispiel dar: Die italienische Firma hat ein umfassendes Sicherheitskonzept entwickelt, das von der Hardware bis zur Cloud reicht und damit die gesamte Ladeinfrastruktur widerstandsfähiger macht.

    Moderne Schnelllader kommunizieren simultan mit dem Fahrzeug, dem Betreiber‑Backend, den Energieversorgern, den End‑Usern und dem eigenen Hersteller‑Backend. Jede dieser Verbindungen eröffnet potenzielle Angriffsflächen. Wer das versteht, behandelt Cybersecurity nicht als nachträgliches Add‑On, sondern als Grundprinzip des Designs. Alpitronic hat diesen Paradigmenwechsel Ende 2023 vollzogen und seitdem eine eigenständige Cybersecurity‑Abteilung aufgebaut.

    Exklusiv Wie Alpitronic seine Hypercharger vor Hackern schtzt – Einblicke aus Bozen

    Der Aufbau der Abteilung war ein bewusster Investitionsschritt. Vor 2023 waren zwar grundlegende Sicherheitsmaßnahmen in der Ladesäulen‑Software implementiert, doch es fehlte ein strukturierter, prozessgetriebener Ansatz. Mit der Etablierung eines vollumfänglichen Cybersecurity‑Prozesses und zweier spezialisierter Teams – dem Blue Team und dem Red Team – folgte ein klarer Secure‑by‑Design-Ansatz: Sicherheit wird von Anfang an in den Entwicklungszyklus integriert, statt im Nachhinein eingepflanzt zu werden.

    Das Blue Team übernimmt die defensive Seite. Es sammelt Sicherheitsanforderungen aus internationalen Standards und Kundenvorgaben, analysiert die Angriffsfläche jedes Produkts und bewertet Eintrittswahrscheinlichkeit sowie potenziellen Schaden. Sobald das Risiko einen definierten Schwellenwert überschreitet, definiert das Team zusätzliche Sicherheitsfeatures – meist auf Softwareebene, da dort fast alle Schwachstellen entstehen. Die daraus resultierenden Anforderungen werden an die Entwicklungsabteilung weitergeleitet.

    Sobald die Entwickler die Vorgaben umgesetzt haben, übernimmt das Red Team. Ohne Einschränkungen versucht es, einen Weg in die Hypercharger‑Hardware oder -Software zu finden – genau wie ein echter Angreifer. Das Team arbeitet mit voll belasteten Ladesäulen, einzelnen Elektronik‑Platinen, vereinfachten Mock‑Ups ohne Leistungselektronik, aber mit allen relevanten Kommunikations‑Schnittstellen, sowie direkt mit dem Software‑Image und dem Quellcode.

    Gefundene Schwachstellen werden sofort an die Entwicklung zurückgemeldet, dort behoben und anschließend erneut geprüft. Dieser Kreislauf ist kein Einmalereignis: Jeder neue Software‑Release durchläuft einen sogenannten Vulnerability Regression Test. Dabei prüft Alpitronic automatisiert, ob bereits behobene Schwachstellen durch neue Änderungen wieder eingeführt wurden. Die Testumgebung kombiniert klassische Penetration‑Testing‑Tools mit KI‑gestützten Analyse‑Algorithmen, um selbst subtile Rückschlüsse zu entdecken.

    Ein besonders innovativer Aspekt ist die enge Zusammenarbeit mit Automobilherstellern. Da Angriffe häufig an den Schnittstellen zwischen Fahrzeug und Ladegerät stattfinden, testet Alpitronic nicht nur die eigene Hardware, sondern bringt echte Fahrzeuge in das Labor. Dort wird die Kombination aus Auto und Hypercharger unter realen Angriffsbedingungen untersucht – ein Vorgehen, das künftig auch für elektrische Lkw ausgedehnt werden soll.

    Um das gebündelte Wissen beider Seiten zu nutzen, veranstaltet Alpitronic interne Hackathons. Dort treffen Pen‑Tester und Sicherheitsexperten aus den Bereichen Automotive, Elektromobilität, IoT und Web zusammen. Im vergangenen Jahr identifizierten Experten von BMW gemeinsam mit dem Red Team weitere potenzielle Schwachstellen. Solche Events zeigen, dass manche Angriffsvektoren nur erkennbar sind, wenn das Fahrzeug tatsächlich präsent ist und Value‑Added‑Services über das Ladekabel zusätzliche Datenströme erzeugen.

