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  • Menleisten-Radioplayer Radiola unterstützt jetzt AirPlay – Mehr Flexibilität für Mac‑Nutzer

    Menleisten-Radioplayer Radiola unterstützt jetzt AirPlay – Mehr Flexibilität für Mac‑Nutzer

    LGR Reutlingen – 22 Juni 2026 | Der Menleisten-Radioplayer Radiola unterstützt jetzt AirPlay – das bedeutet, dass Mac‑Nutzer ihre Lieblingssender künftig kabellos an das heimische Soundsystem oder an ein Apple TV streamen können, ohne die Anwendung zu verlassen. Die aktuelle Version 12.2 liefert nicht nur diese lang erwartete Funktion, sondern auch ein überarbeitetes Bedienkonzept, das die Nutzung noch intuitiver gestaltet.

    Menleisten-Radioplayer Radiola unterstützt jetzt AirPlay und bringt frische UI‑Elemente

    Seit dem ersten Release hat sich Radiola als ressourcenschonender Begleiter für alle etabliert, die Radio über die Menüleiste hören wollen. Der Entwickler Alexander Sokolov, ein langjähriger Mac‑Enthusiast, legt großen Wert darauf, dass die App kaum Speicher beansprucht – rund 40 MB Größe und ein minimaler CPU‑Fußabdruck sind inzwischen Standard. Mit dem Update 12.2 wird diese Philosophie weitergeführt, während gleichzeitig neue Features den Funktionsumfang erweitern.

    Der AirPlay‑Support ist das Herzstück des neuesten Updates. Nutzer können nun mit einem einzigen Klick das aktuelle Radioprogramm an ein kompatibles AirPlay‑Gerät senden. Das ist besonders praktisch für Arbeitsplätze, Home‑Offices oder das Wohnzimmer, wo ein hochwertiger Lautsprecher oder ein Apple TV bereits für andere Medieninhalte eingesetzt wird. Der Stream bleibt dabei synchron und behält die originale Audioqualität bei.

    Verbesserte Menüleiste und anpassbares Fenster

    Ein weiteres Highlight ist die überarbeitete Benutzeroberfläche. Das klassische Aufklappfenster wurde neu gestaltet und lässt sich jetzt in der Breite frei anpassen. Das bedeutet, dass lange Sendernamen oder zusätzliche Informationen wie das aktuelle Song‑Titel‑Tag nicht mehr abgeschnitten werden. Außerdem können Radiosender direkt im Menüfenster gescrollt werden – ein flüssigeres Navigieren, das die Bedienung deutlich beschleunigt.

    Die Integration einer Web‑Suche in die App ermöglicht es, neue Stationen zu entdecken, ohne das Programm zu verlassen. Gefundene Sender lassen sich per Drag‑&‑Drop oder über einen “Zu Favoriten hinzufügen”‑Button sofort in die persönliche Senderliste aufnehmen. Damit wird die Suche nach Nischen‑ oder internationalen Programmen zum Kinderspiel.

    Import‑ und Export‑Funktionen für Senderlisten

    Für Power‑User, die ihre Lieblingssender über mehrere Geräte hinweg synchronisieren wollen, bietet Radiola jetzt den Import und Export von Listen im CSV‑ und M3U‑Format. Das ist ein entscheidender Schritt für professionelle Nutzer, die Playlists aus anderen Radio‑Clients übernehmen oder ihre eigene Sammlung archivieren möchten. Der Export ist dabei komplett ohne Werbung und in einem klar strukturierten Dateiformat, das von den meisten Media‑Playern gelesen werden kann.

    Ein weiteres technisches Detail, das im neuen Release adressiert wurde, betrifft die Darstellungsprobleme unter macOS Ventura (Codename “Tahoe”). Diese Probleme traten vor allem bei dunklen Themes auf und führten zu unschönen Artefakten im Menü. Mit Version 12.2 sind diese Bugs behoben, sodass das Interface jetzt auch bei den neuesten Systemen konsistent und optisch ansprechend bleibt.

    Ein Blick auf die Marktposition von Radiola

    Im deutschen Markt gibt es mehrere Menü‑Leisten‑Radio‑Apps, doch Radiola sticht durch seine Open‑Source‑Lizenz und die konsequente Ressourcen‑Optimierung hervor. Während Konkurrenten wie RadioBar oder VLC ebenfalls Menülösungen anbieten, fokussiert sich Radiola ausschließlich auf das reine Radioerlebnis ohne überflüssige Zusatzfunktionen. Das macht die App besonders attraktiv für Nutzer, die ein schlankes, störungsfreies Tool bevorzugen.

    Die Möglichkeit, AirPlay zu nutzen, verschiebt Radiola zudem in ein neues Wettbewerbsfeld: Viele Streaming‑Apps, darunter Spotify und Apple Music, bieten bereits AirPlay‑Integration. Radiola hat damit den Schritt geschafft, nicht nur ein reiner Radio‑Client zu sein, sondern sich als Teil des umfassenden Audio‑Ökosystems von macOS zu positionieren.

    Auswirkungen auf die Nutzer‑ und Entwickler‑Community

    Die offene Code‑Basis von Radiola ermöglicht es Entwicklern, eigene Erweiterungen zu schreiben oder Fehler schnell zu beheben. Durch die neue AirPlay‑Funktion entsteht zudem ein Anreiz für Drittanbieter, weitere Integrationen zu schaffen – etwa automatisierte Playlists, die basierend auf Tageszeit oder Nutzer‑Stimmung generiert werden. Für die Community bedeutet das nicht nur ein besseres Hörerlebnis, sondern auch mehr Möglichkeiten zur Mitgestaltung.

    Ein weiteres Argument für die wachsende Beliebtheit ist die kostenlose Verfügbarkeit über GitHub. Die unkomplizierte Installation und das Fehlen von In‑App‑Käufen senken die Einstiegshürde erheblich. Für Unternehmen, die interne Kommunikationskanäle über Radiostreams betreiben, stellt Radiola zudem ein kostengünstiges Tool dar, das ohne Lizenzgebühren auskommt.

    Ausblick: Was könnte die Zukunft für Radiola bringen?

    Obwohl die aktuelle Version bereits beeindruckend ist, lassen sich weitere Entwicklungspfade ausmachen. Eine mögliche Integration von Podcast‑Verwaltung, erweiterte Equalizer‑Einstellungen oder sogar eine native macOS‑Widget‑Version wären denkbare Schritte. Auch die Einbindung von KI‑gestützten Empfehlungen, die anhand des Hörverhaltens personalisierte Sender vorschlagen, könnte das Nutzererlebnis weiter personalisieren.

    Für Nutzer, die bereits jetzt auf das AirPlay‑Feature setzen, wird die Kombination aus geringem Ressourcenverbrauch, schneller Bedienung über die Menüleiste und der Möglichkeit, Inhalte nahtlos in das heimische Audiosystem zu streamen, ein überzeugendes Gesamtpaket darstellen. Die nächste Herausforderung wird darin liegen, diese Vorteile auch in einer zunehmend mobilen und plattformübergreifenden Welt zu erhalten.

    Zusammengefasst bietet das Update von Radiola nicht nur eine technische Aufwertung, sondern bestätigt auch die Strategie von Alexander Sokolov, ein leichtgewichtiges, aber funktional reiches Produkt für den Mac‑Markt zu liefern. Wer bisher auf andere Menülösungen gesetzt hat, sollte einen Blick auf die aktuelle Version werfen – insbesondere wenn AirPlay ein entscheidender Faktor für das persönliche Hörsetup ist.

  • Wie Sie die beste Mobile‑App‑Entwicklungsfirma in Dallas für Ihre Travel‑App finden

    Wie Sie die beste Mobile‑App‑Entwicklungsfirma in Dallas für Ihre Travel‑App finden

    LGR Reutlingen – 22 Juni 2026 | Die Suche nach dem passenden Partner ist ein zentraler Schritt, wenn Sie How to Find the Best Mobile App Development Company in Dallas for Your Travel App in die Praxis umsetzen wollen. Im Reisemarkt entscheidet jede Sekunde – ein verspäteter Push, ein fehlerhafter Buchungsfluss oder eine Karte, die nicht lädt, kostet nicht nur Ärger, sondern reale Kunden. Deshalb darf die Wahl der Entwicklungsfirma nicht als reine Kostenfrage behandelt werden, sondern muss sich an den besonderen Anforderungen von Travel‑Apps orientieren.

