Tag: Software-Updates

  • Proxmox Datacenter Manager 1.1: Automatisierte Installationen und vereintes Ceph-Monitoring

    Proxmox Datacenter Manager 1.1: Automatisierte Installationen und vereintes Ceph-Monitoring

    LGR Reutlingen – 31 Mai 2026 | Proxmox hat die Version 1.1 seines Datacenter Managers veröffentlicht, die sich durch automatisierte Installationsabläufe und ein einheitliches Monitoring für Ceph-Cluster auszeichnet. Diese Aktualisierung der zentralen Management-Plattform zielt darauf ab, die Verwaltung in verteilten Proxmox-Umgebungen zu vereinfachen, insbesondere in größeren Installationen, wo Cluster und Infrastruktur über mehrere Standorte verteilt sind.

    Ein zentrales Merkmal der neuen Version sind die integrierten, automatisierten Installationsabläufe, die es dem Proxmox Datacenter Manager ermöglichen, als zentraler Konfigurationsserver während der Hostbereitstellung zu fungieren. Administratoren können vordefinierte Antwortdateien zentral verwalten und diese für unbeaufsichtigte Installationen in verteilten Umgebungen nutzen. Ein neuer Tab für “Automatisierte Installationen” innerhalb des Remotes-Bereichs bietet Zugriff auf diese Abläufe, während der Fortschritt der Installation direkt über die Web-Oberfläche des Datacenter Managers überwacht werden kann. Zudem sorgt ein tokenbasiertes Sicherheitsmechanismus dafür, dass vorbereitete Konfigurationen nur von autorisierten Installationen abgerufen werden können.

    Mit Version 1.1 wird auch das zentrale Abonnementsmanagement eingeführt. In größeren Umgebungen kann die Verwaltung von Abonnements schnell komplex werden. Hier bietet die neue zentrale Abonnementsregistrierung Abhilfe. Administratoren können nun einen gemeinsamen Pool von Abonnementschlüsseln pflegen, diese spezifischen Remotes zuweisen und die Zuweisungen entfernen, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Die vorbereiteten Antwortdateien können auch Abonnementinformationen enthalten, wodurch neu bereitgestellte Systeme während der Installation automatisch registriert werden. Dies reduziert einen weiteren manuellen Schritt im Bereitstellungsprozess, besonders in größeren Umgebungen, wo regelmäßig Hosts hinzugefügt werden.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt der Aktualisierung ist die native Überwachung von verbundenen Ceph-Clustern. Diese Funktion bietet Administratoren eine konsolidierte Sicht auf die Speicherintegrität und Aktivität über die verteilten Deployments hinweg. Ein einheitliches Dashboard zeigt Informationen zu Clusterkapazität, Leistung und allgemeiner Gesundheit aus einer einzigen Schnittstelle an. Detailliertere Überwachungsinformationen sind für Object Storage Daemons, Monitore, Manager, Metadatenserver, Speicherpools, CephFS und Cluster-Flags verfügbar. Diese erweiterte Sichtbarkeit ist besonders relevant für Unternehmen, die hyperkonvergente Infrastrukturen auf Basis von Proxmox VE und Ceph-Speicher betreiben.

    Zusätzlich zu diesen grundlegenden Funktionen wurden mehrere neue Dashboard-Widgets hinzugefügt, um die Visualisierung verteilter Umgebungen zu verbessern. Ein Weltkarten-Widget kann die physischen Standorte der verbundenen Remotes anzeigen, wobei die Standortdaten über die Konfigurationseinstellungen von Proxmox VE oder Proxmox Backup Server definiert werden. Weitere Messgeräte-Widgets bieten einen schnellen Überblick über die CPU-, Speicher- und Speicherauslastung. Die Plattform beginnt zudem, lokale Metriken für den Datacenter Manager-Host selbst zu sammeln und zeigt den Ressourcenverbrauch über integrierte Round-Robin-Datenbank-Diagramme im Knotenstatus-Panel an.

