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  • Preishuber Man darf nicht nachlassen – Wie Oberösterreichs Elektrotechnikbranche den Fachkräftemangel meistert

    Preishuber Man darf nicht nachlassen – Wie Oberösterreichs Elektrotechnikbranche den Fachkräftemangel meistert

    LGR Reutlingen – 19 Juni 2026 | Der Leitgedanke der Oberösterreichischen Landesinnung für Elektrotechnik, verkörpert durch den Obmann Stephan Preishuber, lautet klar: Preishuber Man darf nicht nachlassen”. In einem Umfeld, das von knappen Fachkräften, schwankender Auftragslage und rasantem digitalen Wandel geprägt ist, setzt die Innung alles daran, sowohl ihre Mitglieder zu unterstützen als auch neue Talente für das Handwerk zu gewinnen.

    Preishuber Man darf nicht nachlassen – Ausbildung im Fokus

    Im Frühjahr initiierte die Landesinnung ein Förderprogramm für Batteriespeicher, das im Mai auslief. Zwei Förderquoten von je vier Millionen Euro wurden bereitgestellt, und die Antragsabwicklung war bewusst unkompliziert: ein Formular ausfüllen, Rechnung einreichen – so einfach, dass die Unternehmen die Mittel schnell in Projekte investieren konnten. Diese Erfahrung hat gezeigt, dass gezielte finanzielle Impulse nicht nur die Wirtschaft ankurbeln, sondern auch das Interesse junger Menschen an technischen Berufen stärken können.

    Gleichzeitig kämpft die Branche mit einem strukturellen Lehrlingsmangel, der dem demografischen Wandel geschuldet ist. Preishuber betont, dass Unternehmen, die aktiv in die Nachwuchsförderung investieren, langfristig besser positioniert sind. Die Landesinnung unterstützt ihre Mitglieder dabei mit einer breiten Palette von Maßnahmen: von Lehrlingsmessen über Online‑Aktivitäten bis hin zu Schulbesuchen, bei denen jährlich 300‑400 Vorträge an rund 100 Schulen gehalten werden. Ohne diese kontinuierliche Präsenz wäre es kaum möglich, die stabile Zahl von Lehrlingen zu halten, die in den letzten Jahren trotz gesamtwirtschaftlicher Schwankungen konstant geblieben ist.

    Ein besonders innovatives Element ist die eigens eingerichtete WhatsApp‑Gruppe, in der rund 300 Elektrikerinnen und Elektriker schnell technische Fragen klären können. Was ursprünglich als Plattform zum Austausch über Personalbedarf und Baustellenkontakte gedacht war, hat sich zu einem de‑facto Wissensnetzwerk entwickelt. Die unmittelbare Reaktionszeit und die praxisnahe Expertise stärken das Gemeinschaftsgefühl und reduzieren gleichzeitig den Aufwand für einzelne Betriebe, Fachinformationen zu recherchieren.

    Die Digitalisierung spielt zudem eine zentrale Rolle in der Nachwuchsstrategie. Neben der WhatsApp‑Gruppe plant die Innung im Herbst eine groß angelegte Social‑Media‑Kampagne, die den Berufsalltag von Lehrlingen authentisch abbildet. Gezeigt werden nicht nur technische Routinen, sondern auch Karrierechancen und mögliche Aufstiegswege. Ein besonderes Ziel ist es, ein weibliches Vorbild zu präsentieren – eine weibliche Elektrikerin, die als Role‑Model dienen könnte. Bislang fehlt ein solches Profil, doch die Suche läuft aktiv, denn Diversität wird zunehmend als Erfolgsfaktor erkannt.

    Die finanziellen Ergebnisse der Batteriespeicher‑Förderung sprechen für sich: Bei einer maximalen Kostenbeteiligung von 40 % pro Anschaffung und einer durchschnittlichen Fördersumme von einem Drittel der Gesamtkosten wurden rund 24 Millionen Euro Umsatz für die Oberösterreichischen Elektrotechniker generiert. Diese Summe übertrifft bei weitem die zu erwartenden Mitgliedsbeiträge der nächsten Jahrzehnte und verdeutlicht, wie effektiv gezielte Wirtschaftsförderung sein kann.

    Ein weiterer Baustein der Strategie ist die enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer (WKO). Die Innung versteht sich nicht nur als Informationsverteiler, sondern als aktiver Dienstleister. Statt bloßer Newsletter oder Einladungsschreiben wird ein echter Servicekontakt gesucht – etwa durch konkrete Anfragen zu Förderungen, individuelle Beratungen oder gezielte Veranstaltungsangebote. Dieses kundennahe Vorgehen hat die Zufriedenheit der Mitglieder erhöht und die Bindung an die Innung gestärkt.

