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  • OpenAI kauft Kieler KI-Startup Ona um Codex zu stärken – Was das für die KI‑Landschaft bedeutet

    OpenAI kauft Kieler KI-Startup Ona um Codex zu stärken – Was das für die KI‑Landschaft bedeutet

    LGR Reutlingen – 15 Juni 2026 | OpenAI kauft Kieler KI-Startup Ona um Codex zu stärken, wie das Unternehmen am Donnerstag offiziell bestätigte. Der Deal, der noch einer behördlichen Genehmigung unterliegt, markiert den zweiten großen Exit aus dem Portfolio des Wiener Risikokapitalgebers Speedinvest innerhalb weniger Wochen. Während Emmi AI bereits an Mistral veräußert wurde, rückt nun die Technologie von Ona – ehemals Gitpod – in den Fokus der weltweit größten KI‑Plattform.

    OpenAI kauft Kieler KI-Startup Ona um Codex zu stärken – strategischer Schritt ins Enterprise‑Segment

    Ona, 2020 in Kiel gegründet, hat sich auf AI‑Agents spezialisiert, die Entwickler*innen beim Schreiben, Testen und Refaktorisieren von Code unterstützen. Die Lösung ermöglicht es, Änderungen direkt in integrierten Entwicklungsumgebungen (IDEs) vorzunehmen und Fehler in Echtzeit zu erkennen. Nach eigenen Angaben nutzten rund zwei Millionen Entwickler*innen die Cloud‑Umgebungen von Ona, um reproduzierbare und sichere Arbeitsplätze zu schaffen.

    OpenAI sieht in dieser Technologie das fehlende Bindeglied für den nächsten Evolutionsschritt seines Coding‑Agents Codex. Derzeit verzeichnet Codex mehr als fünf Millionen wöchentliche aktive Nutzer*innen – ein Wachstum von 400 % seit Jahresbeginn. Die Aufgaben, die Codex übernimmt, werden dabei zunehmend komplexer und erstrecken sich über Stunden oder gar Tage. Das erfordert eine persistente Ausführungsumgebung, die unabhängig vom Endgerät weiterarbeiten kann und gleichzeitig den strengen Sicherheits‑ und Compliance‑Ansprüchen großer Unternehmen genügt.

    Bislang fehlte OpenAI genau diese Infrastruktur. Ona liefert ein kundenkontrolliertes Ausführungsmodell, das es Agenten erlaubt, innerhalb der eigenen Cloud‑Umgebung einer Organisation zu operieren, während OpenAI die eigentliche Intelligenz bereitstellt. Unternehmen behalten so die Hoheit über Daten, Zugriffsrechte und Protokollierung. Für das Enterprise‑Geschäft ist das ein entscheidender Hebel: OpenAI gibt an, bereits über zwei Millionen Geschäftskunden zu bedienen – doppelt so viele wie vor einem Jahr.

    Der Trend, dass Knowledge‑Worker jenseits von reinen Entwickler*innen Codex nutzen, verstärkt die Notwendigkeit einer robusten Backend‑Schicht. Laut OpenAI machen Knowledge‑Worker bereits rund ein Fünftel der Codex‑Nutzer*innen aus und wachsen dabei dreimal schneller als die klassische Entwickler‑Community. Produktteams, Analyst*innen und weitere Fachbereiche setzen die KI ein, um Recherche, Analyse und Automatisierung zu beschleunigen.

    Der Konkurrenzdruck ist nicht zu unterschätzen. Anthropic, ein weiterer KI‑Gigant, hat mit Claude Code einen eigenen Coding‑Agenten im Markt etabliert. Beide Unternehmen bereiten sich bereits auf mögliche Börsengänge vor. Wer im Enterprise‑Segment die Nase vorn haben will, muss nicht nur das beste Sprachmodell, sondern auch eine sichere Deployment‑Schicht bieten, die den strengsten regulatorischen Vorgaben genügt. In diesem Kontext reiht sich die Übernahme von Ona in eine Reihe strategischer Zukäufe von OpenAI ein: im März kam das Cyber‑Security‑Startup Promptfoo dazu, im Januar das Health‑Tech‑Unternehmen Torch für rund 60 Millionen US‑Dollar, und 2025 folgte der über sechs Milliarden Dollar schwere Kauf des Hardware‑Startups io von Jony Ive.

    „Agenten brauchen mehr als Intelligenz – sie brauchen einen vertrauenswürdigen Arbeitsplatz“, betont Johannes Landgraf, Mitgründer und CEO von Ona. Durch die Integration in Codex soll das Fundament, das Ona für sichere, kontext‑ und kontrollierte Cloud‑Umgebungen geschaffen hat, direkt in die Produktpipeline von OpenAI einfließen.

