Tag: E-Mobilität

  • Die besten gebrauchten E-Autos: TÜV-Check zeigt die Top-Modelle

    Die besten gebrauchten E-Autos: TÜV-Check zeigt die Top-Modelle

    LGR Reutlingen – 31 Mai 2026 | Der Kauf eines gebrauchten Elektroautos ist für viele eine attraktive Option, insbesondere angesichts der steigenden Kraftstoffpreise und der wachsenden Beliebtheit von E-Fahrzeugen. Doch welche Modelle überzeugen langfristig? Der aktuelle TÜV-Report liefert Antworten und präsentiert die besten gebrauchten E-Autos, die es auf dem Markt gibt.

    Im Rahmen des TÜV-Reports wurden die Mängelquoten verschiedener Modelle analysiert, um potenziellen Käufern eine fundierte Entscheidung zu ermöglichen. Das Ranking umfasst acht Elektrofahrzeuge, die sich in der Kategorie Gebrauchtwagen besonders hervorgetan haben und mit einer niedrigen Mängelquote aufwarten können.

    Die besten gebrauchten E-Autos: Diese Modelle überzeugen im TÜV-Check

    Ein Kleinwagen hat es dabei auf den ersten Platz geschafft, während andere Modelle ebenfalls gute Ergebnisse erzielen konnten. Hier sind die acht besten gebrauchten Elektroautos, die im TÜV-Check überzeugen:

    • Platz 8: VW ID.3 – solide Basis mit 3,5 Prozent Mängelquote
      Der VW ID.3 ist auf dem achten Platz gelandet und bietet eine solide Basis. Mit einer Mängelquote von nur 3,5 Prozent, die vor allem durch gelegentliche Probleme mit der Bremse beeinflusst wird, zeigt dieses Modell, dass es sich im Elektro-Segment bewährt hat. Die Kombination aus Platz, Fahrwerk und Verarbeitung überzeugt sowohl Käufer als auch Tester.
    • Platz 7: Renault Zoe – beliebter Kleinwagen mit vertrauter Technik
      Der Renault Zoe hat sich als einer der beliebtesten Kleinwagen etabliert und punktet mit einem hohen Maß an Zuverlässigkeit. Die Mängelquote liegt bei 4,1 Prozent, was für ein gebrauchtes Elektroauto als sehr gut gilt. Der Zoe ist für seine praktikable Reichweite und die einfache Handhabung bekannt.
    • Platz 6: BMW i3 – das futuristische Elektroauto
      Der BMW i3 ist für sein innovatives Design und seine umweltfreundlichen Materialien bekannt. Mit einer Mängelquote von 4,3 Prozent zeigt auch dieses Modell, dass es sowohl in der Stadt als auch auf dem Land eine gute Wahl sein kann. Die Qualität der Verarbeitung und die Fahrdynamik sind für viele Käufer entscheidende Kriterien.
    • Platz 5: Nissan Leaf – der Pionier unter den E-Autos
      Der Nissan Leaf hat sich als einer der Pioniere im Elektroautomarkt etabliert. Mit einer Mängelquote von 4,5 Prozent bietet er eine gute Balance zwischen Preis und Leistung. Die große Reichweite und der Komfort machen ihn zu einer beliebten Wahl für viele Fahrer.
    • Platz 4: Kia e-Niro – der Allrounder
      Der Kia e-Niro hat sich mit einer Mängelquote von 4,8 Prozent einen Platz im Ranking gesichert. Dieses Modell bietet viel Platz für Familie und Gepäck und überzeugt durch seine Vielseitigkeit und gute Ausstattung, was es zu einem attraktiven Gebrauchtwagen macht.
    • Platz 3: Hyundai Kona Electric – der kompakte SUV
      Der Hyundai Kona Electric steht auf dem dritten Platz mit einer Mängelquote von 5,1 Prozent. Dieser kompakte SUV bietet nicht nur eine ansprechende Reichweite, sondern auch ein modernes Design und eine umfangreiche Ausstattung, die das Fahrvergnügen steigern.
    • Platz 2: Audi e-tron – der Luxus unter den Elektroautos
      Der Audi e-tron ist der Luxusvertreter im Ranking und überzeugt mit einer Mängelquote von 5,3 Prozent. Mit seinem eleganten Design und der hochwertigen Ausstattung bietet er ein erstklassiges Fahrerlebnis, das sich auch im Gebrauchtmarkt widerspiegelt.
    • Platz 1: Tesla Model 3 – der Spitzenreiter mit nur 3,1 Prozent Mängelquote
      Auf Platz eins der besten gebrauchten Elektroautos steht das Tesla Model 3. Mit einer bemerkenswert niedrigen Mängelquote von nur 3,1 Prozent zeigt es, dass es auch als Gebrauchtwagen keine Kompromisse eingeht. Die Kombination aus Performance, Reichweite und technologischem Fortschritt macht es zum Favoriten unter den Käufern.