    How to Find the Best Mobile App Development Company in Dallas for Your Travel App – Kriterien für die Auswahl

    Dallas hat sich in den letzten Jahren als Technologie‑Knotenpunkt etabliert, der vor allem durch enge Verbindungen zu Logistik, Luftfahrt und Hospitality besticht. Diese Nähe zu datenintensiven Branchen schafft ein Umfeld, in dem Entwicklerteams bereits an Projekten mit hohen Verfügbarkeits‑ und Echtzeitanforderungen gearbeitet haben. Für Travel‑Apps bedeutet das, dass die lokalen Firmen von vornherein ein Gespür für Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit entwickelt haben – Eigenschaften, die bei einer Buchung im Flugzeug oder im Zug unerlässlich sind.

    Ein weiterer Pluspunkt ist die Verfügbarkeit integrierter Skill‑Sets. Während in vielen US‑Städten die Entwicklung nach dem klassischen Wasserfallmodell von Front‑ bis Backend getrennt erfolgt, arbeiten Dallas‑Agenturen häufig in cross‑functional Teams. Das heißt, Backend‑Ingenieure, Front‑End‑Entwickler und UX‑Designer arbeiten gleichzeitig an einem Projekt, was Kommunikationsverluste reduziert und die Time‑to‑Market verkürzt.

    Im Kostenvergleich liegt Dallas ebenfalls vorteilhaft. Die Stundensätze sind deutlich niedriger als in den Küstenmetropolen, ohne dass dafür ein Qualitätsverlust einhergeht. Für Unternehmen, die regelmäßig Updates und iterative Verbesserungen benötigen, bietet die Nähe zum Entwicklerteam zudem den Vorteil kurzer Feedback‑Loops – ein Aspekt, der bei internationalen Travel‑Apps entscheidend ist.

    Bewährte Prüfmethoden für Dallas‑Anbieter

    Ein Unternehmen, das sich als potenzieller Partner präsentiert, sollte mehr als nur ein glänzendes Portfolio vorweisen. Fragen Sie nach live‑gehosteten Apps im App‑Store, laden Sie sie herunter und testen Sie die Nutzererfahrung selbst. Nur so lässt sich prüfen, ob die Entwickler tatsächlich Produkte liefern, die im realen Umfeld stabil laufen.

    Ein weiterer wichtiger Schritt ist das technische Architektur‑Briefing. Bitten Sie einen leitenden Engineer, Ihnen den Aufbau einer bereits realisierten Travel‑App zu erläutern: Wie wird das Caching gehandhabt? Welche Strategien gibt es für API‑Orchestrierung und Fehlertoleranz? Solche Details geben Aufschluss darüber, ob das Team die komplexen Datenströme, die für Flugstatus‑Updates oder dynamische Preisgestaltung nötig sind, souverän managen kann.

    Der Discovery‑Prozess darf nicht übersprungen werden. Gute Firmen investieren Zeit in Nutzerforschung, analysieren Integrationsabhängigkeiten und führen Belastungstests durch, bevor sie ein Angebot erstellen. Ein reiner Kostenvoranschlag ohne vorherige Risikoanalyse ist meist ein Warnsignal dafür, dass das Unternehmen eher verkaufen als beraten will.

    Erfahren Sie, ob das Team branchenspezifisches Know‑how mitbringt, indem Sie es unvermittelt nach typischen Herausforderungen fragen: Wie gehen sie mit GDS‑Komplexität um? Welche Strategien haben sie für Offline‑Modi, wenn das mobile Netzwerk im Flugzeug ausfällt? Unternehmen, die solche Punkte proaktiv ansprechen, zeigen, dass sie bereits Travel‑App‑Projekte erfolgreich umgesetzt haben.

    Ein Blick auf die Test‑ und Qualitätssicherungsprozesse ist ebenso essentiell. Edge‑Cases wie abgebrochene Sitzungs‑Tokens während einer Buchung, zeitkritische Payment‑Gateway‑Timeouts oder fehlerhafte Geolokations‑Daten müssen systematisch geprüft werden. Wenn ein Anbieter keine klaren Antworten liefert, besteht das Risiko, dass solche Szenarien erst nach dem Launch entdeckt werden – ein teurer Fehler im Reisemarkt.

    Schließlich sollte die Zeitleiste für Drittanbieter‑Integrationen realistisch sein. Die meisten Travel‑Apps verbinden sich mit mehreren externen Systemen – GDS‑Plattformen, Zahlungsabwicklern, Kartendiensten und Identitäts‑Providern. Ein erfahrener Partner wird frühzeitig auf mögliche Engpässe hinweisen und Puffer in den Projektplan einbauen.

    Zusammengefasst lässt sich sagen, dass How to Find the Best Mobile App Development Company in Dallas for Your Travel App nicht nur ein Titel, sondern ein Leitfaden für ein strukturiertes Auswahlverfahren ist. Die Kombination aus technischer Tiefe, branchenspezifischer Erfahrung und einem transparenten Prozess macht Dallas zu einem attraktiven Standort für Unternehmen, die ihre Travel‑App zuverlässig und skalierbar auf den Markt bringen wollen.

    Die richtige Entscheidung kann den Unterschied zwischen einer App, die Reisende im Stressmoment unterstützt, und einem Produkt, das Nutzer frustriert und verliert, ausmachen. Nutzen Sie die genannten Kriterien, prüfen Sie die Anbieter kritisch und setzen Sie auf ein Team, das bereits bewiesen hat, dass es die hohen Anforderungen von Travel‑Apps versteht – dann ist der Weg zum Markterfolg deutlich kürzer.

  • RevPDF erweitert: Kostenloser PDF-Editor erhält neue Bearbeitungsfunktionen

    RevPDF erweitert: Kostenloser PDF-Editor erhält neue Bearbeitungsfunktionen

    LGR Reutlingen – 18 Juni 2026 | Der RevPDF Kostenloser PDF-Editor erhlt neue Bearbeitungsfunktionen und positioniert sich damit als ernstzunehmende Alternative zu den bekannten Cloud‑basierten PDF‑Diensten.

    Mit dem Update auf Version 4.5 erweitert das in Berlin ansässige Entwicklerteam seine Desktop‑Lösung um eine Reihe von Werkzeugen, die vor allem die Dokumenten‑ und Formularbearbeitung deutlich vereinfachen. Die Grundphilosophie bleibt unverändert: PDFs werden ausschließlich lokal verarbeitet, ohne dass Nutzerkonten, Abonnements oder das Hochladen von Dateien auf externe Server nötig sind. Für Unternehmen und Privatpersonen, die aus Datenschutz‑ oder Compliance‑Gründen die Kontrolle über ihre Dokumente behalten wollen, ist das ein entscheidender Pluspunkt.

    RevPDF Kostenloser PDF-Editor erhlt neue Bearbeitungsfunktionen – Was ist neu?

    Die prominenteste Neuerung ist die automatische Schwärzung sensibler Inhalte. Dabei können Nutzer nicht nur optisch überlagernde Markierungen setzen, sondern vertrauliche Daten dauerhaft aus der Datei entfernen. Der Algorithmus erkennt Muster wie E‑Mail‑Adressen, Kreditkartennummern oder personenbezogene Angaben und bietet einen Klick‑und‑Bestätigungs‑Workflow, der das Risiko menschlicher Fehler minimiert.

    Ein weiteres Highlight ist die globale Such‑ und Ersetzen‑Funktion. Bisher war das Ändern von Textstellen in PDFs ein mühsamer Einzel‑vor‑Einzel‑Vorgang. Jetzt lässt sich ein Wort oder eine Phrase im gesamten Dokument finden und durch neuen Text ersetzen – ein Feature, das besonders für die Nachbearbeitung von Verträgen oder technischen Handbüchern relevant ist.

    Für Power‑User, die mit mehreren PDFs gleichzeitig jonglieren, führt RevPDF eine Tab‑Ansicht ein. So können verschiedene Dateien im selben Fenster geöffnet und per Drag‑&‑Drop zwischen den Tabs gewechselt werden. Das kontinuierliche Scrollen über mehrere Seiten hinweg ersetzt das ständige Umschalten zwischen Einzel‑Seiten‑Ansichten und beschleunigt das Durcharbeiten langer Berichte.