    Ein weiterer Fortschritt in Version 1.1 ist die erweiterte zentrale Verwaltung von Gästen und Snapshots. Administratoren können jetzt QEMU-virtuelle Maschinen und LXC-Container über verbundene Remotes hinweg in einer einheitlichen Oberfläche einsehen, entweder in sortierbaren Tabellen oder in baumartigen Layouts, die nach Remote gruppiert sind. Textfilter ermöglichen ein schnelleres Auffinden einzelner Gäste. Auch das Snapshot-Management wurde in dieselbe Schnittstelle integriert, sodass Administratoren Snapshots in Eltern-Kind-Bäumen anzeigen und Snapshots erstellen, zurücksetzen und löschen sowie Beschreibungen direkt aus der zentralen Ansicht bearbeiten können. Darüber hinaus wurde eine Resume-Aktion für pausierte oder angehaltene QEMU-virtuelle Maschinen zusammen mit den bestehenden Stromsteuerungen eingeführt. Proxmox weist darauf hin, dass dies die erste Phase der zentralen Orchestrierung von Gästen darstellt, mit weiteren Verwaltungsfunktionen, die in späteren Updates erwartet werden.

    Die Softwarebasis des Proxmox Datacenter Managers 1.1 basiert auf Debian 13.5 “Trixie” und verwendet den Linux-Kernel 7.0 als stabile Standardversion in Verbindung mit ZFS 2.4. Dieser aktualisierte Stack soll eine aktuelle Open-Source-Grundlage für das zentrale Infrastrukturmanagement und den täglichen Betrieb bieten. Die Plattform steht als Open-Source-Software zur Verfügung und kann aus einem vollständigen ISO-Image für Bare-Metal-Deployments installiert werden. Bestehende Installationen können über das Standard-APT-Paketverwaltungssystem aktualisiert werden, und die Software kann auch auf einem bestehenden Debian-Setup installiert werden. Das Projekt wird weiterhin unter der GNU AGPLv3-Lizenz veröffentlicht. Kunden mit aktiven Enterprise-Support-Plänen für ihre verwalteten Proxmox Virtual Environment und Proxmox Backup Server Remotes erhalten ebenfalls Zugang zu Updates und Support für den Datacenter Manager, ohne dass ein separater Abonnementschlüssel erforderlich ist.

  • Microsoft setzt neue Maßstäbe mit dem Copilot+ PC und 40 TOPS

    Microsoft setzt neue Maßstäbe mit dem Copilot+ PC und 40 TOPS

    LGR Reutlingen – 30 Mai 2026 | In einer strategischen Neuausrichtung hat Microsoft die Hardware-Strategie für seine Surface-Reihe neu definiert, indem der Fokus künftig auf den Modellen Surface Laptop und Surface Pro liegt. Im Rahmen dieser Initiative wird die innovative Kategorie des Copilot+ PC eingeführt, die klare Hardware-Standards für die lokale Verarbeitung Künstlicher Intelligenz (KI) festlegt. Diese Entwicklung könnte den Wettbewerb im Bereich der KI-fähigen Geräte nachhaltig verändern.

    Die neuen Copilot+ PC-Modelle sind auf eine leistungsstarke Hardware-Ausstattung angewiesen, die eine Neural Processing Unit (NPU) mit über 40 Billionen Operationen pro Sekunde (TOPS), mindestens 16 Gigabyte RAM und eine 256-GB-SSD umfasst. Diese Spezifikationen ermöglichen lokale KI-Berechnungen, die laut Branchenanalysten bis zu fünfmal schneller sind als vergleichbare Windows-Geräte von vor fünf Jahren.

    Bereits auf dem Markt erhältlich ist die 11. Generation des Microsoft Surface Pro Copilot+ PC. Dieses 13-Zoll-Gerät ist mit einem 10-Kern-Snapdragon-X-Plus-Prozessor, 16 GB RAM und 512 GB Speicher ausgestattet. Microsoft plant zudem, seine Hardware-Partnerschaften zu erweitern. Auf der Computex 2026 in Taipeh wurde bekannt gegeben, dass das Unternehmen die Einführung von Surface Laptops mit Nvidia N1- und N1X-Chips vorbereitet, was einen bedeutenden Architekturwechsel hin zu Windows on Arm darstellt.

    Neue Software und Entwicklungen

    Die Einführung des Copilot+ PC geht Hand in Hand mit signifikanten Software-Updates. Am 28. Mai stellte Microsoft ein umfassendes Redesign der Microsoft-365-Copilot-Anwendung vor. Diese Aktualisierung hat die Ladezeiten um mehr als 50 Prozent verkürzt und die Antwortzeiten bei komplexen Chat-Anfragen um zehn Prozent verbessert. Die Nutzung von KI-Tools in Office-Anwendungen zeigt ebenfalls einen Anstieg: In Word um 27 Prozent und in PowerPoint um 43 Prozent.