    Der aktuelle TÜV-Report ist eine wertvolle Informationsquelle für alle, die in den Markt für gebrauchte Elektroautos einsteigen möchten. Die genannten Modelle bieten nicht nur eine niedrige Mängelquote, sondern auch eine hohe Kundenzufriedenheit. Wer sich für eines dieser Fahrzeuge entscheidet, kann sich auf ein zuverlässiges und zukunftssicheres Fahrzeug freuen.

    Die besten gebrauchten E-Autos: Diese Modelle überzeugen im TÜV-Check und zeigen, dass Elektromobilität auch im Gebrauchtwagenmarkt eine vielversprechende Zukunft hat.

  • Electra senkt Laden im Abo auf 34 Cent je kWh

    Electra senkt Laden im Abo auf 34 Cent je kWh

    LGR Reutlingen – 28 Mai 2026 | Der Schnellladeanbieter Electra hat seine Preise für das Abo-Modell „Electra+ Smart“ zum 18. Mai drastisch gesenkt. Die monatliche Grundgebühr wird von 9,99 Euro auf 4,99 Euro reduziert, während der Ladepreis auf 0,34 Euro pro Kilowattstunde sinkt. Damit bietet Electra den niedrigsten Preis im Abo-Segment der öffentlichen Schnellladeangebote in Deutschland an. Auch das zweite Abo-Modell, „Electra+ Essential“, wird günstiger, mit einem Ladepreis von 0,44 Euro pro Kilowattstunde, während die monatliche Grundgebühr von 1,99 Euro unverändert bleibt.

    Für Nutzer, die kein Abo haben, bleiben die Preise gleich. Das Laden über die Electra-App kostet weiterhin 0,54 Euro pro Kilowattstunde und bei spontanen Ladevorgängen per Kreditkarte fällt der Preis von 0,69 Euro pro Kilowattstunde an. Paul Tonini, Country Manager von Electra in Deutschland, erklärt: „Viele E-Autofahrer wünschen sich vor allem nachvollziehbare Preise und verlässliche Ladeinfrastruktur. Mit der Anpassung machen wir unser Abo-Modell deutlich zugänglicher. Wer regelmäßig öffentlich schnelllädt, kann damit einfacher von einem niedrigeren Kilowattstundenpreis profitieren.“

    Die Tarifstruktur von Electra folgt einem klaren Muster: Spontanes Laden ohne Registrierung, günstigeres Laden über die App und das maximale Sparpotenzial durch ein monatlich kündbares Abo. Diese Struktur ähnelt den Modellen aus dem Mobilfunk oder Carsharing, wo regelmäßige Nutzer mit niedrigeren Grundpreisen belohnt werden. Tonini fügt hinzu: „E-Autofahrer laden sehr unterschiedlich: Manche nur gelegentlich unterwegs, andere mehrmals im Monat an öffentlichen Schnellladestationen. Deshalb braucht es Tarife, die zu diesem Nutzungsverhalten passen.“

    Die neuen Konditionen gelten nicht nur in Deutschland, sondern werden auch in Österreich eingeführt. Electra hat bereits 26 Schnellladestationen in Deutschland und plant, 16 weitere bis Ende des zweiten Quartals in Betrieb zu nehmen. In Österreich wird unter anderem der leistungsstärkste öffentliche Ladehub des Landes in Völkermarkt an der A2 errichtet.

    In Ländern wie Frankreich und Belgien, wo Electra als Marktführer bei Schnellladestationen gilt, werden zudem dynamische Preise eingeführt. Diese Preise variieren je nach Tageszeit und Auslastung: In Zeiten geringer Nachfrage sinkt der Preis um 10 Cent pro Kilowattstunde, während er in Spitzenzeiten ansteigt. Tonini merkt an: „Dynamische Preise sind vielen Nutzern bereits aus dem Alltag bekannt – unter anderem bei Stromtarifen. Beim Schnellladen können sie helfen, die Nachfrage besser zu steuern.“

    Das Ziel dieser Preisanpassung ist eine gleichmäßigere Auslastung der bestehenden Infrastruktur. Nutzer, die zeitlich flexibel sind, können gezielt in Nebenzeiten laden und somit von günstigeren Preisen profitieren. Gleichzeitig sollen die Preissignale dazu beitragen, stark frequentierte Zeiten zu entlasten und Wartezeiten an stark genutzten Standorten zu reduzieren. In Deutschland liegt der Fokus weiterhin auf dem Netzausbau und der Marktentwicklung, weshalb dynamische Preise hierzulande vorerst nicht eingeführt werden.

