Tag: Deeptech

  • Detonations-Antrieb revolutioniert In‑Space‑Mobilität – Stellar Alpina aus Zürich sammelt 3,8 Mio. Euro

    Detonations-Antrieb revolutioniert In‑Space‑Mobilität – Stellar Alpina aus Zürich sammelt 3,8 Mio. Euro

    LGR Reutlingen – 01 Juni 2026 | Stellar Alpina aus Zürich sammelt 3,8 Mio. Euro für Detonations-Antriebe im Weltraum und nutzt das Kapital, um ein neuartiges, rotierendes Raketentriebwerk zu entwickeln, das die Bewegung von Satelliten zwischen Umlaufbahnen schneller, leichter und kostengünstiger machen soll. Die Pre‑Seed‑Finanzierung, die von dem Inkubator Founderful angeführt wird, markiert einen bedeutenden Schritt für das junge Unternehmen, das mit seiner Technologie einen Paradigmenwechsel in der Raumfahrt anstrebt.

    Stellar Alpina aus Zürich sammelt 3,8 Mio. Euro für Detonations-Antriebe im Weltraum – ein Wendepunkt für die Raumfahrtindustrie

    Das Team um Victor Elliesen, Rick Röthlisberger, Simi Y. Wespi und Patrick Egli stammt aus der Academic Spaceflight Initiative Switzerland (ARIS), wo sie bereits erste Erfahrungen mit studentisch entwickelten Raketen sammelten. Im Jahr 2024 gelang ihnen der Bau des weltweit ersten rotierenden Detonations‑Raketentriebwerks, das seitdem die Basis für die aktuelle Produktentwicklung bildet. Die Gründer, alle mit ingenieurwissenschaftlichem Hintergrund, setzen nun auf die Skalierung dieser Technologie, um den wachsenden Bedarf an flexiblen Transfer‑ und Service‑Lösungen im erdnahen und cislunaren Raum zu decken.

    Der Unterschied zwischen einer herkömmlichen Deflagration und einer Detonation liegt in der Geschwindigkeit der Flammenfront. Während Deflagration‑Triebwerke, die heute fast ausschließlich in der Raumfahrt eingesetzt werden, die Verbrennungsgeschwindigkeit im sub‑sonischen Bereich halten, bewegt sich die Detonation mit Überschallgeschwindigkeit. Dieser physikalische Vorteil ermöglicht es, aus derselben Menge Treibstoff deutlich mehr Energie zu gewinnen. In praktischen Begriffen bedeutet das, dass ein Detonations‑Antrieb bei gleichem Schub kleiner und leichter gebaut werden kann, weil weniger Treibstoff und weniger strukturelle Komponenten nötig sind.

    Die wirtschaftlichen Implikationen sind nicht zu unterschätzen. Laut Analysten der europäischen Raumfahrtbranche könnten die Betriebskosten für Satelliten‑Repositionierungen um bis zu 40 % sinken, wenn Detonations‑Antriebe serienreif werden. Derzeit benötigen Tausende von Kommunikations‑ und Erdbeobachtungssatelliten regelmäßige Bahnkorrekturen, um ihre Lebensdauer zu verlängern. Darüber hinaus planen Programme wie NASA Artemis und die ESA‑Roadmap für Mondmissionen den Einsatz von In‑Space‑Transfer‑Systemen, die zuverlässig zwischen niedrigen Erdumlaufbahnen, geostationären Bahnen und lunaren Orbits operieren müssen. Stellar Alpina positioniert sich genau an dieser Schnittstelle zwischen Bedarf und technischer Machbarkeit.

    Die Investorenrunde, angeführt von Founderful, zog neben dem Inkubator auch das Venture‑Capital‑Unternehmen LP&E sowie mehrere strategische Deep‑Tech‑Investoren an. Die Geldgeber sehen in der Technologie nicht nur ein kommerzielles Produkt, sondern ein strategisches Asset für die europäische Unabhängigkeit im Bereich Raumfahrt‑Propulsion. Alex Stöckl, Founding Partner bei Founderful, betont:

    „Der Markt für In‑Space‑Mobilität ist groß, unterversorgt und wächst schnell. Wir glauben, dass die Gründer von Stellar Alpina das Team sind, um ein kategoriedefinierendes Unternehmen aus der Schweiz aufzubauen.“

    Victor Elliesen, Co‑Founder, erklärt weiter, dass die aktuelle Finanzierungsrunde das Fundament für den Ausbau der Testinfrastruktur legt. „Die Weltraumwirtschaft bewegt sich über die Frage des Zugangs zum Orbit hinaus. Die nächste Herausforderung ist die Bewegung nach dem Start: Übertragung, Neupositionierung und Betrieb von Assets über energiereichere Orbits, den cislunaren Raum und komplexere Missionsarchitekturen.“ Er fügt hinzu, dass die Firma bereits mehrere Prototyp‑Tests in kontrollierten Laborumgebungen erfolgreich abgeschlossen habe und nun zu suborbitalen Testflügen übergehen wolle.