    Für den Wiener VC Speedinvest bedeutet der Deal einen bedeutenden Exit. Das Unternehmen war von Anfang an der größte Investor in Ona und hat das Startup seit seiner Gründung eng begleitet. Der Verkauf folgt nur wenige Wochen nach dem Exit von Emmi AI an Mistral. Beide Fälle verdeutlichen, dass europäische KI‑Entwicklungen zunehmend zu strategischen Bausteinen für die weltweit führenden KI‑Labore werden.

    Speedinvest‑CEO Oliver Holle kommentierte: „Europa fragt sich längst nicht mehr nur, welche Rolle es im KI‑Zeitalter spielen wird. Die Übernahme des in Deutschland gegründeten Unternehmens Ona durch OpenAI zeigt: Europäische Gründer bauen Technologien, die selbst die führenden KI‑Unternehmen der Welt brauchen, um KI in die praktische Anwendung zu bringen.“

    Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen. Bis zum Closing bleiben OpenAI und Ona rechtlich getrennte Einheiten. Nach Abschluss wird das gesamte Ona‑Team zu OpenAI wechseln und gemeinsam mit dem Codex‑Team an der Weiterentwicklung sicherer, persistenter Enterprise‑Ausführungsumgebungen arbeiten. Landgraf schrieb auf LinkedIn, er habe zunächst das Gefühl gehabt, ein Ende zu verkaufen – stattdessen fühle er sich, als würde das Lebenswerk gerade größer und wichtiger werden.

    Aus Sicht der Branche lässt sich das Vorgehen von OpenAI als klare Signalisierung verstehen: Die nächste Wachstumsphase von KI‑Coding‑Agents wird nicht allein durch leistungsfähigere Modelle, sondern vor allem durch die Integration in Unternehmens‑IT‑Landschaften bestimmt. Die Fähigkeit, Code in einer kontrollierten, auditierbaren Cloud‑Umgebung zu erzeugen und zu betreiben, ist für Konzerne mit hohen Sicherheitsanforderungen ein Muss. Mit der Übernahme von Ona positioniert sich OpenAI als Anbieter, der sowohl die algorithmische Exzellenz als auch die operative Infrastruktur liefert.

    Ein weiterer Aspekt ist die europäische Talent‑ und Kapitalbasis, die zunehmend als Quelle für kritische Bausteine im globalen KI‑Ökosystem wahrgenommen wird. Während die USA und China nach wie vor die größten Investoren in KI‑Forschung sind, zeigen Fälle wie der von Ona, dass europäische Start‑ups mit spezialisierten Lösungen internationale Akteure anziehen können.

    Für Entwickler*innen und Unternehmen bedeutet die Integration von Ona‑Technologie in Codex, dass künftig komplexe Entwicklungsaufgaben nicht mehr an einzelne Geräte gebunden sind. Stattdessen können Teams über verschiedene Endgeräte hinweg zusammenarbeiten, während die KI im Hintergrund kontinuierlich Code generiert, testet und optimiert. Das verspricht nicht nur höhere Produktivität, sondern auch eine Reduktion von Fehlern und Sicherheitslücken, die in traditionellen Entwicklungsprozessen häufig übersehen werden.

    Obwohl die genauen finanziellen Details des Deals nicht veröffentlicht wurden, lässt das Interesse von OpenAI an einer deutschen KI‑Firma darauf schließen, dass das Unternehmen bereit ist, erhebliche Mittel zu investieren, um seine Marktposition im Enterprise‑Segment zu festigen. Analyst*innen gehen davon aus, dass die Kombination aus Codex‑Modellen und Ona‑Infrastruktur das Angebot von OpenAI deutlich von dem seiner Konkurrenten abheben wird.

    Insgesamt verdeutlicht der Erwerb von Ona, dass die nächste Generation von KI‑Anwendungen nicht nur auf leistungsstarken Modellen, sondern vor allem auf einer soliden, sicheren und skalierbaren Infrastruktur aufbaut. OpenAI kauft Kieler KI-Startup Ona um Codex zu stärken – ein Schritt, der die Weichen für die zukünftige Integration von KI in die tägliche Arbeit von Unternehmen weltweit stellt.