    Ein weiteres Problemfeld ist die Integration von Drittanbieter‑Software. In den Hyperchargern laufen eigene Anwendungen, Open‑Source‑Betriebssysteme und teilweise kundenspezifische Benutzeroberflächen. Alpitronic wendet dieselben Prüfmechanismen – Code‑Scanning, Schwachstellenanalyse, Reverse Engineering – konsequent auf alle drei Ebenen an. Zusätzlich werden technische Maßnahmen implementiert, die den Code‑Bereich von Drittanbietern isolieren, um potenziellen Schaden auf einen kontrollierbaren Bereich zu begrenzen.

    Über die reine Produktabsicherung hinaus entwickelt Alpitronic das Product Security Operations Center (P‑SOC). Die Plattform sammelt sicherheitsrelevante Ereignisse aus der gesamten Flotte, korreliert die Daten und erkennt mittels regelbasierter und KI‑gestützter Algorithmen laufende Angriffe. Der entscheidende Vorteil gegenüber kundenseitig betriebenen Systemen liegt in der Flotten‑Perspektive: Muster lassen sich fleetübergreifend identifizieren, selbst wenn Ladesäulen verschiedener Betreiber geografisch verteilt sind.

    Kunden können die Alarmierung flexibel konfigurieren. Einige Betreiber bevorzugen rohe Ereignisdaten, die sie in ihr eigenes Security Operations Center einspeisen, während andere nur bereits triagierte Meldungen erhalten wollen, sobald Alpitronic einen tatsächlichen Sicherheitsvorfall bestätigt hat.

    Der umfassende Ansatz von Alpitronic – von Blue‑ und Red‑Team‑Arbeiten über automatisierte Regressionstests bis hin zu einem flächenweiten Monitoring‑Hub – macht deutlich, dass Cybersicherheit in der Ladeinfrastruktur kein Randthema mehr ist. Die konsequente Umsetzung des Prinzips Secure by Design und die Einbindung externer Expertise zeigen, dass das Unternehmen nicht nur auf Zertifizierungen abzielt, sondern auf nachweisbare Resilienz.

    Für die gesamte Branche hat das Modell weitreichende Implikationen. Während viele Hersteller noch nachträglich Sicherheitsupdates einspielen, demonstriert Alpitronic, dass ein strukturierter, prozessgesteuerter Ansatz nicht nur Risiken reduziert, sondern auch das Vertrauen von Betreibern und Endkunden stärkt. In einer Ära, in der Elektromobilität rasant wächst und Ladeinfrastruktur zum kritischen Teil der Energieversorgung wird, könnte das hier vorgestellte Sicherheitskonzept zum neuen Benchmark für alle Akteure werden.

  • Volvo-Fahrer in Europa profitieren von 20.000 Tesla Superchargern

    Volvo-Fahrer in Europa profitieren von 20.000 Tesla Superchargern

    LGR Reutlingen – 31 Mai 2026 | Ab dem vierten Quartal 2026 wird es für Fahrer:innen von elektrischen Volvo-Modellen in Europa erstmals möglich sein, über die Volvo-App auf das weitreichende Tesla-Supercharger-Netz zugreifen zu können. Mit dieser Entscheidung erweitert der schwedische Automobilhersteller sein Angebot an Ladeinfrastruktur erheblich und integriert über 20.000 Supercharger-Standorte in 29 europäischen Ländern in sein bestehendes Ökosystem. Diese Initiative zielt darauf ab, das Laden von Elektrofahrzeugen noch einfacher und benutzerfreundlicher zu gestalten.

    Die neuen Ladeoptionen stehen für die Modelle EX30, EX40, EC40, EX60, EX90 und ES90 zur Verfügung. Besonders in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Norwegen, dem Vereinigten Königreich, Schweden, Italien und Spanien wird die Dichte der nutzbaren Stationen am höchsten sein. Aktuell sind in Europa bereits über 1,2 Millionen Ladepunkte über die Volvo Cars App erreichbar, und die Integration der Tesla-Supercharger stellt eine bedeutende Erweiterung dieser Möglichkeiten dar.