    Ein weiterer Komfort ist das Teilen von Seiten sowohl horizontal als auch vertikal. Nutzer können nun zwei Bereiche einer Seite nebeneinander darstellen, was das Vergleichen von Original‑ und bearbeitetem Inhalt erleichtert.

    Formulare, Text und Grafik: Der Feinschliff

    Im Formularbereich hat der Entwickler die Erkennung von Eingabefeldern verbessert. Selbst wenn ein PDF ursprünglich nicht als interaktives Formular angelegt wurde, kann RevPDF Linien, Kästchen und andere typische Felder automatisch identifizieren und ausfüllbar machen. Das spart Zeit bei der Digitalisierung von papierbasierten Formularen.

    Die Textbearbeitung profitiert von einer überarbeiteten Schriftanpassung. Eingefügter oder ersetzter Text wird nun besser an den bestehenden Schriftsatz angepasst, sodass das Dokument einheitlich wirkt. Ergänzt wird das Ganze durch neue Zeichenwerkzeuge, Kommentar‑ und Lesezeichen‑Funktionen sowie die Möglichkeit, interne Verknüpfungen zu setzen – alles ohne das Dokument zu verlassen.

    Auch die Bildbearbeitung wurde aufgerüstet. Bilder lassen sich jetzt direkt aus der Zwischenablage einfügen, und ein Set von Werkzeugen ermöglicht das Anpassen eingebetteter Grafiken, etwa das Zuschneiden, Drehen oder das Anpassen von Farben.

    All diese Features kommen ohne Änderungen an der Preisstruktur. Die macOS‑Desktop‑Version bleibt kostenlos, was RevPDF zu einem der wenigen vollwertigen PDF‑Editoren macht, die keine kostenpflichtigen Upgrades verlangen.

    Die Erweiterungen haben nicht nur praktische, sondern auch strategische Implikationen. Während große Anbieter wie Adobe oder Foxit stark auf abonnementbasierte Cloud‑Modelle setzen, demonstriert RevPDF, dass ein lokaler, kostenloser Ansatz nach wie vor Marktanteile gewinnen kann – besonders in stark regulierten Branchen wie dem Gesundheits‑ oder Finanzwesen, wo Datenhoheit ein zentrales Anliegen ist.

    Experten sehen in der automatischen Schwärzung ein Zeichen dafür, dass Datenschutz‑Tools zunehmend in Grundfunktionen von Office‑Software integriert werden. „Die Möglichkeit, vertrauliche Informationen mit einem Klick zu entfernen, reduziert das Risiko von Datenlecks erheblich“, kommentiert Dr. Lena Weber, IT‑Sicherheitsberaterin in München. „Unternehmen müssen nicht mehr separate Redaction‑Tools kaufen, sondern erhalten diese Funktion bereits im PDF‑Editor.“

    Gleichzeitig fordert die neue Tab‑Ansicht von Power‑Usern, die häufig mit umfangreichen Dokumenten arbeiten, dass auch andere Anbieter ihre Benutzeroberflächen überdenken. Die Konkurrenz könnte gezwungen sein, mehr Wert auf Multitasking‑Features zu legen, um im Desktop‑Segment konkurrenzfähig zu bleiben.

    Aus technischer Sicht nutzt RevPDF für die Schwärzung maschinelles Lernen, um Muster zu erkennen. Das Modell wurde intern trainiert und läuft vollständig offline, sodass keinerlei Daten das Gerät verlassen. Diese Vorgehensweise entspricht den steigenden Anforderungen an datenschutzkonforme KI‑Lösungen in der EU.

    Abschließend lässt sich festhalten, dass das Update nicht nur ein Add‑On‑Paket ist, sondern ein umfassender Schritt, der RevPDF von einem reinen PDF‑Viewer zu einem vollwertigen Bearbeitungswerkzeug macht. Für macOS‑Nutzer, die eine kostenlose, lokal agierende Lösung suchen, dürfte das neue Feature‑Set ein überzeugendes Argument sein, auf das Projekt zu setzen.

  • Warteliste umgehen: Siri AI unter macOS 27 direkt freischalten

    Warteliste umgehen: Siri AI unter macOS 27 direkt freischalten

    LGR Reutlingen – 17 Juni 2026 | Die neue, KI‑gestützte Version von Siri sorgt seit der WWDC 2026 für Aufsehen – doch Apple rollt die Funktionen zunächst nur stufenweise aus. Wer nicht warten will, kann jetzt die Warteliste umgehen Siri AI unter macOS 27 direkt freischalten und die erweiterten Möglichkeiten sofort nutzen. Voraussetzung ist die aktuelle macOS‑Beta, die Systemsprache muss auf Englisch gestellt sein, und ein kurzer Terminal‑Befehl erledigt den Rest.

    Warteliste umgehen Siri AI unter macOS 27 direkt freischalten – so funktioniert’s

    Der britische Entwickler Steve Troughton‑Smith hat auf Twitter einen einfachen Work‑around geteilt, der die integrierte Warteliste deaktiviert. Der Befehl lautet:

    sudo defaults write "LibraryPreferencesFeatureFlagsDomainGenerativeModels.plist" "EnhancedSiriWaitlist" -dict-add Enabled -bool NO

    Nach Eingabe des Administrator‑Passworts und einem Neustart des Systems erscheint die neue Siri‑App im Dock, und die erweiterten KI‑Funktionen stehen sofort zur Verfügung. Wichtig ist, dass die Systemsprache auf Englisch umgestellt ist – erst dann werden die Features in den Systemeinstellungen aktivierbar.

    Durch den Befehl wird nicht nur die Warteliste deaktiviert, sondern auch die EnhancedSiriWaitlist-Flagge auf „NO“ gesetzt, sodass macOS die KI‑Komponente wie bei bereits freigegebenen Geräten behandelt. Die neue Siri‑App speichert vergangene Gespräche, synchronisiert sie über iCloud und ermöglicht den nahtlosen Zugriff auf persönliche Daten wie E‑Mails, Kalender, Dokumente oder Fotos.

    Technische Hintergründe und Sicherheitsaspekte

    Apple hat für die KI‑Version von Siri ein eigenes Framework namens GenerativeModels eingeführt. Dieses Modell greift auf lokale und cloudbasierte Ressourcen zu, um kontextbezogene Antworten zu generieren. Die Aktivierung über das Terminal umgeht zwar die offizielle Warteliste, ändert jedoch nichts an den grundsätzlichen Datenschutz‑Mechanismen: Nutzer müssen explizit zustimmen, dass Siri auf persönliche Inhalte zugreifen darf.

    In der Europäischen Union ist die Situation komplexer. Während macOS‑Nutzer in der EU die KI‑Version bereits testen können, bleibt die Funktion auf iPhone und iPad wegen offener regulatorischer Diskussionen gesperrt. Experten sehen darin einen Hinweis darauf, dass Apple die EU‑Regeln für KI‑Assistenten noch genauer prüfen will, bevor die Funktion breiter ausgerollt wird.

    Was bedeutet das für Entwickler und Unternehmen?

    Für Unternehmen, die stark auf macOS setzen, eröffnet die Möglichkeit, Siri AI bereits jetzt in Workflows zu integrieren. Die KI kann zum Beispiel automatisch E‑Mails zusammenfassen, Termine vorschlagen oder Inhalte aus mehreren Anwendungen kombinieren – ein klarer Schritt in Richtung produktiver, kontextbasierter Assistenz.

    • Produktivität: Schnellere Informationsbeschaffung ohne manuelles Durchsuchen von Dokumenten.
    • Automation: Siri kann Aktionen über verschiedene Apps hinweg ausführen, etwa ein Meeting planen und gleichzeitig ein Teams‑Link generieren.
    • Datenschutz: Durch die iCloud‑Synchronisation bleiben Daten im Apple‑Ökosystem, was für viele Unternehmen ein Plus ist.

    Allerdings müssen Unternehmen sicherstellen, dass die Nutzung im Einklang mit internen Datenschutzrichtlinien steht, da die KI‑Version tiefere Einblicke in vertrauliche Inhalte erhält.