    Die Branche blickt trotz aller Herausforderungen optimistisch in die Zukunft. Künstliche Intelligenz und digitale Tools werden zwar den Alltag erleichtern, ersetzen jedoch nicht den Fachmann, der komplexe Haustechniksysteme zusammenbaut und wartet. Eltern erkennen zunehmend, dass ein Beruf im Elektrohandwerk durch Technologie nicht obsolet, sondern zukunftssicher wird. Dieses Argument wird von Preishuber bewusst in die Berufsinformationsarbeit eingebunden, um die Attraktivität des Berufs zu steigern.

    Abschließend lässt sich festhalten, dass die Kombination aus unkomplizierten Förderprogrammen, intensiver Ausbildungsarbeit, digitaler Vernetzung und einer serviceorientierten Mitgliederbetreuung das Kernprinzip von “Preishuber Man darf nicht nachlassen” verkörpert. Solange die Landesinnung konsequent an diesen Säulen festhält, kann sie nicht nur den aktuellen Fachkräftemangel abfedern, sondern auch langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Oberösterreichischen Elektrotechnik sichern.

  • BayWa r.e sucht einen Area Sales Manager Oberösterreich Salzburg – Chancen im wachsenden PV-Markt

    BayWa r.e sucht einen Area Sales Manager Oberösterreich Salzburg – Chancen im wachsenden PV-Markt

    LGR Reutlingen – 17 Juni 2026 | BayWa r.e sucht einen Area Sales Manager Oberösterreich Salzburg (m124w124d) und eröffnet damit ein weiteres Kapitel in der ambitionierten Expansionsstrategie des Unternehmens. Mit dem Leitgedanken “r.e.think energy” will BayWa r.e nicht nur Produkte verkaufen, sondern ein ganzheitliches Konzept für nachhaltige Energieversorgung entwickeln – von der Erzeugung über die Speicherung bis hin zur intelligenten Nutzung erneuerbarer Energien.

    Die Ausschreibung richtet sich an Vertriebsprofis, die neben technischer Affinität auch ein ausgeprägtes Gespür für Markttrends besitzen. Der Aufgabenbereich umfasst die Betreuung von PV‑Installateuren und Elektrotechnikern in den Regionen Oberösterreich und Salzburg, die Akquise neuer Kunden sowie die ganzheitliche Beratung von Bestandskunden. Dabei soll der neue Area Sales Manager eigenständig das Vertriebsgebiet weiterentwickeln, Umsatz‑ und Ergebnisziele sichern und das Unternehmen als verlässlichen Partner für Solarstrom auf jedes Dach positionieren.

    BayWa r.e sucht einen Area Sales Manager Oberösterreich Salzburg (m124w124d)

    Der regionale Markt für Photovoltaik in Österreich erlebt seit Jahren ein kontinuierliches Wachstum. Laut einer Studie der Austrian Photovoltaic Association lag die installierte PV‑Leistung Ende 2023 bei über 2,5 Gigawatt, wobei Oberösterreich und Salzburg besonders hohe Zuwächse verzeichnen. Der Trend wird von staatlichen Förderungen, sinkenden Modulpreisen und einem steigenden Bewusstsein für Energieunabhängigkeit angetrieben. In diesem Umfeld wird die Rolle des Area Sales Managers zu einem strategischen Bindeglied zwischen Technologie, Kundenbedürfnissen und Unternehmenszielen.

    Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist das Verständnis für die technischen Anforderungen der Installationsbetriebe. Photovoltaik‑Systeme werden zunehmend komplexer – von bifazialen Modulen über intelligente Wechselrichter bis hin zu Batteriespeichern, die das Eigenverbrauchsmanagement optimieren. Vertriebsmitarbeiter, die nicht nur Produkte, sondern integrierte Lösungen präsentieren können, erhalten einen klaren Wettbewerbsvorteil. BayWa r.e legt daher großen Wert auf Kandidaten, die sich in den Bereichen Photovoltaik, Elektrotechnik oder Haustechnik auskennen – ein Plus, das im Anforderungskatalog ausdrücklich hervorgehoben wird.

    Die Ausschreibung nennt neben fachlicher Kompetenz vor allem drei persönliche Eigenschaften: Kunden‑orientierung, Kommunikationsfreude und ein professionelles Auftreten. In der Praxis bedeutet das, dass der Area Sales Manager regelmäßig Vor-Ort‑Gespräche führt, Angebote erstellt und den gesamten Verkaufsprozess – von der Beratung bis zur Auslieferung – begleitet. Die enge Zusammenarbeit mit dem Innendienst‑Team und der Einsatz moderner ERP‑ und CRM‑Systeme sind dabei ebenso wichtig wie die Bereitschaft zu häufigen Dienstreisen innerhalb des Gebiets.