  • OpenAI erwirbt deutsches KI-Startup Ona zur Stärkung von Codex

    OpenAI erwirbt deutsches KI-Startup Ona zur Stärkung von Codex

    LGR Reutlingen – 15 Juni 2026 | OpenAI hat offiziell die Übernahme des deutschen KI-Startups Ona bekannt gegeben, das zuvor als Gitpod bekannt war. Die Ankündigung erfolgte am Donnerstag, nachdem Bloomberg zuerst über den Deal berichtete. Der Kaufpreis wurde nicht veröffentlicht, und die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. Ona, 2020 in Kiel gegründet, entwickelt KI-Agenten für die Softwareentwicklung, die Entwicklern helfen, Code zu schreiben, Fehler zu finden und Änderungen direkt in den Entwicklungsumgebungen umzusetzen. Laut eigenen Angaben hat das Unternehmen rund zwei Millionen Entwicklern geholfen, in sicheren, reproduzierbaren Cloud-Umgebungen zu arbeiten. Diese Technologie soll nun das Herzstück der nächsten Phase von OpenAIs Codex bilden.

    Die Übernahme ist für OpenAI keine optionale Erweiterung, sondern eine strategische Notwendigkeit. Codex verzeichnet mittlerweile mehr als fünf Millionen wöchentliche aktive Nutzer – ein Anstieg um 400 Prozent seit Jahresbeginn. Die wertvollsten Aufgaben, die der Agent übernimmt, werden zunehmend über Stunden oder Tage und nicht mehr in Minuten abgewickelt. Um ehrgeizige Aufgaben an Agenten delegieren zu können, ist es notwendig, dass diese nicht an das Gerät gebunden sind, mit dem die Arbeit begonnen wurde. Die Aufgaben müssen auch dann weiterlaufen, wenn das Laptop geschlossen wird und müssen von Smartphones oder Tablets aus überprüfbar, steuerbar und zur Genehmigung bereit sein.

    Hier fehlte OpenAI genau die notwendige Infrastruktur: Ein sicherer, persistenter Ort, an dem Agenten über längere Zeiträume arbeiten können und Zugang zu Tools, Systemen und Kontext haben. Ona bietet diese Ebene. Das kundenkontrollierte Ausführungsmodell des Kieler Unternehmens ermöglicht es Agenten, innerhalb der eigenen Cloud-Umgebung eines Unternehmens zu arbeiten, während OpenAI die Intelligenz und die Orchestrierung bereitstellt. Unternehmen behalten somit die Kontrolle über ihre Infrastruktur, Daten und Sicherheitsgrenzen – also über Fragen wie: Wo laufen die Agenten, was können sie zugreifen, wie sind die Berechtigungen festgelegt, wie wird die Aktivität protokolliert?

    Im Unternehmensgeschäft ist das ein entscheidender Hebel. OpenAI gibt an, mittlerweile mehr als zwei Millionen Geschäftskunden zu bedienen, doppelt so viele wie im Vorjahr. Codex hat sich längst über traditionelle Softwareteams hinausentwickelt: Produktteams, Analysten und andere Wissensarbeiter nutzen den Agenten für Research, Analysen und Automatisierung. Laut OpenAI machen Wissensarbeiter bereits etwa einen von fünf Codex-Nutzern aus und wachsen mehr als dreimal so schnell wie die Kernentwicklergruppe.

    Der Wettbewerbsdruck ist ebenfalls nicht zu unterschätzen: OpenAI befindet sich im Wettlauf mit Anthropic um die Dominanz im Bereich der KI-Coding-Agenten – Anthropics Claude Code gilt als wesentlicher Treiber für das explosive Wachstum des Rivalen. Beide Unternehmen haben bereits vertrauliche Unterlagen für einen Börsengang eingereicht. Wer im Unternehmenssegment gewinnen will, benötigt nicht nur die besten Modelle, sondern auch die Ausführungsebene, die Unternehmen mit den höchsten Sicherheits- und Compliance-Anforderungen überzeugt. Die Übernahme von Ona reiht sich somit in eine ganze Reihe von jüngsten Deals ein: Im März gab OpenAI die Übernahme des Cybersicherheits-Startups Promptfoo bekannt, im Januar wurde das Health-Tech-Unternehmen Torch für rund 60 Millionen US-Dollar gekauft, und 2025 sorgte der Kauf von Jony Ives Hardware-Startup io, das auf mehr als sechs Milliarden Dollar geschätzt wird, für Schlagzeilen.

    „Agenten brauchen mehr als nur Intelligenz – sie benötigen einen vertrauenswürdigen Arbeitsbereich“, sagt Johannes Landgraf, Mitgründer und CEO von Ona. Er erläutert, dass Ona entwickelt wurde, um Agenten Cloud-Umgebungen mit dem Kontext, der Kontrolle und der Zusammenarbeit zu bieten, die Unternehmen benötigen. Der Beitritt zu OpenAI ermöglicht es, diese Grundlage direkt in Codex zu integrieren.