  • Citroën: Elektroautos jetzt ab 8000 Euro

    Citroën: Elektroautos jetzt ab 8000 Euro

    LGR Reutlingen – 28 Mai 2026 | In einer wegweisenden Ankündigung hat Citroën bekannt gegeben, dass die Einstiegspreise für Elektroautos durch die Verdopplung staatlicher Förderungen auf nur 8000 Euro sinken können. Diese Maßnahme kommt zu einem günstigen Zeitpunkt, da die neue staatliche Prämie für E-Autos, die bis zu 6000 Euro beträgt, kürzlich online beantragt werden kann. Die Förderung gilt nicht nur für den Kauf, sondern auch für Leasing und Finanzierungen von reinen Elektroautos, sofern die festgelegten Voraussetzungen erfüllt sind.

    Die Förderung ist insbesondere für Fahrzeuge relevant, die nach dem 1. Januar 2026 neu zugelassen werden, wobei eine Mindesthaltedauer von 36 Monaten erforderlich ist. Die Höhe der staatlichen Prämie hängt vom zu versteuernden Jahreseinkommen und der Anzahl der Kinder ab, sodass auch Familien profitieren können. Plug-in-Hybride oder Elektroautos mit Range Extender können maximal 4500 Euro Förderung erhalten.

    Xavier Chardon, CEO von Citroën, äußerte sich zu dieser Initiative und betonte, dass Elektromobilität für alle zugänglich sein sollte. “Elektromobilität darf kein Luxus bleiben”, erklärte Chardon. Thomas Goldboom, Geschäftsführer von Citroën Deutschland, ergänzte, dass die Verdopplung der Förderungen durch Citroën den Gedanken unterstützt, dass Elektrofahrzeuge für alle erschwinglich gemacht werden müssen.

    Die Verdopplung der staatlichen Förderung bedeutet konkret, dass Privatkunden beim Kauf oder Leasing eines Elektromodells von Citroën eine zusätzliche Prämie von 3000 Euro erhalten. Wenn die Kunden für eine höhere staatliche Förderprämie qualifiziert sind, können sie diese ebenfalls von Citroën verdoppelt bekommen, vorausgesetzt, sie legen beim Händler die gleichen Nachweise vor, wie sie es für die staatliche Prämie tun müssten. Diese Initiative läuft bis zum 30. Juni 2026.

    Die staatliche Förderung hat in der Vergangenheit immer wieder für Diskussionen gesorgt, insbesondere in Bezug auf die soziale Gerechtigkeit. Kritiker bemängeln, dass die Prämien erst nach der Zulassung des Fahrzeugs durch die Halter beantragt werden können, was für Menschen mit niedrigen Einkommen eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen kann. Citroën setzt jedoch auf ein bereits günstiges Preismodell, wodurch viele Elektroautos auch für Haushalte mit begrenztem Budget erschwinglich werden.

    Ein Beispiel dafür ist der Citroën ë-C3, dessen Neupreis in der Basisversion mit 30 kWh-Batterie und 83 kW bei 19.990 Euro liegt. Mit der maximalen staatlichen Förderung und der zusätzlichen Herstellerprämie von Citroën kann der Preis auf lediglich 7990 Euro sinken. Auch andere Modelle, wie der ë-C3 Aircross und der ë-C4, profitieren von dieser Förderung, sei es beim Kauf, Leasing oder Finanzierung.

    Die Maßnahmen von Citroën sind Teil einer breiteren Bewegung in der Automobilindustrie, die darauf abzielt, Elektrofahrzeuge für eine breitere Käuferschicht zugänglich zu machen. Neben Citroën bieten auch andere Hersteller Kaufprämien an, jedoch in der Regel in fester Höhe. So erhalten Käufer des Nissan Leaf beispielsweise bis zu 11.000 Euro Rabatt. Auch Peugeot, ein weiterer Hersteller unter dem Stellantis-Dach, hat Preisnachlässe von bis zu 6500 Euro angekündigt.

    Insgesamt zeigt Citroëns Ansatz, dass Elektromobilität nicht nur eine Frage der Technologie, sondern auch der sozialen Verantwortung ist. Indem das Unternehmen den Zugang zu Elektrofahrzeugen für mehr Menschen ermöglicht, leistet es einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Mobilität und unterstützt die Verkehrswende. Diese Strategie könnte sich als entscheidend erweisen, um den Markt für Elektroautos in Deutschland weiter zu beleben und eine breitere Akzeptanz in der Gesellschaft zu schaffen.