    Ausblick: Wann kommt die offizielle Freigabe?

    Apple plant, die KI‑gestützte Siri im Herbst 2026 breiter auszurollen – allerdings zunächst wieder mit englischer Systemsprache. Eine mehrsprachige Unterstützung wird vermutlich erst später folgen, wenn rechtliche Hürden in verschiedenen Märkten geklärt sind. Beobachter erwarten, dass die EU‑Debatte um KI‑Transparenz und -Verantwortung die globale Strategie von Apple beeinflussen wird.

    In der Zwischenzeit bleibt die Möglichkeit, die Warteliste zu umgehen, ein interessanter Hinweis darauf, wie engagierte Entwickler‑Communities offizielle Release‑Strategien herausfordern können. Der Work‑around ist zwar technisch simpel, doch er wirft Fragen nach der Balance zwischen kontrolliertem Rollout und Nutzer‑Autonomie auf.

    Wer die Schritte befolgt, sollte zudem darauf achten, dass das Terminal‑Kommando nur auf einer sauberen Beta‑Installation ausgeführt wird. Auf produktiven Systemen können unvorhergesehene Wechselwirkungen mit anderen System‑Extensions auftreten.

    Zusammengefasst bietet das Warteliste umgehen Siri AI unter macOS 27 direkt freischalten nicht nur einen praktischen Shortcut für Power‑User, sondern zeigt auch, wie schnell sich KI‑Funktionen im Apple‑Ökosystem entwickeln. Die nächsten Monate werden zeigen, ob Apple die offizielle Freigabe beschleunigt oder die regulativen Hürden weiter steigen lässt.

  • Year of free HPE software a “step in the correct direction” im Wettbewerb mit VMware

    Year of free HPE software a “step in the correct direction” im Wettbewerb mit VMware

    LGR Reutlingen – 17 Juni 2026 | Auf der diesjährigen HPE Discover in Las Vegas stellte das Unternehmen sein neues Angebot vor: Year of free HPE software a “step in the correct direction” in VMware rivalry. Das Versprechen, die Virtualisierungsplattform Morpheus VM Essentials für ein volles Jahr kostenfrei zu nutzen, richtet sich gezielt an Unternehmen, die von den jüngsten Preiserhöhungen bei VMware durch Broadcom frustriert sind. HPE positioniert das Paket als sofort einsetzbare Alternative, die gleichzeitig die Migration zu einer eigenen Hypervisor‑Lösung ermöglicht.

    Year of free HPE software a “step in the correct direction” in VMware rivalry

    Der Kern des Angebots umfasst neben dem kostenfreien Lizenzjahr für Morpheus VM Essentials auch ein Jahr HPE Zerto, das nicht‑unterbrechende Migrationen in die HPE‑Umgebung unterstützt. Zusätzlich bietet HPE Financial Services zinsfreie Finanzierungsmodelle für die Software‑Lizenzen an. Für IT‑Entscheider bedeutet das eine klare Reduzierung der Gesamtkosten, während die technische Unabhängigkeit von VMware gestärkt wird.

    Die Reaktion des Marktes lässt nicht lange auf sich warten. Analysten von IDC und Gartner sehen in HPEs Schritt ein Signal, dass die Virtualisierungslandschaft diversifiziert werden könnte. Während VMware seit Jahren das dominante Ökosystem für Unternehmens‑Virtualisierung bildet, haben die jüngsten Preis‑ und Lizenzpolitik‑Änderungen bei Broadcom die Kundenbindung geschwächt. HPE greift hier mit einem kostenlosen Probejahr zu, das nicht nur Neukunden anziehen, sondern auch bestehende VMware‑Nutzer zur Neubewertung ihrer Infrastruktur bewegen soll.

    Technisch betrachtet basiert Morpheus VM Essentials auf dem HPE‑Hypervisor (HVM), einer leichtgewichtigen, aber skalierbaren Lösung, die sowohl auf klassischen x86‑Servern als auch auf HPE‑Blade‑Systemen läuft. Die Plattform ermöglicht ein zentrales Management von sowohl ESXi‑ als auch HVM‑Clustern, sodass Unternehmen schrittweise migrieren können, ohne sofort einen Komplettumstieg zu riskieren. Die Integration von Zerto sorgt für automatisierte, nicht‑unterbrochene Datenreplikation und -migration – ein entscheidendes Feature für Unternehmen mit hohen Verfügbarkeitsanforderungen.

    Ein weiterer Aspekt, der das Angebot attraktiv macht, ist die Einbindung von HPE Financial Services. Durch zinsfreie Finanzierungsoptionen werden die Investitionskosten weiter gesenkt, was besonders für mittelständische Unternehmen von Bedeutung ist, die ihre IT‑Budgets eng kalkulieren müssen. Die Kombination aus kostenfreiem Softwarezugang und finanzieller Flexibilität könnte HPEs Marktanteil im Bereich Server‑Virtualisierung signifikant steigern.

    Die Reaktion von VMware auf dieses Manöver bleibt bislang aus. Insider vermuten jedoch, dass das Unternehmen in den kommenden Quartalen Preisanpassungen oder erweiterte Support‑Pakete einführen könnte, um die Kundenabwanderung zu bremsen. Bislang hat VMware jedoch keine öffentlichen Stellungnahmen zu HPEs Jahresaktion veröffentlicht.

    Aus Sicht der Industrieanalysten ist das Angebot ein klarer Indikator für die wachsende Fragmentierung des Virtualisierungsmarktes. Während früher klare Gewinner wie VMware, Microsoft Hyper‑V und Citrix dominierten, öffnen sich nun Nischen für spezialisierte Anbieter, die mit flexiblen Lizenzmodellen und integrierten Finanzierungsoptionen punkten. Der Schritt von HPE wird daher nicht nur als Preiskampf, sondern als strategische Positionierung im Kontext einer längerfristigen Kundenbindung gesehen.

    Für Unternehmen, die bereits eine hybride Cloud‑Strategie verfolgen, könnte das kostenlose Jahr von HPE zudem die Tür zu einer tieferen Integration mit HPE GreenLake öffnen. GreenLake bietet ein nutzungsbasiertes Abrechnungsmodell für Infrastruktur‑as‑a‑Service und könnte in Kombination mit Morpheus VM Essentials ein komplettes, skalierbares Ökosystem für Virtualisierung, Storage und Netzwerk bereitstellen.

    Die langfristige Wirkung dieses Schrittes lässt sich jedoch erst beurteilen, wenn Unternehmen das Angebot tatsächlich testen und ihre Migrationserfahrungen teilen. Erste Rückmeldungen aus Pilotprojekten zeigen, dass die Benutzerfreundlichkeit von Morpheus insbesondere beim Management von gemischten ESXi‑ und HVM‑Umgebungen positiv bewertet wird. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass das Ökosystem rund um HPEs Hypervisor noch nicht die gleiche Breite an Drittanbieter‑Plugins und -Tools bietet wie das etablierte VMware‑Umfeld.

    Abschließend lässt sich festhalten, dass das Angebot von HPE – Year of free HPE software a “step in the correct direction” in VMware rivalry – mehr als ein reines Werbeversprechen ist. Es adressiert aktuelle Marktfrustrationen, bietet konkrete finanzielle Anreize und könnte den Wettbewerb im Virtualisierungssegment nachhaltig neu definieren. Ob die Initiative zu einem dauerhaften Wechsel von VMware zu HPE führen wird, bleibt abzuwarten, doch die ersten Signale deuten darauf hin, dass die Konkurrenzfähigkeit von HPE in diesem Bereich deutlich gestärkt wurde.

  • Brückner System GmbH: Ein ERP-Anbieter mit solider Marktpräsenz

    Brückner System GmbH: Ein ERP-Anbieter mit solider Marktpräsenz

    LGR Reutlingen – 15 Juni 2026 | Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung im B2B-Handel wird die Auswahl leistungsstarker Softwaresysteme zur effizienten Steuerung komplexer Unternehmensprozesse immer wichtiger. Ein interessanter Anbieter auf diesem Gebiet ist die Brückner System GmbH, die mit ihrer ERP-Lösung “WinAB” auf dem deutschen Markt agiert. Das Unternehmen, ansässig im schleswig-holsteinischen Pinneberg, blickt auf eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte zurück und hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1999 einen soliden Kundenstamm erarbeitet.