    Für den in Wien ansässigen VC Speedinvest stellt der Deal einen bedeutenden Exit dar – und bereits den zweiten großen KI-Exit innerhalb kurzer Zeit. Vor wenigen Wochen hatte Speedinvest seine Anteile am Linzer Physik-KI-Startup Emmi AI an Mistral AI verkauft. Speedinvest ist der erste und größte Investor in Ona und hat eng mit dem Unternehmen seit dessen Gründung zusammengearbeitet.

    Emmi AI und Ona stehen beide für dieselbe Entwicklung: KI wandelt sich von allgemeinen Modellen und Chatbots hin zu tief technischen Anwendungen – von industriellen Systemen bis hin zur Entwicklung und Infrastruktur von Unternehmenssoftware. Dies deutet auf einen größeren Trend hin: Österreich hat vielleicht nicht seine eigene Mistral oder OpenAI, aber österreichisches Kapital und Talent helfen, die europäischen KI-Unternehmen aufzubauen, die für die wichtigsten KI-Labore der Welt strategisch relevant werden.

    Speedinvest-CEO Oliver Holle kommentiert die Übernahme: „Europa fragt sich nicht mehr nur, welche Rolle es im KI-Zeitalter spielen wird. Die Übernahme von Ona, einem in Deutschland gegründeten Unternehmen, durch OpenAI zeigt: Europäische Gründer bauen Technologien, die selbst die führenden KI-Unternehmen der Welt benötigen, um KI in der praktischen Anwendung zu realisieren. Genau daran arbeitet Ona für Software-Entwicklungsteams.“ Die Übernahme erfolgt nur wenige Wochen, nachdem Mistral Emmi AI, ein österreichisches Unternehmen, das Physik-KI für Industrie und Wissenschaft nutzbar macht, übernommen hat. Speedinvest war der erste und größte Investor in beiden Unternehmen. Zwei Unternehmen, zwei der wichtigsten KI-Akteure der Welt, und ein klares Signal: Europa baut KI, die wirklich gebraucht wird.

    Bis zum Abschluss bleiben OpenAI und Ona unabhängige Unternehmen. Nach Abschluss der Transaktion wird das Ona-Team zu OpenAI stoßen und mit dem Codex-Team zusammenarbeiten, um sichere, persistente Unternehmensausführungsumgebungen zu erweitern und Codex weltweit in weiteren Unternehmen auszurollen. CEO Johannes Landgraf schrieb auf LinkedIn, dass er immer gedacht hatte, der Verkauf des Unternehmens würde sich wie ein Ende anfühlen – stattdessen fühlt es sich an, als ob sein Lebenswerk größer und wichtiger geworden ist.

  • OpenAI Codex erlebt rasantes Wachstum: 5 Millionen Nutzer und 110 % Anstieg bei Datenanalysen

    OpenAI Codex erlebt rasantes Wachstum: 5 Millionen Nutzer und 110 % Anstieg bei Datenanalysen

    LGR Reutlingen – 04 Juni 2026 | OpenAI Codex wchst explosiv 5 Millionen Nutzer, 110 Datenanalyse und markiert damit einen Wendepunkt in der Nutzung von KI‑gestützter Programmierhilfe jenseits klassischer Entwicklerkreise. Das am Dienstag angekündigte Update erweitert die Plattform um sechs berufs‑spezifische Plugins, ein Web‑Hosting‑Tool namens Sites und ein Annotations‑Instrument, das die direkte Textbearbeitung ermöglicht. Damit richtet sich OpenAI gezielt an Wissensarbeiter in Finanz, Vertrieb, Design und weiteren Bereichen, die bislang auf die Hilfe von Softwareentwicklern angewiesen waren.

    OpenAI Codex wchst explosiv 5 Millionen Nutzer, 110 Datenanalyse – Was bedeutet das für Unternehmen?

    Seit seiner Einführung im Frühjahr 2024 war Codex vornehmlich ein Werkzeug für Programmierer. Die aktuelle Nutzerzahl von über fünf Millionen wöchentlich aktiven Anwendern zeigt jedoch, dass das Produkt in Rekordzeit die Schwelle zur breiten Unternehmensanwendung überschritten hat. Besonders bemerkenswert ist der Anstieg der Nutzung für Datenanalyse um 110 % in den letzten Wochen – ein klarer Hinweis darauf, dass die Plattform jetzt als generelles Produktivitäts‑ und Entscheidungs‑Tool wahrgenommen wird.