    Technisch gesehen steht die Entwicklung von flugfähigen Detonations‑Antrieben vor mehreren Hürden. Die präzise Zündung von Detonations‑Wellen erfordert hochentwickelte Zündsysteme und Materialien, die den extremen Druck- und Temperaturspitzen standhalten. Zudem muss die rotierende Bauweise so ausgelegt sein, dass sie Vibrationen minimiert und gleichzeitig die notwendige Stabilität während des Schubs gewährleistet. Das Unternehmen plant, in den nächsten 12 Monaten ein modulares Testgelände in der Nähe von Zürich aufzubauen, das sowohl statische Prüfstände als auch Kurzstrecken‑Flugtest‑Einrichtungen umfasst.

    Ein Vergleich mit bestehenden chemischen Triebwerken verdeutlicht die potenzielle Disruption. Klassische chemische Systeme, etwa basierend auf Hydrazin‑ oder Methanol‑Kerosin‑Mischungen, erreichen spezifische Impulse von etwa 300–350 s. Detonations‑Antriebe könnten theoretisch Werte von 400 s oder mehr erreichen, was eine signifikante Steigerung der Effizienz bedeutet. Darüber hinaus reduziert die geringere Masse des Antriebs die Gesamtkosten für den Start, weil weniger Treibstoff mitgeführt werden muss – ein entscheidender Faktor für Unternehmen, die häufige Orbitwechsel planen.

    Die strategische Bedeutung für die Schweizer Deep‑Tech‑Szene ist ebenfalls nicht zu übersehen. Zürich hat sich in den letzten Jahren als Hub für Raumfahrt‑Startups etabliert, wobei Unternehmen wie RUAG Space und Swiss Space Systems bereits internationale Partnerschaften pflegen. Die Aufnahme von 3,8 Millionen Euro in ein Unternehmen, das sich auf eine noch nie dagewesene Antriebstechnologie konzentriert, sendet ein starkes Signal an Risikokapitalgeber und potenzielle Regierungsprogramme, dass die Schweiz bereit ist, eine Vorreiterrolle in der nächsten Generation der Raumfahrt einzunehmen.

    Aus Sicht der Marktbeobachter könnte die Technologie von Stellar Alpina nicht nur die Kosten für Satellitenbetreiber senken, sondern auch neue Missionstypen ermöglichen. Beispielsweise könnten kleinere, modulare Mond‑Lander mit Detonations‑Antrieben ausgestattet werden, die mehrere Landungen auf einer einzigen Mission durchführen. Ebenso könnten In‑Space‑Servicing‑Missionen, bei denen Servicemodule defekte Satelliten reparieren oder entladen, von der höheren Leistungsdichte profitieren, weil sie mehr Manövrierfähigkeit in begrenzten Treibstoffreserven erhalten.

    Während die Technologie noch in der Entwicklungsphase steckt, zeigen erste Simulationsdaten, dass die Lebensdauer von Komponenten in Detonations‑Antrieben mit geeigneten Hochtemperatur‑Legierungen und Keramikbeschichtungen vergleichbar mit denen konventioneller Triebwerke ist. Das Unternehmen arbeitet eng mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen, um Materialwissenschaften und Zündtechnologien zu optimieren. Diese Kooperationen stärken zudem das Innovationsökosystem und schaffen einen Wissensaustausch, der über die reine Produktentwicklung hinausgeht.

    Abschließend lässt sich sagen, dass die Finanzierung von Stellar Alpina aus Zürich ein klares Signal dafür ist, dass Investoren und die Industrie bereit sind, in radikale Antriebskonzepte zu investieren. Sollte das Unternehmen seine Meilensteine erreichen – insbesondere den ersten suborbitalen Flug mit einem flugfähigen Detonations‑Antrieb – könnte dies den Grundstein für eine neue Ära der In‑Space‑Mobilität legen, in der Geschwindigkeit, Flexibilität und Kostenoptimierung Hand in Hand gehen.