    Die Brückner System GmbH beschäftigt ein engagiertes Team von 25 Mitarbeiter:innen, die aktuell rund 350 Kund:innen betreuen. Im letzten Geschäftsjahr konnte das Unternehmen einen Umsatz von 1,7 Millionen Euro erzielen. Die lange Marktpräsenz und das stetige Wachstum zeugen von der Zuverlässigkeit und Qualität der angebotenen Lösungen.

    Die ERP-Software “WinAB” bietet eine Vielzahl an Basisfunktionen, die essenziell für die tägliche Betriebsführung und die Optimierung von Prozessen im Handel sind. Die Benutzeroberfläche ist in deutscher Sprache gestaltet, was eine intuitive Bedienung ermöglicht. Darüber hinaus wird eine englischsprachige Version angeboten, um auch international agierenden Unternehmen gerecht zu werden.

    Ein zentrales Merkmal von “WinAB” ist das strukturierte Nutzer- und Berechtigungssystem, das eine klare Trennung verschiedener Geschäftseinheiten innerhalb einer Softwareinstanz ermöglicht. Das System ist sowohl als On-Premise-Lösung als auch in einer flexiblen Cloud-Variante verfügbar. Eine integrierte Suchfunktion und ein Assistent für die Datenmigration unterstützen Unternehmen bei der effektiven Nutzung des Systems.

    Technologische Stärken der Brückner System GmbH

    Die ERP-Anbieter Brückner System GmbH legt großen Wert auf die nahtlose Integration ihrer Software in bestehende IT-Infrastrukturen. Das System bietet vielfältige Konnektivitätsoptionen, darunter eine offene Programmierschnittstelle (Public API), die es ermöglicht, Drittsysteme direkt anzubinden. Zudem gibt es einen eigenen Marktplatz für zusätzliche Applikationen, die den Funktionsumfang erweitern können.

    Im Finanz- und Logistikbereich stehen dedizierte Schnittstellen zu externer Buchhaltungssoftware sowie Barcode-Scan-Systemen zur Verfügung. Die Anbindung an Business-Intelligence-Systeme wird ebenfalls unterstützt, was eine vertiefte Datenanalyse ermöglicht. Für den digitalen Handel bietet “WinAB” direkte Verbindungen zu großen Online-Marktplätzen wie Amazon, wodurch Omnichannel-Strategien effizient umgesetzt werden können.

    Ein weiterer Vorteil der Software ist die Automatisierung von Logistikprozessen. Die Erstellung von Lieferscheinen und die Buchung von Warenausgängen erfolgen direkt im Kernsystem, was die Abläufe erheblich optimiert. Auch die Erzeugung von Versanddokumenten und die Berechnung der Versandkosten sind integriert, was den gesamten Versandprozess vereinfacht.

    Im Bereich Einkaufsmanagement sorgt ein integriertes Lieferantenauswahl-Management dafür, dass der Beschaffungsprozess reibungslos abläuft. Die Software ermöglicht automatisierte Preisvergleiche, die Umwandlung von Angeboten in verbindliche Bestellungen sowie eine lückenlose Bestellüberwachung. Auch das Retouren-Management und die Verwaltung von Teilmengen bieten Unternehmen die nötige Flexibilität im Lager.

    Für die Vertriebsfunktionen hat die Brückner System GmbH ein strukturiertes Angebotserstellungssystem integriert, das eine zuverlässige Angebotsüberwachung sowie ein flexibles Konditionenmanagement ermöglicht. Dies trägt dazu bei, die Kundenbetreuung zu optimieren und die operative Auftragsabwicklung zu erleichtern.

    Kundensupport und rechtliche Sicherheit

    Die Kund:innen profitieren nicht nur von einer praxisnahen Schulung, die sowohl in Präsenz- als auch in Online-Formaten angeboten wird, sondern auch von einem umfassenden Handbuch zur Dokumentation. Der Support ist an Werktagen zuverlässig erreichbar und gewährleistet kurze Reaktionszeiten von unter 24 Stunden.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Auswahl einer ERP-Lösung ist die rechtliche Sicherheit. Die Software der Brückner System GmbH erfüllt die europäischen und nationalen Datenschutzstandards und gewährleistet eine sichere Datenhaltung. Der Server-Standort in Deutschland sowie Mechanismen zur Pseudonymisierung schützen personenbezogene Daten zuverlässig. Auch die Speicherung von DSGVO-relevanten Informationen erfolgt datenschutzkonform.

    Das Unternehmen bietet einen Standard-Vertrag für die gesetzlich vorgeschriebene Auftragsdatenverarbeitung an und dokumentiert sicherheitsrelevante Vorfälle systematisch. Zudem sind alle Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärungen in deutscher Sprache verfügbar, was die Transparenz und Nachvollziehbarkeit erhöht.

    Die Brückner System GmbH hat sich als verlässlicher Partner für Unternehmen etabliert, die nach einer stabilen und flexiblen ERP-Lösung suchen. Die umfassende Funktionalität von “WinAB” bietet eine solide Grundlage für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und trägt dazu bei, die Effizienz und Effektivität im Handel zu steigern. Für Unternehmen, die eine fundierte Entscheidung treffen wollen, empfiehlt es sich, die eigene IT-Infrastruktur und die spezifischen Anforderungen detailliert zu analysieren, um die passende Lösung auszuwählen.

  • Europas Antwort auf Microsoft 365 Office EU startet – neue europäische Office‑Suite im Fokus

    Europas Antwort auf Microsoft 365 Office EU startet – neue europäische Office‑Suite im Fokus

    LGR Reutlingen – 15 Juni 2026 | Europas Antwort auf Microsoft 365 Office EU startet in einer Zeit, in der die digitale Infrastruktur des Kontinents noch immer stark von US‑Technologieriesen abhängig ist. Mit der ersten stabilen Version von Euro‑Office, die von Nextcloud und Ionos gemeinsam angekündigt wurde, soll die bislang fragmentierte europäische Software‑Landschaft zu einer handfesten Alternative zu Microsoft 365 und Google Workspace zusammenwachsen. Die Initiative ist Kernbestandteil des EU‑Wegeplans zur technologischen Souveränität und verspricht, Daten, Dokumente und Kommunikation ausschließlich auf europäischen Servern zu hosten.

    Europas Antwort auf Microsoft 365 Office EU startet – Was steckt dahinter?

    Die neue Suite trägt den Namen Office EU und bündelt typische Büro‑Applikationen – Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware, E‑Mail, Kalender, Cloud‑Speicher und Videokonferenz – unter einer einheitlichen Oberfläche. Was sie von den US‑Konkurrenten unterscheidet, ist nicht nur die geografische Datenhaltung, sondern auch ein konsequenter Open‑Source‑Ansatz. Partner wie XWiki, OpenProject und Open‑Xchange stellen ihre Komponenten bereit, sodass die gesamte Plattform auf modularen, gemeinschaftlich entwickelten Bausteinen beruht.

    Der technische Kern läuft auf der Infrastruktur von Ionos, einem deutschen Cloud‑Provider, und nutzt die Speicher‑ und Netzwerkressourcen von Nextcloud. Damit wird das Risiko reduziert, dass Daten durch den US‑CLOUD‑Act oder ähnliche Rechtsinstrumente außerhalb europäischer Gerichtsbarkeiten abgefragt werden können. Für Unternehmen, die bereits Microsoft 365 oder Google Workspace nutzen, bietet Office EU eine Import‑Funktion, die E‑Mails, Kalender und Dateien migriert, ohne dass ein sofortiger Komplettumstieg nötig ist.

    Die Zielgruppe der Suite reicht von kleinen und mittelständischen Unternehmen über NGOs bis hin zu privaten Haushalten. Gerade für KMU, die bislang wegen fehlender Ressourcen auf die günstigen US‑Angebote zurückgegriffen haben, könnte Office EU ein attraktives, datenschutzkonformes Gegenstück darstellen. Der Fokus liegt dabei auf DSGVO‑Konformität, lokaler Datenhoheit und der Möglichkeit, die Suite in bestehende IT‑Landschaften zu integrieren.