    Alejandro Castro Pérez, der Leiter der Energie-Lösungen bei Volvo Cars, beschreibt die Erweiterung als einen strategischen Schritt: „Volvo-Fahrer:innen haben bereits heute über die Volvo-App weltweit Zugang zu mehr als drei Millionen Ladepunkten. Mit den Tesla Superchargern in Europa haben sie nun noch einfacheren Zugang zu einem der bekanntesten Schnellladenetze.“ Das übergeordnete Ziel ist es, öffentliches Laden so unkompliziert und reibungslos wie möglich zu gestalten.

    Erweiterung in der Asien-Pazifik-Region

    Zusätzlich zur europäischen Initiative plant Volvo Cars, für bestimmte Modelle in Japan und Südkorea bis 2029 auf das North American Charging System (NACS) umzusteigen, das den Standard für die Tesla-Supercharger darstellt. Diese Umstellung wird es den Nutzern in diesen Märkten ebenfalls ermöglichen, auf das Tesla-Supercharger-Netz zuzugreifen.

    In Nordamerika ist der kombinierte Zugang zu Ladepunkten bereits Realität. Dort profitieren Volvo-Fahrer:innen von der App an rund 120.000 Ladepunkten, einschließlich der Tesla-Supercharger. Die bevorstehende europäische Ankündigung schließt somit eine Lücke, die in anderen Regionen bereits geschlossen wurde. Dies zeigt, dass Volvo seine globale Strategie zur Unterstützung von Elektrofahrzeugen und deren Infrastruktur kontinuierlich vorantreibt.

    Die Integration der Tesla-Supercharger in das Volvo-Netzwerk ist nicht nur ein Gewinn für die Fahrer:innen, sondern könnte auch weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Elektromobilitätslandschaft in Europa haben. Durch den Zugang zu einem der größten und am weitesten verbreiteten Schnellladenetze wird die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen weiter gefördert, was wiederum die Bemühungen um eine nachhaltigere Mobilität unterstützt.

    Diese Entwicklung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die europäische Automobilindustrie unter Druck steht, ihre Elektromobilitätsstrategien zu beschleunigen, um den steigenden Anforderungen an umweltfreundliche Fahrzeuge gerecht zu werden. Mit der Erweiterung des Ladeangebots könnte Volvo eine Vorreiterrolle einnehmen und den Wettbewerb in der Branche beleben.

    Insgesamt stellt die Ankündigung, dass 20.000 Tesla Supercharger für Volvo nutzbar sein werden, einen bedeutenden Fortschritt in der Elektromobilitätsstrategie des Unternehmens dar. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Initiative auf die Nutzererfahrungen und die Marktposition von Volvo in der Zukunft auswirken wird.

  • Electra senkt Laden im Abo auf 34 Cent je kWh

    Electra senkt Laden im Abo auf 34 Cent je kWh

    LGR Reutlingen – 28 Mai 2026 | Der Schnellladeanbieter Electra hat seine Preise für das Abo-Modell „Electra+ Smart“ zum 18. Mai drastisch gesenkt. Die monatliche Grundgebühr wird von 9,99 Euro auf 4,99 Euro reduziert, während der Ladepreis auf 0,34 Euro pro Kilowattstunde sinkt. Damit bietet Electra den niedrigsten Preis im Abo-Segment der öffentlichen Schnellladeangebote in Deutschland an. Auch das zweite Abo-Modell, „Electra+ Essential“, wird günstiger, mit einem Ladepreis von 0,44 Euro pro Kilowattstunde, während die monatliche Grundgebühr von 1,99 Euro unverändert bleibt.