    Ein neues Konzept namens Work IQ wird künftig als zentraler Einstiegspunkt über alle Anwendungen hinweg dienen. Für Windows 11 wird ein Low-Latency-Profile-Update ausgerollt, das neue Funktionen wie Bildschirmtönung und eine Integration von ChatGPT in PowerPoint testet.

    Trotz der vielversprechenden neuen Funktionen können bei der Einrichtung oder nach Software-Updates technische Probleme auftreten. Microsoft bietet daher Anleitungen an, um typische PC-Probleme selbst zu beheben und teure Techniker-Kosten zu vermeiden.

    Marktanalyse und Wettbewerb

    Die Entwicklungen rund um den Copilot+ PC sind Teil eines breiteren Trends in der Technologiebranche, der zunehmend von KI-fähigen Notebooks geprägt wird. Am 29. Mai kündigte Acer das TravelMate P6 14 AI an, das mit einem Intel Core Ultra Series 3 ausgestattet ist und eine Rechenleistung von beeindruckenden 150 TOPS bietet. Das leichte Gerät, das weniger als ein Kilogramm wiegt, soll im August 2026 in Nordamerika und der EMEA-Region auf den Markt kommen.

    Während einige Unternehmen auf Premium-Produkte setzen, zielt Qualcomm mit seiner neuen Plattform Snapdragon C auf das Einsteigersegment ab. Diese Geräte sind für Windows-Laptops ab etwa 300 Euro ausgelegt und verfügen über eine integrierte NPU, erfüllen jedoch nicht die Anforderungen des Copilot+-Standards. Partner in diesem Bereich sind namhafte Hersteller wie Acer, HP und Lenovo.

    Im Premium-Segment gibt es bereits erste Preisbewegungen. So wurde das ASUS Vivobook S16 mit AMD Ryzen AI und 3K-OLED-Display am 29. Mai auf großen E-Commerce-Plattformen um rund 25 Prozent reduziert, was den niedrigsten Preis seit sechs Monaten markiert.

    Zu den personellen Veränderungen im Unternehmen gehört der bevorstehende Abgang von Marketing-Chef Yusuf Mehdi im Jahr 2027. In einem internen Memo informierte auch Xbox-CEO Asha Sharma über positive Entwicklungen beim Xbox Game Pass, dessen jüngste Preisanpassungen zu einer gesteigerten Abonnentenbindung und Wachstum geführt haben.

    Insgesamt lässt sich sagen, dass Microsoft mit dem Copilot+ PC einen neuen Standard für KI-fähige Geräte setzt. Die Kombination aus innovativer Hardware und fortschrittlicher Software könnte nicht nur die Nutzererfahrung erheblich verbessern, sondern auch den Wettbewerb im Technologiemarkt neu beleben.

  • macOS 27 am 8. Juni: Apple beendet endgültig den Intel-Support

    macOS 27 am 8. Juni: Apple beendet endgültig den Intel-Support

    LGR Reutlingen – 27 Mai 2026 | Am 8. Juni 2026 wird Apple mit der Vorstellung von macOS 27 einen historischen Schritt gehen und den Support für Intel-basierte Hardware endgültig einstellen. Diese Entscheidung markiert das endgültige Ende einer Ära, die mit dem Wechsel zu Apple Silicon begann und die Zukunft des Mac-Ökosystems grundlegend verändern wird. Besonders betroffen sind Nutzer von Geräten wie dem 2019er Mac Pro und dem 16-Zoll MacBook Pro, die in Zukunft nicht mehr mit Software-Updates versorgt werden.

    Mit der Einführung von macOS 27 wird das Apple-Ökosystem erstmals vollständig auf die hauseigenen Chips angewiesen sein. Diese Entwicklung wirft Fragen zur Modularität und Flexibilität auf, die viele professionelle Anwender, darunter Kreative und Wissenschaftler, benötigen. Die Debatte darüber, ob der klassische Tower-Rechner im Zeitalter integrierter System-on-Chip-Architekturen noch eine Zukunft hat, wird in der Branche intensiv geführt.

    Die Einstellung der Produktion des Mac Pro im Frühjahr 2026 hat bereits eine Lücke im High-End-Desktop-Markt hinterlassen, die durch die bestehenden Modelle wie den Mac Studio und Mac Mini nicht vollständig geschlossen werden kann. Die Notwendigkeit für modulare Systeme, die es Nutzern ermöglichen, ihre Hardware individuell anzupassen, bleibt bestehen, insbesondere in spezialisierten Bereichen wie der Videoproduktion oder der Forschung.