    • EU Docs – Textverarbeitung mit Echtzeit‑Kollaboration.
    • EU Spreadsheet – Tabellenkalkulation, kompatibel zu gängigen Formaten.
    • EU Presentation – Präsentationssoftware mit Vorlagen für Business‑ und Bildungszwecke.
    • EU Drive – Cloud‑Speicher, der ausschließlich in der EU betrieben wird.
    • EU Email – Verschlüsselte E‑Mail‑Lösung mit integrierter Aufgaben‑ und Terminverwaltung.
    • EU Calendar – Gemeinsame Terminplanung und Ressourcen‑Management.
    • EU Talk – Videokonferenz‑Tool, das auf europäischer Infrastruktur läuft.

    Obwohl die Funktionalität den etablierten US‑Angeboten bereits nahekommt, gibt es noch Lücken: native Desktop‑Clients für Windows, macOS und Linux sind noch in der Beta‑Phase, und die mobilen Apps für iOS und Android fehlen bislang. Auch die Unterstützung des offenen Dokumentenformats ODF wird weiter ausgebaut, um die Interoperabilität mit anderen Open‑Source‑Lösungen zu sichern.

    Die Relevanz von Office EU wurde auf der re:publica 2026 deutlich, wo Gründer Markus Beckedahl vor einer „Monopolbildung auf Steroiden“ warnte. Er betonte, dass die Konzentration von Daten, Rechenleistung und Kapital in den Händen weniger US‑Konglomerate nicht nur Wettbewerbsverzerrungen, sondern auch geopolitische Risiken mit sich bringe. In diesem Kontext wird Office EU als praktisches Beispiel dafür gesehen, wie Europa eigene digitale Bausteine schaffen kann, um unabhängiger zu werden.

    Aus wirtschaftlicher Sicht könnte die Suite langfristig ein neues Marktsegment für europäische Cloud‑ und Software‑Dienstleister eröffnen. Während die unmittelbaren Marktanteile noch gering bleiben – die US‑Giganten besitzen ein tiefes Ökosystem und massive Nutzerbasen – schafft Office EU einen Referenzrahmen für weitere souveräne Produkte. Die EU‑Kommission hat bereits angekündigt, Fördermittel für Open‑Source‑Projekte bereitzustellen, die die digitale Unabhängigkeit stärken.

    Ein kritischer Punkt bleibt die Nutzerakzeptanz. Unternehmen, die bereits tief in Microsoft‑ oder Google‑Ökosysteme investiert haben, müssen den Aufwand für Migration und Schulung abwägen. Office EU versucht, diesen Widerstand zu mindern, indem es Schnittstellen zu bestehenden Plattformen bietet und ein hybrides Betriebsmodell zulässt: Nutzer können parallel zu ihren gewohnten Tools arbeiten, bis sie vollständig umgestiegen sind.

    Die Einführung von Office EU wirft zudem Fragen zur langfristigen Wartung und Weiterentwicklung auf. Open‑Source‑Projekte leben von einer aktiven Community; ohne ausreichende finanzielle Unterstützung könnten wichtige Sicherheitsupdates verzögert werden. Hier setzt der Technological Sovereignty Plan an, der neben der Bereitstellung von Infrastruktur auch gezielte Förderprogramme für Entwickler‑Communities vorsieht.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Markteinführung von Office EU ein deutliches Signal an die US‑Technologiekonzerne sendet: Europa ist bereit, eigene Standards zu setzen und die Datenhoheit zurückzugewinnen. Ob die Suite in den nächsten Jahren zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten wird, hängt von ihrer Weiterentwicklung, der Akzeptanz im Mittelstand und der politischen Unterstützung ab. Eines jedoch steht fest: Europas Antwort auf Microsoft 365 Office EU startet und markiert den ersten Schritt zu einer digital souveränen Zukunft.

  • VW-Vorstand warnt: Verbrenner werden enden wie Pferdekutschen – ein Blick auf den Wandel der Mobilität

    VW-Vorstand warnt: Verbrenner werden enden wie Pferdekutschen – ein Blick auf den Wandel der Mobilität

    LGR Reutlingen – 15 Juni 2026 | In einem provokanten Interview mit dem britischen Magazin Auto Express hat der Vertriebschef von Volkswagen Pkw, Martin Sander, die Aussage getroffen, dass VW-Vorstand Verbrenner werden enden wie Pferdekutschen – ein Bild, das die bevorstehende Verdrängung von Verbrennungsmotoren durch Elektrofahrzeuge illustriert. Sander stellte die rhetorische Frage, wann Pferde verboten wurden, und betonte, dass die Entscheidung nicht von gesetzlichen Verboten, sondern von der praktischen Überlegenheit neuer Technologien getrieben werde.

    VW-Vorstand Verbrenner werden enden wie Pferdekutschen – Historischer Vergleich und aktuelle Strategie

    Der Vergleich mit der Ablösung von Pferdekutschen im 19. Jahrhundert soll verdeutlichen, dass technologische Übergänge oft erst dann vollständig akzeptiert werden, wenn die Vorteile im Alltag unverkennbar sind. Damals dominierten Pferde das Stadtbild, obwohl Automobile bereits existierten. Der Durchbruch kam, weil Autos schneller, flexibler und weniger wartungsintensiv waren. Sander sieht dieselbe Dynamik heute bei Elektroautos: Anfangs teurer, mit begrenzter Reichweite und unzureichender Ladeinfrastruktur, doch mit jeder Generation nähern sie sich der Alltagstauglichkeit, die Autos einst den Pferden ablöste.

    Volkswagen befindet sich mitten in einer strategischen Neuorientierung. Während das Unternehmen in China bis 2030 ein Portfolio von rund 50 elektrifizierten Modellen aufbauen will, investiert es gleichzeitig massiv in Software, Künstliche Intelligenz und neue Elektronikarchitekturen. Die Partnerschaft mit dem chinesischen Hersteller Xpeng ist ein Beispiel dafür, wie VW versucht, Innovationsdruck zu begegnen und gleichzeitig eigene Kompetenzen im Bereich autonomes Fahren und digitale Services auszubauen.

    Die Marktzahlen untermauern die These des VW‑Vorstands. In den ersten vier Monaten des Jahres 2026 lag der Anteil batterieelektrischer Neuzulassungen in Europa bereits bei über 20 %. Parallel dazu sinken die Betriebskosten von Elektrofahrzeugen im Vergleich zu Verbrennern, während die Reichweite kontinuierlich steigt und Schnellladenetze dichter werden. Diese Entwicklungen reduzieren die klassischen Einwände gegen Elektromobilität und stärken die Position von Herstellern, die frühzeitig in die neue Technologie investieren.

    China spielt in diesem Transformationsprozess eine Schlüsselrolle. Der dortige Markt ist nicht nur das größte der Welt, sondern auch ein Innovationsmotor. Chinesische Hersteller wie BYD oder Nio setzen mit hohen Investitionen in Batterietechnologie und preisgünstige Modelle neue Standards, die den Druck auf etablierte europäische Hersteller erhöhen. VW reagiert, indem es lokale Produktionskapazitäten ausbaut und gleichzeitig seine globale Plattformstrategie an die Bedürfnisse des asiatischen Marktes anpasst.

    Ein weiterer Treiber ist die digitale Aufrüstung der Fahrzeuge. Moderne Elektroautos besitzen komplexe Softwarearchitekturen, die über Over‑The‑Air‑Updates kontinuierlich verbessert werden können. Diese Fähigkeit, Funktionen nachträglich zu aktivieren oder zu optimieren, verschafft den Herstellern einen langfristigen Kundenvorteil, den klassische Verbrenner nicht bieten können. KI‑gestützte Assistenzsysteme, personalisierte Infotainment‑Lösungen und vernetzte Dienste werden zunehmend zum Kaufargument, das über den reinen Antriebsstrang hinausgeht.

    Aus Sicht der Verbraucher ist die Entscheidung für ein Elektroauto inzwischen weniger eine Frage der politischen Vorgaben, sondern eher eine Frage der individuellen Nutzenabwägung. Während das geplante EU‑Verbrenner‑Aus im öffentlichen Diskurs präsent ist, betont Sander, dass Verbote nicht der eigentliche Motor des Wandels seien. Vielmehr solle die Branche durch bessere Produkte überzeugen – genau wie das Automobil die Pferdekutsche überholte, weil es im Alltag einfacher und kostengünstiger war.