  • Die 100 Desi DeepTechs, die Indiens Zukunft der Spitzentechnologie prägen

    Die 100 Desi DeepTechs, die Indiens Zukunft der Spitzentechnologie prägen

    LGR Reutlingen – 30 Mai 2026 | Indien hat einen bedeutenden Schritt in seiner DeepTech-Bewegung gemacht. Nach einem landesweiten Auswahlprozess von acht Monaten hat das Startup Policy Forum (SPF) die Gründer der #100DesiDeepTechs-Kohorte vorgestellt, die in Zusammenarbeit mit dem MeitY Startup Hub, Startup India (DPIIT) und dem IIT Madras ins Leben gerufen wurde. Ziel dieser Initiative ist es, 100 Gründer aus zehn strategischen Sektoren zusammenzubringen und sie direkt in die politischen Gespräche einzubinden, die die Innovationszukunft des Landes gestalten.

    Das Programm wurde erstmals auf der TiECON Delhi im Oktober 2025 gestartet, wobei die Bewerbungsfrist im Juli eröffnet wurde. Seither hat SPF eine Gruppe kuratiert, die einige der ambitioniertesten Projekte Indiens in den Bereichen Halbleiter, Raumfahrt, Robotik, Biotechnologie, Quantencomputing, saubere Energie und fortschrittliche Fertigung repräsentiert.

    Die neu angekündigte Kohorte spiegelt einen grundlegenden Wandel in der Startup-Landschaft Indiens wider. Über Jahre hinweg dominierte Software die Diskussion über indische Innovationen. Inzwischen konzentrieren sich die Gründer zunehmend auf Hardware, industrielle Systeme, Energieinfrastruktur und wissenschaftliche Technologien. Der Sektor Biotechnologie und Gesundheitstechnik ist mit 24 Startups der größte, darunter Unternehmen wie Dozee, Eka Care, String Bio, SigTuple und CrisprBits. Im Bereich saubere Technologie und Energie sind 12 Startups vertreten, darunter AmpereHour Energy und Kazam EV Tech, während im Halbleiterbereich Unternehmen wie Mindgrove, Bharat Semi und AGNIT gelistet sind.

    Darüber hinaus sind Startups in den Bereichen Drohnen und Raumfahrt, Elektrofahrzeuge, Robotik, Verteidigungstechnologie, fortschrittliche Fertigung und Quantencomputing Teil der Kohorte. Unternehmen wie Ather Energy, Ultraviolette, CynLr, Kalam Labs, QNu Labs und General Autonomy verdeutlichen die wachsende Diversität der DeepTech-Ambitionen Indiens. Besonders bemerkenswert ist die Art dieser Unternehmen: Viele entwickeln physische Produkte und grundlegende Technologien – von Chips und Batterien bis hin zu autonomen Robotern, Raumfahrtsystemen und Quantenkommunikationsinfrastrukturen.

    Ein zentrales Element der Initiative besteht darin, DeepTech-Gründer in die politischen Gespräche einzubeziehen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Startup-Vorstellungen zielt SPF darauf ab, Gründer direkt mit politischen Entscheidungsträgern und führenden Vertretern des Ökosystems zu vernetzen. Die ausgewählten Gründer werden an sektorspezifischen Konsultationen, geschlossenen Runden und der bevorstehenden DeepTech BaatCheet-Serie teilnehmen. Ihr Feedback wird in ein politisches Weißbuch einfließen, das in Zusammenarbeit mit Ikigai Law erstellt wird und sich mit Herausforderungen wie Regulierung, Zugang zu Kapital, Fachkräftemangel und globaler Skalierung befasst.

    Shweta Rajpal Kohli, Präsidentin und CEO von SPF, betont, dass die Zukunft der indischen DeepTech nicht nur von der Technologie selbst abhängt, sondern auch von den Ökosystemen und Institutionen, die Innovationen unterstützen. Die Initiative hat das Ziel, Gründer zusammenzubringen, die Indiens technologische Ambitionen auf nationaler Ebene gestalten.

    Der Zeitpunkt der Initiative ist besonders wichtig. Indien operationalisiert derzeit das Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsschema im Wert von 1 lakh crore INR, zusammen mit einem speziellen DeepTech-Fonds. SPF beabsichtigt, die Kohorte als direkten Kanal für branchenspezifisches Feedback in diese nationalen Programme zu nutzen.

    Unterstützt wird die Initiative von einem 14-köpfigen DeepTech Advisory Board, das einige der einflussreichsten Namen im indischen Startup- und Investitionsökosystem versammelt. Dazu gehören Investoren wie Prashanth Prakash von Accel India, Anjali Bansal von Avaana Capital und Pranav Pai von 3one4 Capital sowie Gründer wie Tarun Mehta von Ather Energy und Anirudh Sharma von Digantara. Auch politische Entscheidungsträger, akademische Führungspersönlichkeiten und Stimmen aus dem Ökosystem sind Teil der Gruppe.

