Tag: Umweltschutz

  • Kleidertausch statt Fast-Fashion: Ein Schritt in die richtige Richtung

    Kleidertausch statt Fast-Fashion: Ein Schritt in die richtige Richtung

    LGR Reutlingen – 21 Juni 2026 | Wer den Kleiderschrank ausmisten will, ohne Klamotten wegzuwerfen, kann am Sonnabend, dem 28. Juni, auf dem Scheunevorplatz an der Alaunstraße 36-40 vorbeischauen. Greenpeace Dresden veranstaltet dort gemeinsam mit der Alten Fabrik von 12 bis 18 Uhr eine kostenlose Kleidertausch-Party unter dem Motto Kleidertausch statt Fast-Fashion.

    Im vergangenen Jahr fand die Kleidertauschparty auf dem Alaunplatz statt. Mitbringen darf jeder bis zu fünf Kleidungsstücke, mitnehmen so viele, wie man möchte – ein Limit gibt es nicht. Einzige Einschränkung: Es wird nur Erwachsenenkleidung getauscht, Kindersachen bleiben außen vor.

    Kleidertausch statt Fast-Fashion: Ein wichtiger Schritt

    Mit der Aktion will die Umweltorganisation auf die Schattenseiten der Fast-Fashion-Industrie aufmerksam machen. Nach Angaben von Greenpeace werden weltweit jährlich rund 180 Milliarden Kleidungsstücke produziert, dabei fallen mehr als 120 Millionen Tonnen Textilabfälle an. Etwa zwei Drittel der verarbeiteten Fasern seien synthetisch und stammten aus Erdöl, etwa als Polyester.

    Die Organisation kritisiert zudem niedrige Löhne und unsichere Arbeitsbedingungen in vielen Produktionsstätten sowie den hohen CO2-Ausstoß der Branche, der für bis zu acht Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich sei. Eigene Tests hätten außerdem ergeben, dass 80 Prozent der untersuchten Kleidung des Anbieters Shein Chemikalien oberhalb der EU-Grenzwerte enthielten.

    Greenpeace fordert ein Anti-Fast-Fashion-Gesetz

    Greenpeace fordert deshalb ein Anti-Fast-Fashion-Gesetz nach französischem Vorbild – mit einer Abgabe für Hersteller, einem Werbeverbot für Fast Fashion (auch in sozialen Medien) und mehr Förderung für Leihen, Tauschen, Reparieren und Second-Hand. Kleidertausch statt Fast-Fashion ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, um die Umweltprobleme der Fast-Fashion-Industrie zu lösen.

    Fast Fashion ist zu einem erheblichen Umweltproblem geworden, das entschieden angegangen werden muss. Mit entsprechenden Alternativangeboten zeigen wir, dass es auch anders geht und kostenlose Tauschangebote die Umwelt schonen und gemeinschaftliche Ereignisse sind, die den Menschen zudem Freude machen, so Christian Hüser von der Greenpeace-Ortsgruppe Dresden.

    Weitere Infos gibt es auf der Veranstaltungsseite von Greenpeace Dresden. Der Kleidertausch statt Fast-Fashion ist ein wichtiger Schritt, um die Fast-Fashion-Industrie zu ändern und die Umwelt zu schützen.

  • Gold für Beko beim Green Marketing Award 2026: Ein Meilenstein für Nachhaltigkeit

    Gold für Beko beim Green Marketing Award 2026: Ein Meilenstein für Nachhaltigkeit

    LGR Reutlingen – 15 Juni 2026 | Der Green Marketing Award 2026 hat Beko mit Gold ausgezeichnet für seine innovative Lösung gegen Mikroplastik. Die Auszeichnung ist ein Meilenstein für die Nachhaltigkeit und zeigt, dass Beko auf dem richtigen Weg ist, um den Umweltschutz zu fördern. Mit dem FiberCatcher 2.0 hat Beko eine weltweit erste Waschmaschine mit integriertem Mikroplastikfilter entwickelt, der direkt an der Emissionsquelle ansetzt und bis zu 95% der Mikrofasern bereits während des Waschvorgangs zurückhält.

    Die Jury des Green Marketing Award 2026 hat insbesondere die Verbindung aus technischer Lösung und konsequenter Kommunikationsstrategie von Beko gewürdigt. Ziel der mehrstufigen Kampagne war es, das Thema Mikroplastik verständlich zu machen und gleichzeitig eine alltagstaugliche Lösung zu präsentieren. Ein zentraler Bestandteil war der Kampagnenauftakt am Weltumwelttag im Haus des Meeres, in Kooperation mit dem Bündnis mikroplastikfrei und dem Haus des Meeres.

    Gold für Beko beim Green Marketing Award 2026: Ein Erfolg für die Nachhaltigkeit

    Der Gewinn des Gold Awards in der Kategorie „Be Different“ beweist, dass die Zukunft in mutigen Innovationen liegt, die Nachhaltigkeit aktiv unterstützen und vorantreiben. Diese höchste Auszeichnung ist eine starke Bestätigung für die außergewöhnliche Teamleistung von Beko und zeigt, dass echte Markt-Differenzierung und ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen. Evren Aksoy, Managing Director der Beko Austria AG, freut sich über die Auszeichnung und betont, dass die Zukunft von Beko in der Förderung von Nachhaltigkeit und Umweltschutz liegt.

    Nachhaltigkeit beginnt zu Hause, und Beko zeigt mit dem FiberCatcher 2.0, wie ein alltäglicher Bedarf wie das Wäschewaschen einen konkreten Beitrag zur Reduktion von Mikroplastik leisten kann – ohne zusätzlichen Aufwand. Der Green Marketing Award 2026 ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Zukunft, und Beko ist stolz, Teil davon zu sein.