    Die neuen Plugins adressieren sechs zentrale Berufsgruppen: Investmentbanking, Aktienhandel, Vertrieb, Produktdesign, kreative Produktion und Datenanalyse. Durch die Integration von 62 externen Geschäftsanwendungen erhalten Nutzer Zugriff auf Funktionen von S&P Global, Moody’s, FactSet, LSEG, PitchBook, Salesforce, Snowflake und Figma. Insgesamt stehen rund 110 automatisierte Fähigkeiten zur Verfügung, die bisher komplexe, wochenlange Entwicklungs‑ oder Analyseprozesse auf wenige Minuten reduzieren können.

    Mehrwert für Finanz- und Vertriebsprofis

    Für Finanzexperten bedeutet die Anbindung an etablierte Datenbanken wie S&P und FactSet, dass Bewertungsmodelle und Due‑Diligence‑Prüfungen fast in Echtzeit generiert werden können. Ein Analyst kann beispielsweise per Sprachbefehl ein Unternehmensprofil abrufen, Kennzahlen vergleichen und ein Kurzbericht erhalten – alles ohne manuelles Zusammenklicken von Datenquellen.

    Im Vertrieb ermöglicht das Salesforce‑Plugin das automatische Erstellen von Angebotsdokumenten, das Ausfüllen von Kundenprofilen und das Generieren von Follow‑Up‑E‑Mails. Die Integration von Codex in das CRM reduziert den administrativen Aufwand erheblich und schafft mehr Raum für echte Kundeninteraktion.

    Produktdesign und kreative Produktion im Wandel

    Designer profitieren von der Anbindung an Figma: Codex kann Design‑Entwürfe analysieren, Farbschemata vorschlagen und sogar einfache UI‑Komponenten generieren. In der kreativen Produktion unterstützt das Tool die Erstellung von Storyboards, die Optimierung von Produktionsplänen und die automatische Transkription von Drehbuchtexten.

    Ein besonders innovatives Feature ist das neue Annotations‑Tool, das die direkte Bearbeitung von Texten und Tabellen erlaubt, ohne das gesamte Dokument neu zu erzeugen. Laut internen Daten markieren 72 % der wöchentlichen Nutzer Passagen, die sie anschließend editieren – ein klarer Indikator für den Bedarf an feinkörniger Kontrolle.

    Web‑Hosting mit Sites – Prototypen in Minuten

    Die Sites‑Funktion eröffnet die Möglichkeit, Ergebnisse sofort in interaktive Webanwendungen oder einseitige Landing‑Pages zu überführen. Unternehmen können so Prototypen für interne Dashboards, Kundenpräsentationen oder sogar externe Produktseiten innerhalb von Minuten bereitstellen. Diese Dynamik ist besonders für Start‑ups und Innovationsabteilungen attraktiv, die schnell Feedbackschleifen benötigen.

    OpenAI positioniert den Plus‑Plan mit 20 Euro pro Monat und den Pro‑Plan mit 100 Euro pro Monat als Einstieg für Unternehmen, die die neuen Funktionen testen möchten. Der Preis spiegelt die strategische Ausrichtung wider, den Enterprise‑Markt zu erobern und gleichzeitig kleineren Unternehmen den Zugang zu fortschrittlichen KI‑Werkzeugen zu ermöglichen.

    Branchenkenner sehen in diesem Schritt einen klaren Schachzug im Wettbewerb mit Rivalen wie Anthropic. Durch das frühe Angebot einer umfassenden, berufs‑spezifischen Suite sichert sich OpenAI Marktanteile in einem lukrativen Segment, das bislang von spezialisierten SaaS‑Anbietern dominiert wurde.

    Die rasante Adoption bei Nicht‑Entwicklern – die Gruppe technischer Laien wächst dreimal schneller als die Entwickler‑Community – unterstreicht den breiten Nutzen von Codex. Unternehmen, die ihre Wissensarbeiter nicht mit diesen Werkzeugen ausstatten, riskieren künftig signifikante Wettbewerbsnachteile.

    Insgesamt zeigt das Update, dass KI‑gestützte Automatisierung nicht mehr nur ein Versprechen, sondern ein greifbares Instrument für tägliche Geschäftsprozesse ist. OpenAI Codex wchst explosiv 5 Millionen Nutzer, 110 Datenanalyse – und damit setzt das Unternehmen neue Maßstäbe für die Integration von Künstlicher Intelligenz in die Unternehmenslandschaft.