    Die Teilnahme von Shradha Sharma, Gründerin und CEO von YourStory, spiegelt die wachsende Rolle von Storytelling und Sichtbarkeit des Ökosystems bei der Gestaltung der DeepTech-Narrative Indiens wider. Die Kohorte hebt den zunehmenden Fokus Indiens auf tiefgehende Infrastruktur, wissenschaftliche Innovation und Spitzentechnologien über Konsum-Internet-Startups hinaus hervor.

    Darüber hinaus bietet sie den Gründern einen direkten Zugang zu politischen Gesprächen, die die Zukunft der DeepTech in Indien gestalten, und signalisiert, dass die nächste Innovationswelle Indiens bereits im Gange ist.

  • IISc eröffnet Wadhwani Innovationszentrum in Bengaluru zur Förderung des Quantum- und Deeptech-Ökosystems

    IISc eröffnet Wadhwani Innovationszentrum in Bengaluru zur Förderung des Quantum- und Deeptech-Ökosystems

    LGR Reutlingen – 30 Mai 2026 | Das Indian Institute of Science (IISc) hat das Wadhwani-IISc Innovationszentrum in Bengaluru eingeweiht, was einen bedeutenden Schritt zur Förderung von Deeptech-Forschung, Startup-Inkubation und innovationsgetriebenem Unternehmertum im Land darstellt. Die Eröffnung fand unter der Leitung von AS Kiran Kumar, dem ehemaligen Vorsitzenden der ISRO, statt, der von Dr. Ajay Kela, CEO und Vorstandmitglied der Wadhwani Foundation, und Dr. Shirshendu Mukherjee, Geschäftsführer des Wadhwani Innovation Network (WIN) Indien, begleitet wurde.

    Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch das ‘Quantum Pitch Fest 2026’ abgehalten und eine spezielle Startup-Beschleunigungsplattform namens ‘InQubate’ vorgestellt. Das Wadhwani-IISc Innovationszentrum zielt darauf ab, die Deeptech-Forschung zu beschleunigen und die Zusammenarbeit mit der Industrie zu stärken. Es ist Teil des Wadhwani Innovation Network (WIN), einer nationalen Initiative, die an eine Zusammenarbeit mit einem Investitionsvolumen von 1.400 Crore INR gebunden ist, die im letzten Jahr von der Wadhwani Foundation zusammen mit ANRF, akademischen Institutionen und staatlichen Partnern angekündigt wurde, um Indiens Deeptech- und Forschungskommerzialisierung zu stärken.

    AS Kiran Kumar betonte: “Technologie allein ist nicht entscheidend; wichtiger ist, wie diese technologischen Fähigkeiten zur Entwicklung der Gesellschaft und des Landes genutzt werden.” Dr. Ajay Kela fügte hinzu, dass Indien über ein starkes wissenschaftliches und forschungsorientiertes Talent verfüge, jedoch der Fokus jetzt auf der Beschleunigung der Kommerzialisierung von Forschung in skalierbare Startups und Produkte gelegt werden müsse.

    Nach Angaben von B Gurumoorthy, Direktor der Foundation for Science, Innovation and Development (FSID) am IISc, repräsentieren Quantentechnologien eine der transformativsten Grenzen der Wissenschaft und Innovation. Durch das Wadhwani-IISc Innovationszentrum, das Quantum Pitch Fest und die InQubate-Plattform schafft das IISc ein kollaboratives Ökosystem, das Forschern und Unternehmern hilft, bahnbrechende Quantenforschung in skalierbare Technologien und international wettbewerbsfähige Unternehmungen umzusetzen.

    Während der Veranstaltung wurde auch InQubate, eine Startup-Beschleunigungsplattform mit Schwerpunkt auf Quantentechnologien, ins Leben gerufen. Diese Plattform bietet Mentoring, Infrastruktur und Inkubationsunterstützung für Startups in den Bereichen Quantencomputing, Kommunikation und Sensorik. Die an dem Quantum Pitch Fest 2026 teilnehmenden Forscher und Startups präsentierten Lösungen in verschiedenen Quantentechnologien, wobei ausgewählte Teams Mentoring- und Inkubationsmöglichkeiten durch die Unternehmungsprogramme des IISc erhielten.