    Die regulatorische Landschaft bleibt dennoch ein wichtiger Rahmen. Die EU hat ambitionierte CO₂‑Reduktionsziele definiert und fördert den Ausbau von Ladeinfrastruktur sowie Subventionen für Elektrofahrzeuge. Diese Maßnahmen beschleunigen die Marktdurchdringung, ohne jedoch die Kernbotschaft von VW zu verändern: Der Markt wird sich von selbst umstellen, wenn die Technologie die Erwartungen erfüllt.

    Für Investoren bedeutet der Wandel ein erhebliches Risiko‑ und Chancenprofil. Unternehmen, die frühzeitig in Batteriezellfertigung, Softwareplattformen und globale Produktionsnetzwerke investieren, können von steigenden Margen profitieren. Gleichzeitig stehen traditionelle Verbrenner‑Hersteller unter Druck, ihre Bestände zu reduzieren und gleichzeitig die Rentabilität ihrer verbleibenden Modelle zu sichern. Die Aussage VW-Vorstand Verbrenner werden enden wie Pferdekutschen wird daher nicht nur als Marketing‑Botschaft, sondern auch als strategische Leitlinie für Kapitalallokation wahrgenommen.

    Abschließend lässt sich festhalten, dass die Analogie zu Pferdekutschen mehr als ein rhetorisches Mittel ist. Sie fasst den Kern einer tiefgreifenden industriellen Transformation zusammen: Technologie, die anfangs als Nischenprodukt erscheint, wird zur neuen Norm, sobald sie im Alltag überzeugend ist. VW positioniert sich mit dieser Perspektive klar als Vorreiter der Elektromobilität, während es gleichzeitig seine Verbrenner‑Produktpalette schrittweise auslaufen lässt. Der Markt wird entscheiden – doch die Zeichen deuten darauf hin, dass die Ära der Verbrennungsmotoren in den kommenden Jahren deutlich schrumpfen wird.

  • Anthbot M9 im Test – Kabelloser Mähroboter für Gärten bis zu 1 000 m² im Praxiseinsatz

    Anthbot M9 im Test – Kabelloser Mähroboter für Gärten bis zu 1 000 m² im Praxiseinsatz

    LGR Reutlingen – 15 Juni 2026 | Der aktuelle Anthbot M9 im Test Mähroboter ohne Begrenzungskabel für bis zu 1 000 m² verspricht eine stressfreie Rasenpflege ohne lästiges Kabel, unterstützt durch RTK‑GPS‑Navigation und eine Smartphone‑App. In diesem Beitrag prüfen wir, ob das Gerät im Alltag hält, was es kostet und wie es im Vergleich zu etablierten Marken abschneidet.

    Anthbot M9 im Test Mähroboter ohne Begrenzungskabel für bis zu 1 000 m² – Ein Überblick

    Der chinesische Hersteller Anthbot hat mit dem M9 ein Mittelklasse‑Modell auf den Markt gebracht, das sich an Eigenheimbesitzer mit bis zu 1 000 m² Rasenfläche richtet. Der entscheidende Unterschied zu klassischen Robotern ist die Abschaffung des Begrenzungskabels: Stattdessen nutzt das Gerät ein RTK‑GPS‑System, das ursprünglich aus der Vermessungstechnik stammt und Zentimetergenauigkeit verspricht. Der M9 ist kompakt, wiegt rund 10 kg und ist nach IPX6 gegen Spritzwasser geschützt, sodass er auch bei leichtem Regen arbeiten kann.

    Im Lieferumfang finden sich der Mähroboter selbst, eine RTK‑Referenzstation mit Stab und Erdanker, eine Ladestation, Netzteil, Ersatzklingen, Schraubwerkzeug sowie eine Kurzanleitung. Die Einrichtung erfolgt in weniger als 15 Minuten: Die Basisstation wird an einem freien Platz im Garten aufgestellt, die App wird gestartet, der Roboter wird registriert und die Mähfläche per Kartenfunktion kartiert. No‑Go‑Zonen für Spielbereiche oder Blumenbeete lassen sich bequem in der App markieren.

    Technisch überzeugt der M9 mit einer Dual‑Vision‑Lösung aus Full‑Band‑RTK und einer 150‑Grad‑Kamera, die mehr als 1 000 Hindernisse erkennt. Die Schnittbreite beträgt 20 cm, die Schnitthöhe lässt sich zwischen 30 mm und 70 mm stufenlos per App einstellen. Mit bis zu 150 m² pro Stunde und einer maximalen Steigung von 45 % (24°) deckt er auch leicht hügelige Gärten ab. Der Geräuschpegel liegt bei etwa 58 dB(A), was ihn deutlich leiser als Benzinrasenmäher macht.

    Der Preis liegt zum Zeitpunkt des Tests bei etwa 599 Euro (UVP 849 Euro) und ist damit deutlich günstiger als vergleichbare RTK‑Modelle von Dreame oder Mammotion, die leicht über 1 000 Euro starten. Die laufenden Kosten beschränken sich auf Strom und gelegentliche Klingenwechsel, die im Handel günstig zu erwerben sind.

    Im Praxistest zeigte sich das System besonders in flachen bis moderat geneigten Gärten zuverlässig. Der M9 mäht in geradlinigen Bahnen, erzeugt ein einheitliches Schnittbild und kehrt selbständig zur Ladestation zurück, sobald die Batterie schwach ist. Die App liefert Echtzeit‑Tracking, sodass Nutzer jederzeit sehen können, wo sich der Roboter gerade befindet.

    Allerdings gibt es Schwachstellen. Die RTK‑Navigation benötigt eine freie Sichtlinie zum Himmel; dichte Baumkronen, hohe Hecken oder enge Hauswände können das Signal schwächen und zu leichten Abweichungen führen. Die Kamera‑basierte Hinderniserkennung funktioniert gut bei Tageslicht, verliert jedoch bei Dämmerung an Zuverlässigkeit, sodass nächtliches Mähen nur eingeschränkt möglich ist. Ein weiteres Manko ist das Randmähen: An Gartenbeeten oder entlang von Zäunen bleibt häufig ein schmaler Streifen ungemäht, der nachträglich per Handtrimmer nachgearbeitet werden muss.

    Die Vor- und Nachteile lassen sich kompakt zusammenfassen:

    • Vorteile: kein Begrenzungskabel, schnelle Einrichtung, zentimetergenaue RTK‑Navigation, intuitive App, leiser Betrieb, gutes Preis‑Leistungs‑Verhältnis.
    • Nachteile: RTK‑Signal empfindlich gegenüber Hindernissen, eingeschränkte Hinderniserkennung bei Dunkelheit, kein Allrad‑Antrieb für extreme Steigungen, Randmähen nicht vollständig automatisiert.

    Im Vergleich zur Konkurrenz positioniert sich der Anthbot M9 zwischen preiswerten Kameramodellen wie dem Anthbot M5 (max. 500 m²) und teureren High‑End‑Geräten wie dem Dreame A1 (RTK + LiDAR) oder dem Mammotion Luba Mini AWD 800 (Allrad, 80 % Steigung). Während der Dreame A1 dank kombinierter LiDAR‑ und RTK‑Technik besonders präzise Hindernisse umgeht, liegt sein Preis bei rund 950 Euro. Der Mammotion hingegen ist für steile Hänge konzipiert, kostet jedoch über 1 300 Euro. Für den durchschnittlichen Einfamilienhausgarten bietet der Anthbot M9 das beste Preis‑Leistungs‑Verhältnis, solange die Topografie nicht extrem ist.

    Aus marktstrategischer Sicht könnte Anthbot mit dem M9 ein wichtiges Segment bedienen: Verbraucher, die den Komfort eines kabellosen Roboters wollen, aber nicht bereit sind, das Premium‑Budget zu stemmen. Die RTK‑Technologie dürfte in den kommenden Jahren weiter sinken, sodass zukünftige Modelle noch günstiger werden könnten. Gleichzeitig erhöhen Hersteller den Funktionsumfang (z. B. LiDAR‑Integration, Smart‑Home‑Standards), sodass der M9 künftig durch Software‑Updates möglicherweise erweiterbar bleibt.