    Für Nutzer, die kein Abo haben, bleiben die Preise gleich. Das Laden über die Electra-App kostet weiterhin 0,54 Euro pro Kilowattstunde und bei spontanen Ladevorgängen per Kreditkarte fällt der Preis von 0,69 Euro pro Kilowattstunde an. Paul Tonini, Country Manager von Electra in Deutschland, erklärt: „Viele E-Autofahrer wünschen sich vor allem nachvollziehbare Preise und verlässliche Ladeinfrastruktur. Mit der Anpassung machen wir unser Abo-Modell deutlich zugänglicher. Wer regelmäßig öffentlich schnelllädt, kann damit einfacher von einem niedrigeren Kilowattstundenpreis profitieren.“

    Die Tarifstruktur von Electra folgt einem klaren Muster: Spontanes Laden ohne Registrierung, günstigeres Laden über die App und das maximale Sparpotenzial durch ein monatlich kündbares Abo. Diese Struktur ähnelt den Modellen aus dem Mobilfunk oder Carsharing, wo regelmäßige Nutzer mit niedrigeren Grundpreisen belohnt werden. Tonini fügt hinzu: „E-Autofahrer laden sehr unterschiedlich: Manche nur gelegentlich unterwegs, andere mehrmals im Monat an öffentlichen Schnellladestationen. Deshalb braucht es Tarife, die zu diesem Nutzungsverhalten passen.“

    Die neuen Konditionen gelten nicht nur in Deutschland, sondern werden auch in Österreich eingeführt. Electra hat bereits 26 Schnellladestationen in Deutschland und plant, 16 weitere bis Ende des zweiten Quartals in Betrieb zu nehmen. In Österreich wird unter anderem der leistungsstärkste öffentliche Ladehub des Landes in Völkermarkt an der A2 errichtet.

    In Ländern wie Frankreich und Belgien, wo Electra als Marktführer bei Schnellladestationen gilt, werden zudem dynamische Preise eingeführt. Diese Preise variieren je nach Tageszeit und Auslastung: In Zeiten geringer Nachfrage sinkt der Preis um 10 Cent pro Kilowattstunde, während er in Spitzenzeiten ansteigt. Tonini merkt an: „Dynamische Preise sind vielen Nutzern bereits aus dem Alltag bekannt – unter anderem bei Stromtarifen. Beim Schnellladen können sie helfen, die Nachfrage besser zu steuern.“

    Das Ziel dieser Preisanpassung ist eine gleichmäßigere Auslastung der bestehenden Infrastruktur. Nutzer, die zeitlich flexibel sind, können gezielt in Nebenzeiten laden und somit von günstigeren Preisen profitieren. Gleichzeitig sollen die Preissignale dazu beitragen, stark frequentierte Zeiten zu entlasten und Wartezeiten an stark genutzten Standorten zu reduzieren. In Deutschland liegt der Fokus weiterhin auf dem Netzausbau und der Marktentwicklung, weshalb dynamische Preise hierzulande vorerst nicht eingeführt werden.

  • Coca-Cola HBC Österreich und ÖAMTC ePower.Business: Gemeinsam auf Kurs zur elektrischen Flotte

    Coca-Cola HBC Österreich und ÖAMTC ePower.Business: Gemeinsam auf Kurs zur elektrischen Flotte

    LGR Reutlingen – 28 Mai 2026 | Coca-Cola HBC Österreich treibt die Elektrifizierung seines Fuhrparks voran und hat dabei die Partnerschaft mit ÖAMTC ePower.Business ins Leben gerufen. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, eine umfassende Ladeinfrastruktur aufzubauen und die Mitarbeiter aktiv in den Prozess einzubinden. Am Standort Edelstal im Burgenland werden bereits täglich Elektro-LKW für den Transport von Gütern nach Wien und Graz eingesetzt.

    Seit dem Jahr 2020 hat Coca-Cola HBC Österreich seinen Fuhrpark schrittweise auf Elektromobilität umgestellt. Dabei wird das Prinzip verfolgt, dass jedes Dieselfahrzeug, das aus dem Verkehr gezogen wird, durch ein Elektrofahrzeug ersetzt wird. “Unser Ziel ist es, bis 2030 unsere gesamte Flotte, mit wenigen technischen Ausnahmen, auf Elektromobilität umzustellen”, erklärt Lorenz Müller, Fleet Lead des Unternehmens. Aktuell besteht der Fuhrpark aus rund 300 Fahrzeugen, darunter PKWs, Techniker-Vans und LKWs, von denen bereits über 50 % elektrifiziert sind.