    Diese Initiativen sind Teil des umfassenderen Bestrebens des IISc, Indiens Position im Bereich Deeptech-Unternehmertum und fortschrittlicher wissenschaftlicher Innovation zu stärken. Das Wadhwani-IISc Innovationszentrum wird voraussichtlich eine Schlüsselrolle dabei spielen, die Lücke zwischen Forschung und praktischer Anwendung zu schließen und somit die Entwicklung neuer Technologien zu beschleunigen, die erhebliche Auswirkungen auf die Industrie und die Gesellschaft haben können.

    Insgesamt zeigt die Eröffnung des Wadhwani-IISc Innovationszentrums das Engagement Indiens, im Bereich der Quanten- und Deeptech-Innovationen eine führende Rolle einzunehmen. Mit einem starken Fokus auf Zusammenarbeit und Unterstützung von Startups wird dieses Zentrum nicht nur das wissenschaftliche Umfeld bereichern, sondern auch zur Schaffung eines dynamischen Ökosystems beitragen, das Innovationen vorantreibt und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes fördert.

  • GCC-Wachstum treibt Awfis-Einnahmen; Ein Rs 2.000 Cr AI- und Deeptech-Fonds

    GCC-Wachstum treibt Awfis-Einnahmen; Ein Rs 2.000 Cr AI- und Deeptech-Fonds

    LGR Reutlingen – 28 Mai 2026 | Das Wachstum der globalen Kompetenzzentren (GCC) hat die Einnahmen von Awfis Space Solutions auf über Rs 1.490 crore steigen lassen, was einen Anstieg von 24 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Diese Entwicklung zeigt, wie sich die Nachfrage von Unternehmen und multinationalen Konzernen auf den Büroimmobilienmarkt in Indien auswirkt. Awfis erzielte im Geschäftsjahr 2026 einen Betriebsumsatz von Rs 1.493 crore, unterstützt durch einen 35%igen Anstieg im Kerngeschäft mit Co-Working- und damit verbundenen Dienstleistungen.

    Das Unternehmen verzeichnete zudem einen beeindruckenden Anstieg des Gewinns nach Steuern um 66 % auf Rs 71 crore, während das EBITDA um 37 % auf Rs 550 crore wuchs. Die Margen verbesserten sich auf 36,8 %. Diese positiven Zahlen sind das Ergebnis einer Kombination aus Rückkehr zur Büroarbeit, wachsender Nachfrage von multinationalen Konzernen und der raschen Expansion von GCCs in ganz Indien. Im vergangenen Jahr hat Awfis 41 neue Zentren eröffnet und etwa 30.000 Arbeitsplätze hinzugefügt.

    Inmitten geopolitischer Spannungen und einer Abwertung der Rupie waren die Investitionen von Risikokapital- und Private-Equity-Fonds im April mit 2,7 Milliarden US-Dollar in 83 Transaktionen um etwa 50 % niedriger als im Vorjahr. Dies hat das Investorenvertrauen beeinträchtigt. Die Logistik-Startup ShipSy hat jedoch bemerkenswerte Erfolge erzielt und über 25 Millionen US-Dollar an wiederkehrenden jährlichen Einnahmen erzielt, da Unternehmen zunehmend von veralteten Logistiksoftwarelösungen auf KI-gestützte Plattformen umsteigen.

    Ein weiterer bedeutender Schritt in der Branche ist die Einführung eines neuen AI- und Deeptech-Fonds durch Ashish Kumar, Mitbegründer von Fundamentum Partnership. Der Fonds, der unter dem Namen Fundamentum Frontier Advisors (F2A) firmiert, hat ein Zielvolumen von Rs 2.000 crore und konzentriert sich auf Investitionen in Startups im Bereich Verbraucher-, Unternehmens- und physische KI. Der Fonds hat bereits die Genehmigung der SEBI erhalten und wird von einer Mischung aus institutionellen und individuellen Investoren unterstützt, wobei Nandan Nilekani als Hauptinvestor fungiert.

    F2A plant zudem, bis zu Rs 1.000 crore in parallelen Co-Investitionen zu verwalten. Dies könnte eine neue Welle von Investitionen in den AI- und Deeptech-Bereich in Indien anstoßen, wo der Bedarf an innovativen Lösungen in den kommenden Jahren weiter steigen dürfte. Die Marktteilnehmer beobachten gespannt, wie sich diese Entwicklungen auf die Wettbewerbslandschaft auswirken werden.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Wachstum der GCCs nicht nur die Einnahmen von Awfis beeinflusst hat, sondern auch einen erheblichen Einfluss auf die gesamte Immobilien- und Technologielandschaft in Indien hat. Mit dem neuen Fonds von Fundamentum wird die Unterstützung für Technologie-Startups weiter zunehmen, was für den Sektor insgesamt von Vorteil sein könnte.