    Befürworter eines modularen Ansatzes argumentieren, dass die wachsenden Anforderungen moderner Arbeitsabläufe, insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz, eine Rückkehr zum Tower-Format rechtfertigen. Aktuelle All-in-One-Chips stoßen an ihre Grenzen, wenn es um die Verarbeitung großer Datenmengen und die Durchführung komplexer KI-Trainings geht. Ein System mit mehreren M5-Ultra-Chips könnte die nötige Rechenleistung liefern, die für solche Anwendungen erforderlich ist.

    Die technischen Herausforderungen sind jedoch enorm. Apple Silicon ist als System-on-Chip konzipiert, was bedeutet, dass CPU, GPU und Arbeitsspeicher auf einem einzigen Chip vereint sind. Diese Architektur bietet zwar beeindruckende Effizienz und Bandbreite, erschwert jedoch die Integration traditioneller Erweiterungen. Kritiker merken an, dass viele professionelle Nutzer mittlerweile auf externe Lösungen zurückgreifen, wie etwa Thunderbolt-Gehäuse oder verteilte Rechenmodelle, um ihre spezifischen Bedürfnisse zu decken.

    Mit der bevorstehenden Einführung von macOS 27 wird Apple nicht nur die Intel-Ära hinter sich lassen, sondern auch neue Maßstäbe setzen, wie die Software die integrierte Leistung von Apple Silicon nutzen kann. Dies wirft die Frage auf, ob Apple in der Lage sein wird, die Modularität, die viele Profi-Anwender verlangen, in einer zunehmend integrierten Hardware-Umgebung zu gewährleisten.

    Ein weiterer Aspekt, der die Diskussion um die Zukunft der Apple-Hardware belebt, ist der Trend zur Cloud-Repatriierung. Immer mehr Unternehmen verlagern ihre KI-intensiven Arbeitslasten von der Cloud zurück in die eigene Infrastruktur, was die Nachfrage nach leistungsfähiger lokaler Hardware anheizt. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 81 Prozent der Unternehmen mit privater KI ihre lokale Infrastruktur als geschäftskritisch betrachten.

    Ob Apple mit einem neuen Mac Pro oder durch Cluster kompakterer Apple-Silicon-Maschinen auf diesen Bedarf reagieren wird, bleibt abzuwarten. Die kommende WWDC am 8. Juni 2026 wird daher mit Spannung erwartet, um zu sehen, welche neuen Lösungen Apple für die Herausforderungen seiner Profi-Nutzer präsentieren wird. Die Ankündigungen könnten wegweisend für die Positionierung Apples im High-End-Markt sein und darüber entscheiden, wie gut das Unternehmen die Anforderungen seiner anspruchsvollsten Kunden erfüllen kann.

  • NVIDIA beendet Ära des Control Panels mit Treiber 610.47

    NVIDIA beendet Ära des Control Panels mit Treiber 610.47

    LGR Reutlingen – 27 Mai 2026 | Mit der Veröffentlichung des GeForce Game Ready Treibers 610.47 WHQL zieht NVIDIA den Schlussstrich unter eine Ära, die 20 Jahre dauerte. Das klassische NVIDIA Control Panel, das seit 2006 die zentrale Anlaufstelle für Grafikeinstellungen war, wird nicht mehr unterstützt. An seine Stelle tritt die moderne NVIDIA App, die alle Funktionen des alten Panels übernimmt und dabei zusätzliche Features bietet. Die Umstellung erfolgt, während der neue Treiber wichtige Optimierungen für den kommenden Blockbuster „007 First Light“ liefert.

    Das Ende des Control Panels stellt einen bedeutenden Einschnitt für die Nutzer der GeForce-Grafikkarten dar. Das Tool wurde mit der ForceWare-90-Serie eingeführt und diente über zwei Jahrzehnte als primäre Schnittstelle zur Verwaltung von Hardware- und Display-Einstellungen. Ab sofort wird es nicht mehr in den Standardinstallationen der Game-Ready- oder Studio-Treiber enthalten sein. Nutzer, die eine Neuinstallation des Treibers durchführen, verlieren den Zugang zur alten Benutzeroberfläche sowie zu den Kontextmenüs, die im Windows-Explorer integriert waren.