    Marktanalytische Perspektive

    Die Nachfrage nach PV‑Lösungen wird nicht nur von privaten Hausbesitzern getrieben, sondern auch von mittelständischen Unternehmen, die ihre Energiekosten langfristig senken wollen. In Oberösterreich und Salzburg gibt es zahlreiche Industriebetriebe, die bereits heute einen Teil ihres Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen decken. Für BayWa r.e eröffnet das Potenzial, durch maßgeschneiderte Großanlagen und Contract‑Modelle neue Umsatzströme zu generieren. Der Area Sales Manager muss daher nicht nur die klassischen Wohn‑ und Gewerbekunden verstehen, sondern auch die speziellen Anforderungen von Produktionsstätten, Hotels und öffentlichen Einrichtungen.

    Ein weiteres Element, das die Stelle besonders attraktiv macht, ist das Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten. BayWa r.e investiert in interne und externe Schulungen, um seine Mitarbeitenden stets auf dem neuesten Stand der Technik zu halten. In einer Branche, die von schnellen technologischen Entwicklungen geprägt ist, wird kontinuierliches Lernen zum Schlüssel für langfristigen Erfolg.

    Die Vergütung spiegelt die strategische Bedeutung der Position wider: Ein monatliches Bruttogehalt ab 3.800 Euro, ergänzt durch leistungsabhängige Boni und ein Elektro‑Firmenfahrzeug, das auch privat genutzt werden kann. Dieser Mix aus Fixgehalt, variablen Anteilen und Benefits soll erfahrenen Vertriebsprofis die nötige Motivation geben, die ambitionierten Wachstumsziele von BayWa r.e zu erreichen.

    Regionale Besonderheiten und Netzwerke

    Oberösterreich und Salzburg besitzen ein dichtes Netzwerk von Handwerksbetrieben, die bereits seit Jahren im Bereich erneuerbare Energien aktiv sind. Lokale Verbände wie der “Bundesinnungsverband der Elektrotechniker” oder die “Österreichische Gesellschaft für Sonnenenergie” bieten Plattformen für Wissensaustausch und Kooperationen. Ein erfolgreicher Area Sales Manager kann diese Netzwerke nutzen, um Synergien zu schaffen, gemeinsame Pilotprojekte zu initiieren und die Sichtbarkeit von BayWa r.e in der Region zu erhöhen.

    Darüber hinaus spielt die geografische Lage eine Rolle: Beide Bundesländer liegen im Herzen Mitteleuropas, wo die Energiewende nicht nur ein politisches Ziel, sondern auch ein wirtschaftlicher Treiber ist. Die Nähe zu Lieferanten aus Deutschland und Italien ermöglicht kurze Lieferketten und flexible Logistik – ein Aspekt, den der Vertrieb aktiv kommunizieren kann, um Kunden von kurzen Projektlaufzeiten zu überzeugen.

    Ausblick: Bedeutung für die Energiewende

    Die Einstellung eines neuen Area Sales Managers ist kein isoliertes Personalereignis, sondern ein Baustein in BayWa r.e’s übergeordneter Strategie, die Energiewende voranzutreiben. Durch die gezielte Ansprache von Installateuren und Endkunden schafft das Unternehmen nicht nur neue Verkaufschancen, sondern unterstützt gleichzeitig den Ausbau dezentraler Energieerzeugung. Jede zusätzlich installierte Photovoltaikanlage trägt zur Reduktion von CO₂‑Emissionen bei und stärkt die Resilienz des Stromnetzes.

    Langfristig gesehen könnte die Besetzung dieser Position dazu führen, dass Oberösterreich und Salzburg zu Vorreitern im Bereich Solarstrom werden – ein Signal an andere Regionen, dass lokale Vertriebsstrukturen entscheidend für die Umsetzung nationaler Klimaziele sind. Für Bewerber bedeutet das nicht nur eine berufliche Herausforderung, sondern auch die Möglichkeit, aktiv an einem der wichtigsten Transformationsprozesse des 21. Jahrhunderts mitzuwirken.

    Interessierte Fachkräfte, die mindestens drei Jahre Vertriebserfahrung mitbringen und sich für die Photovoltaik‑Branche begeistern, können sich ab sofort bei BayWa r.e bewerben. Das Unternehmen verspricht nicht nur ein attraktives Gehaltspaket, sondern auch ein Arbeitsumfeld, in dem Probleme gemeinsam gelöst und Erfolge gemeinsam gefeiert werden – ein Versprechen, das in der aktuellen Arbeitsmarktsituation besonders wertvoll ist.