    Am Standort Edelstal stehen zwei Lademöglichkeiten zur Verfügung: vier Ladestationen mit jeweils zwei Ladepunkten für Mitarbeiter mit E-Dienstfahrzeugen sowie ein Schnelllader für E-LKWs in der Ladezone. Um den Mitarbeitern das Laden zu Hause zu erleichtern, stellt das Unternehmen einen ÖAMTC ePower NRGkick zur Verfügung, eine mobile Wallbox, die ohne feste Infrastruktur funktioniert. Müller berichtet, dass das Feedback der Mitarbeiter zum Laden zu Hause durchweg positiv ist, insbesondere die einfache Bedienung und die transparente Einsicht in die Ladeleistungen werden geschätzt.

    Im Frühjahr 2024 nahm Coca-Cola HBC Österreich in Zusammenarbeit mit dem Transportpartner LKW Walter den ersten Elektro-LKW in Betrieb. Dieser pendelt täglich zwischen dem Produktionsstandort Edelstal und den Zentrallagern von Kunden in Wien. “Bislang haben wir mit diesem Elektro-LKW über 130.000 km zurückgelegt”, bilanziert Gerald Leichtfried, Distribution Manager. Ein zweiter Elektro-LKW folgte im Frühjahr 2026, diesmal in Kooperation mit einem steirischen Transportpartner, der Kunden im Raum Graz beliefert. Das Unternehmen evaluiert zudem kontinuierlich neue Regionen, wobei St. Pölten und Oberösterreich bereits auf der Liste stehen.

    Die Ladestation für die E-LKWs wurde so gestaltet, dass die Fahrzeuge während der Beladung mit Getränkepaletten gleichzeitig Strom tanken können. “Diese Anordnung ist vor allem aus finanzieller Sicht entscheidend”, erklärt Leichtfried. Dadurch lassen sich unnötige Ladezeiten vermeiden, die Touren optimal planen und die Kosten pro geladenem Kilowattstunde minimieren. Diese effiziente Lösung wurde in Zusammenarbeit mit dem ÖAMTC entwickelt.

    Die Elektromobilitätsstrategie von Coca-Cola HBC Österreich basiert auf einer konsequenten Energiestrategie. Müller betont: “Seit 2017 beziehen wir 100 % unseres Stroms aus erneuerbaren Quellen.” Der Standort wird hauptsächlich durch Wasserkraft und eine Photovoltaikanlage mit einer Fläche von rund 26.800 Quadratmetern auf dem Dach des Unternehmens versorgt. Leichtfried ergänzt, dass vier von fünf in Österreich konsumierten Getränken des Unternehmens – darunter Coca-Cola, Fanta, Sprite und Römerquelle – im Land selbst abgefüllt werden. Die Coca-Cola HBC Gruppe hat sich zudem international das Ziel gesetzt, ihre Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis 2040 auf Netto-Null zu reduzieren.

    Für die Umsetzung der Ladeinfrastruktur hat sich Coca-Cola HBC Österreich bewusst für ÖAMTC ePower.Business entschieden. Müller erläutert: “Wir erhalten hier mehrere Dienstleistungen aus einer Hand.” Dazu gehören der Aufbau der Infrastruktur sowie das Reporting und Monitoring von Ladevorgängen und Verbräuchen.

    Ein weiterer Vorteil dieser Partnerschaft ist die Möglichkeit für Transportpartner, im Notfall extern zu laden, während sie gleichzeitig die In-house-Lösung am Standort nutzen können. Dies gewährleistet dem Unternehmen die Planungssicherheit, die für eine wachsende elektrische Flotte erforderlich ist.

    Mit über 130.000 gefahrenen Kilometern auf dem ersten E-LKW, mehr als der Hälfte des Fuhrparks, der bereits elektrifiziert ist, und dem zweiten Elektro-LKW, der täglich Graz beliefert, zeigt Coca-Cola HBC Österreich, wie die Transformation zu einer elektrischen Flotte Schritt für Schritt gelingt. ÖAMTC ePower.Business liefert dafür die technische und organisatorische Grundlage, vom Laden zuhause bis zum Schnelllader am Depot.