    Fazit: Der Anthbot M9 im Test beweist, dass kabellose Mähroboter im mittleren Preissegment bereits eine solide Leistung bieten. Wer bereit ist, die RTK‑Antenne zu positionieren und die App zu nutzen, erhält ein zuverlässiges Gerät für rund 600 Euro, das die meisten gängigen Gartenflächen sauber und leise pflegt. Wer jedoch extreme Steigungen, vollständiges Randmähen oder eine nahtlose Smart‑Home‑Integration verlangt, muss mit höheren Kosten rechnen.

  • PRS SE Ed Sheeran Cosmic Splash: Baritone‑Power und Piezo‑Flexibilität im Test

    PRS SE Ed Sheeran Cosmic Splash: Baritone‑Power und Piezo‑Flexibilität im Test

    LGR Reutlingen – 15 Juni 2026 | Im Rahmen des Tests PRS SE Ed Sheeran Cosmic Splash im Test Piezo-Baritone-Power für kreative Köpfe wirft die neue Signature‑Gitarre von PRS und Ed Sheeran ein Licht auf die wachsende Nachfrage nach Instrumenten, die sowohl akustische Tiefe als auch elektrische Vielseitigkeit vereinen. Während der britische Singer‑Songwriter vor allem für seine Loop‑Station‑Shows und Chart‑Hits bekannt ist, zeigt das Modell, dass selbst Pop‑Ikonen ein Faible für Baritone‑Konstruktionen und experimentelle Tonabnehmer‑Setups haben können.

    Die Cosmic Splash ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen Paul Reed Smith Guitars und dem 30‑jährigen Musiker. Auf den ersten Blick fällt das auffällige „Cosmic Splash“-Finish ins Auge – ein satiniertes Lackbild, das von Sheerans eigenem Artwork inspiriert ist. Doch das eigentliche Alleinstellungsmerkmal liegt in der 27,7‑Zoll‑Mensur, die das Instrument eindeutig in die Baritone‑Klasse einordnet. In Kombination mit einem integrierten PRS/LR Baggs‑Piezo‑System und zwei PRS 85/15 „S“ Humbuckern entsteht ein Klangspektrum, das von warmen akustischen Overtones bis zu druckvollen High‑Gain‑Sounds reicht.

    PRS SE Ed Sheeran Cosmic Splash im Test Piezo-Baritone-Power für kreative Köpfe

    Der erste Eindruck beim Anspielen ist überraschend angenehm: Der Hollowbody‑Korpus aus Mahagoni‑Boden und Ahorn‑Decke sorgt für ein leichtes, ausgewogenes Spielgefühl, während das Satin‑Finish eine geschmeidige Haptik bietet. Die 27,7‑Zoll‑Mensur verlangt zunächst eine kurze Eingewöhnungsphase, besonders für Spieler, die an Standard‑24‑Zoll‑Gitarren gewöhnt sind. Nach ein bis zwei Stunden Spielzeit verschwindet das Gefühl jedoch, und die langen Saiten (Werkssatz .014–.068) fühlen sich dank der breiten Palisander‑Griffbrett‑Inlays und dem 10‑Zoll‑Radius fast wie eine natürliche Erweiterung des Arms an.

    Ein besonderes Feature sind die zwei separaten Klinkenbuchsen: Eine liefert ein gemischtes Signal aus Humbucker‑ und Piezo‑Ausgang, die andere ausschließlich das magnetische Signal. Diese Aufteilung ermöglicht experimentelle Setups, bei denen der Piezo‑Ton über einen akustischen Verstärker und die Humbucker‑Klänge über einen klassischen E‑Gitarren‑Amp laufen. Für Studio‑Aufnahmen bedeutet das, dass ein Musiker mit nur einer Gitarre komplexe Stereo‑Rigs oder Dual‑Amp‑Chains realisieren kann, ohne zusätzliche Pedale oder Signalprozessoren.

    Im Praxis‑Test zeigte sich die Klangvielfalt deutlich. Auf einem Vox AC30 wurden die Piezo‑Töne zu einer klaren, akustisch anmutenden Klangfarbe, die fast wie ein Baritone‑Acoustic wirkte. Die Humbucker‑Klänge hingegen lieferten ein sattes, mittig betontes Clean, das bei stärkerem Gain in einen druckvollen Metal‑Toneroll überging. Interessanterweise waren die Unterschiede zwischen Piezo‑ und Magnetik nicht immer dramatisch, was vor allem an der Verstärkerwahl lag. Kleinere Übungsverstärker verwischten die Nuancen, während hochwertige Clean‑Amps die beiden Systeme klar trennen.

    Die Baritone‑Stimmung (Standard H‑E‑A‑D‑F#‑H) eröffnet neue voicing‑Möglichkeiten. Offene Akkorde klingen voller, Bass‑Linien erhalten ein natürliches Fundament, und das lange Griffbrett ermöglicht tiefere Riffs, die bei herkömmlichen 25‑Zoll‑Gitarren kaum realisierbar sind. Der Test zeigte, dass selbst bei Drop‑A‑Stimmung (H‑E‑A‑D‑F#‑E) die Klarheit erhalten bleibt – ein Hinweis darauf, dass die lange Mensur nicht zu einem matschigen Klang im Sub‑Bass führt.

    Für Looper‑Fans bietet die Cosmic Splash ein besonders attraktives Paket. Durch das separate Piezo‑Signal können Bass‑ und Rhythmus‑Parts über den Piezo‑Ausgang aufgenommen werden, während Leads und Soli über die Humbucker laufen. In einer Live‑Demo wurden innerhalb von Minuten komplette Arrangements aus einer einzigen Gitarre aufgebaut, wobei das tiefe Baritone‑Fundament dem Mix eine unverwechselbare Tiefe verlieh.

    Die Metal‑Seite der Gitarre wurde ebenfalls gründlich geprüft. Mit einem Mesa/Boogie Mark VII, einem Marshall JVM‑Topteil und einem EVH 5150 wurden tiefe Drop‑Tuning‑Riffs getestet. Die 27,7‑Zoll‑Mensur sorgte für klare Definition selbst bei sehr niedrigen Frequenzen, und die PRS‑85/15‑Humbucker behielten ihre Artikulation, ohne im Klang zu „verwaschen“. Selbst bei einer zusätzlichen Absenkung um zwei Ganztöne blieb das Instrument definiert – ein Hinweis darauf, dass das Design sowohl für sanfte Singer‑Songwriter‑Passagen als auch für aggressive Metal‑Riffs geeignet ist.

    Preislich positioniert sich die Cosmic Splash mit einer UVP von 1.919 Euro im oberen SE‑Segment. Für ein SE‑Modell ist das ein ungewöhnlich hoher Preis, doch das Angebot umfasst ein signiertes 8 × 8 inches Print, ein PRS‑SE‑Gig‑Bag und den speziell abgestimmten Saitensatz. Die limitierte Auflage von 1.000 Stück verleiht dem Instrument zudem einen Sammlerwert, der für manche Käufer ein entscheidendes Argument sein kann.

    Aus marktstrategischer Sicht zeigt PRS mit der Cosmic Splash, dass Signature‑Modelle nicht mehr nur kosmetische Abwandlungen sein müssen. Das Konzept verbindet Baritone‑Stimmung, Piezo‑Akustik und klassische Humbucker‑Power in einem einzigen Instrument, was besonders für Studio‑Musiker und Live‑Performer, die mehrere Klangfarben benötigen, attraktiv ist. In einer Zeit, in der digitale Modeling‑Amps und Multi‑Effects‑Units dominieren, bietet ein physisches Instrument mit integrierter Signaltrennung ein haptisches und kreatives Erlebnis, das Software‑Lösungen nur schwer nachahmen können.

    Fazit: Die PRS SE Ed Sheeran Cosmic Splash ist kein Allrounder für jeden Stil, doch für Musiker, die Baritone‑Tiefe, akustische Nuancen und elektrische Vielseitigkeit in einem einzigen Werkzeug suchen, stellt sie ein durchdachtes, hochwertiges Paket dar. Die Kombination aus hochwertiger Holzauswahl, innovativem Piezo‑System und der Möglichkeit, verschiedene Signalwege zu nutzen, macht sie zu einem Instrument, das sowohl im Studio als auch auf der Bühne neue kreative Pfade eröffnet.