    Die Bedeutung von Nachhaltigkeit für Beko

    Die Auszeichnung mit Gold beim Green Marketing Award 2026 unterstreicht die Bedeutung von Nachhaltigkeit für Beko. Die Förderung von Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Teil der Unternehmensstrategie von Beko, und die Entwicklung von innovativen Lösungen wie dem FiberCatcher 2.0 ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Zukunft.

    Der Green Marketing Award 2026 ist nicht nur eine Auszeichnung für Beko, sondern auch ein Ansporn für andere Unternehmen, sich für die Förderung von Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu engagieren. Durch die Entwicklung von innovativen Lösungen und die Förderung von Nachhaltigkeit kann Beko einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Mikroplastik und zur Förderung von Umweltschutz leisten.

    Gold für Beko beim Green Marketing Award 2026 ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Zukunft, und Beko ist stolz, Teil davon zu sein. Mit dem FiberCatcher 2.0 und anderen innovativen Lösungen wird Beko weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Umweltschutz und Nachhaltigkeit leisten.

  • Freiburger Start-up entwickelt innovative Wärmepumpe ohne Kompressor und Kältemittel

    Freiburger Start-up entwickelt innovative Wärmepumpe ohne Kompressor und Kältemittel

    LGR Reutlingen – 15 Juni 2026 | In Freiburg entsteht eine revolutionäre Wärmepumpe, die ohne die herkömmlichen Komponenten wie Kompressoren und Kältemittel auskommt. Das Start-up Qurie hat eine Festkörper-Wärmepumpe entwickelt, die auf elektrokalorischen Materialien basiert und den Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent senken soll. Diese neuartige Technologie könnte nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch einen bedeutenden Schritt in Richtung Umweltfreundlichkeit darstellen.

    Bisherige Kompressionswärmepumpen belasten die Umwelt durch klimaschädliche Kältemittel oder erfordern hohe Betriebsdrücke, was ihre Anwendung in vielen Bereichen einschränkt. Die Wärmepumpe von Qurie hingegen nutzt einen elektrokalorischen Kreislauf mit Festkörpermaterialien wie Keramiken oder Polymeren. Wenn ein elektrisches Feld angelegt wird, ordnen sich die Dipole im Material an, was zu einer Erwärmung führt. Nach dem Abschalten der Spannung kühlt das Material wieder ab, wodurch ein kontinuierlicher thermischer Kreislauf entsteht.

    Um die begrenzte Betriebsfrequenz solcher Systeme zu erhöhen, hat das Start-up eine spezielle Kammer mit Heatpipes entwickelt. In diesen Vakuum-versiegelten Hohlräumen kann ein Arbeitsmedium wie Wasser oder Ethanol schnell verdampfen und kondensieren. Dies ermöglicht eine Betriebsfrequenz von bis zu 20 Hertz, was einen bedeutenden Fortschritt in der Technologie darstellt.

    Die modulare Struktur der Wärmepumpe besteht aus mehreren Segmenten, die durch spezielle Rückschlagventile voneinander getrennt sind. In Tests konnte eine vierstufige Kaskade bereits eine Kühlleistung von zwei Watt bei einem Temperaturhub von zwei Kelvin erreichen. Für die kontinuierliche Be- und Entladung sorgt eine eigens entwickelte Leistungselektronik, die eine effiziente Steuerung ermöglicht.

    Der nächste Prototyp wird aus 20 Segmenten bestehen und soll eine Leistung von 100 Watt erreichen. Die ersten kommerziellen Anwendungen der Technologie sind in der Kühlung von Schaltschränken sowie von Laser- und Photoniksystemen zu erwarten. In diesen Nischenmärkten sind konventionelle Kältemittel aufgrund strenger Explosionsschutzanforderungen oft nicht einsetzbar, was die Nachfrage nach alternativen Lösungen erhöht.

    Die Vermeidung herkömmlicher Kältemittel ist ein zentrales Anliegen für die Klimatechnik. Viele der derzeit verwendeten Substanzen sind bereits verboten oder werden schrittweise aus dem Markt genommen, da sie zur Ozonzerstörung beitragen oder ein hohes Treibhauspotenzial aufweisen. Qurie-Mitgründer Christian Vogel betont die Notwendigkeit, umweltfreundlichere Lösungen zu finden: „Viele der besten Kältemittel sind entweder bereits verboten oder werden schrittweise vom Markt genommen.“ Natürliche Kältemittel bieten zwar eine Alternative, bringen jedoch eigene Herausforderungen mit sich, wie Brennbarkeit oder hohe Betriebsdrücke, die kleine Systeme komplex und teuer machen.

    Langfristig plant Qurie, die Technologie auch im Leistungsbereich unter zehn Kilowatt einzusetzen, um effiziente Wärmepumpen für Wohngebäude zu entwickeln. Unterstützung erhält das Unternehmen von einem Hightech-Gründerfonds sowie einem Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Trotz der Herausforderungen bei der Skalierung könnten Wärmepumpen ohne Kompressor und Kältemittel eine Schlüsselrolle im Wohnungsbau spielen und den Markt nachhaltig verändern.

    In einer Zeit, in der die Energieeffizienz und der Umweltschutz immer mehr in den Fokus rücken, könnte die innovative Wärmepumpe aus Freiburg als Vorreiter für zukünftige Technologien in der Heiz- und Kühltechnik dienen. Die ersten Schritte in Richtung einer umweltfreundlicheren Klimatechnik sind nun gemacht, und die nächsten Entwicklungen werden mit Spannung erwartet.