    Obwohl das Control Panel vorerst als separater Download im Microsoft Store verfügbar bleibt, hat NVIDIA klargestellt, dass es keine weiteren Updates oder Fehlerbehebungen geben wird. Die Migration zu der NVIDIA App wurde bereits im November 2024 mit deren Einführung eingeleitet und hat nun alle Funktionen des alten Programms integriert. Für professionelle Anwender auf der RTX-PRO-Plattform bleibt die klassische Oberfläche vorerst weiterhin erhalten.

    Driver 610.47: Optimierungen für „007 First Light“

    Der Treiber 610.47 ist nicht nur ein technischer Wechsel, sondern auch eine gezielte Anpassung an die Bedürfnisse aktueller Spiele. Besonders im Fokus steht der bevorstehende Release von „007 First Light“. Der neue Treiber führt Unterstützung für DLSS 4.5 Super Resolution und Dynamic Multi Frame Generation ein, Technologien, die darauf abzielen, die hohen Hardware-Anforderungen des Spiels zu bewältigen.

    Erste Benchmarks zeigen, dass „007 First Light“ auf der Glacier-Engine eine beeindruckende Grafikleistung erfordert. Die native 4K-Auflösung mit Ultra-Einstellungen stellt selbst aktuelle High-End-Grafikkarten vor Herausforderungen, wobei die neuesten Modelle etwa 70 Bilder pro Sekunde erreichen. Für maximale Leistung werden sogar Grafikkarten der RTX 5080-Serie empfohlen.

    Neben dem Blockbuster „007 First Light“ bietet der Treiber auch Unterstützung für andere Neuerscheinungen wie LEGO Batman: Legacy of the Dark Knight, das F1 25: 2026 Season Pack sowie World of Tanks: HEAT, und integriert wichtige Technologien wie DLSS und NVIDIA Reflex.

    Zusätzlich wurde die Unterstützung für 40 neue G-SYNC-kompatible Monitore validiert, was das Ökosystem für variable Bildwiederholraten weiter ausbaut.

    Fehlerbehebungen und Stabilitätsverbesserungen

    Das 933,1 MB große Update bringt auch eine Reihe von Fehlerbehebungen mit sich. Dazu gehören die Lösung von V-SYNC-Problemen in Multi-Monitor-Konfigurationen und die Behebung grafischer Flackern in Spielen wie „Like a Dragon: Infinite Wealth“. Auch für kreative Software wie Adobe Lightroom Classic gibt es positive Nachrichten, da Abstürze seltener auftreten sollten. Zudem wurde ein Speicherleck in Autodesk Forma behoben, was die Benutzererfahrung verbessert.

    Dennoch bleibt ein bekanntes Problem bestehen: In bestimmten Szenarien lässt sich die Energieeinstellung „Maximale Leistung bevorzugen“ nicht korrekt anwenden. NVIDIA hat angekündigt, an einem Patch zu arbeiten.

    Die Veröffentlichung des Treibers erfolgt parallel zu wichtigen Informationen über die Logistik zu „007 First Light“. IO Interactive hat bestätigt, dass es auf Steam und Xbox keinen Pre-Load geben wird, um Datenlecks und frühzeitiges Hacking zu vermeiden. Spieler auf der PlayStation können jedoch das Spiel vorab herunterladen. PC-Spieler müssen am Veröffentlichungstag die vollen 80 GB herunterladen.

    Die Systemanforderungen verdeutlichen, wie anspruchsvoll moderne Spiele geworden sind. Während die Mindestanforderungen einen i5-9500 oder Ryzen 5 3500 mit einer GTX 1660 vorsehen, empfiehlt NVIDIA für flüssiges 1080p-Gaming mit 60 FPS einen i5-13500 oder Ryzen 5 7600 sowie eine RTX 3060 Ti. Wer in 4K mit Ultra-Einstellungen spielen möchte, sollte mindestens eine RTX 5080 in Betracht ziehen.

    Ab morgen wird „007 First Light“ auch über die GeForce NOW-Cloud verfügbar sein. NVIDIA bietet bis zum 10. Juni 2026 ein Ultimate-Membership-Bundle an, das das Spiel beim Kauf eines 12-Monats-Abos enthält. Damit kann der Titel in bis zu 5K HDR gestreamt werden, unterstützt durch RTX-50-Serien-GPUs in der Cloud.