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  • Check24 schon wieder mit kostenlosem WM-Trikot: Gegen Daten als Marketing-Coup

    Check24 schon wieder mit kostenlosem WM-Trikot: Gegen Daten als Marketing-Coup

    LGR Reutlingen – 28 Mai 2026 | Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 rückt näher, und mit ihr bringt das Vergleichsportal Check24 bereits im Vorfeld eine spannende Aktion ins Spiel: Wie schon 2024 verschenkt das Unternehmen kostenlose Deutschlandtrikots, allerdings mit einem besonderen Kniff, der die Fans zum Mitmachen animiert und gleichzeitig wertvolle Daten generiert.

    Am 11. Juni startet das sportliche Großereignis, am 14. Juni wird die deutsche Nationalmannschaft ihr erstes Spiel bestreiten. In den kommenden Wochen werden die Straßen, Parks und sozialen Medien von Fans in Deutschland bevölkert sein, die stolz ihre Trikots tragen. Unter diesen werden sich auch die Trikots von Check24 finden, die vor allem durch ihre Marketingstrategie auf sich aufmerksam machen.

    Im Jahr 2024 stellte Check24 bereits Millionen selbst gestaltete Deutschlandtrikots zur Verfügung und profitierte damit erheblich von der Datenflut, die durch die Teilnahme der Nutzer an der Aktion generiert wurde. Dies umfasste nicht nur App-Installationen, sondern auch eine Vielzahl an sozialen Medienbeiträgen und Videos, die das neue Fan-Produkt ins Rampenlicht rückten. Mit der WM 2026 wiederholt Check24 diesen Marketing-Coup, um erneut von der gesteigerten Sichtbarkeit zu profitieren.

    Das Prinzip hinter dem kostenlosen Trikot

    Um ein kostenloses Deutschlandtrikot von Check24 zu erhalten, müssen sich Interessierte für das Check24-WM-Tippspiel anmelden. Mit dieser Anmeldung sichern sie sich nicht nur das Trikot, sondern nehmen auch an Verlosungen teil, bei denen es Preise im Gesamtwert von 24 Millionen Euro zu gewinnen gibt. Darunter befinden sich unter anderem ein iPhone 17 und Reiseguthaben.

    Die Teilnahme erfordert das Herunterladen der Check24-App, was das Unternehmen zusätzlich in die Karten spielt, um die Nutzer zu binden und deren Daten zu sammeln. Die Preise werden basierend auf der Platzierung in der Spieltagswertung vergeben und direkt dem Kundenkonto gutgeschrieben. Die gewonnenen Preise sind jedoch nicht übertragbar und können nicht in bar ausgezahlt werden.

    Die Trikots fungieren nicht nur als Fanartikel, sondern sind auch ein strategisches Werkzeug, um die Sichtbarkeit von Check24 in den sozialen Medien zu maximieren. Das Unternehmen zielt darauf ab, durch die Verbreitung der Trikots zahlreiche Posts und Videos zu generieren, in denen das Trikot und das Check24-Logo prominent präsentiert werden.

    Der Haken an der Aktion

    Doch es gibt einen Haken: Um an der Aktion teilzunehmen, müssen die Nutzer ihre persönlichen Daten angeben. Check24 wird eine Reihe von Informationen sammeln, darunter Name, Anschrift, E-Mail-Adresse und sogar den Nutzername für das Tippspiel. Diese Datenverarbeitung ist im Rahmen der Teilnahmebedingungen festgelegt und könnte einige Nutzer überraschen, die sich der Datenverwendung möglicherweise nicht bewusst sind.

    Bereits bei der ähnlichen Trikotaktion im Jahr 2024 hatten Verbraucherzentralen auf die Risiken der Datensammlung hingewiesen. Nutzer sollten sich bewusst sein, dass das kostenlose Trikot zwar verlockend ist, aber mit einer gewissen Verpflichtung verbunden ist. Die Datenschutzhinweise von Check24 klären über die Verarbeitung der gesammelten Daten auf, was für viele Teilnehmer von Bedeutung sein dürfte.

    Die Marketingstrategie von Check24 steht nicht allein da. Auch andere große Marken nutzen die WM, um kostenlose Trikots anzubieten. Edeka bietet beispielsweise Trikots an, die gegen einen Mindesteinkaufswert erhältlich sind, und weitere Unternehmen haben ähnliche Aktionen gestartet, um die Kundenbindung zu fördern.

    Obwohl Check24 mit seiner Aktion bereits eine treue Fanbasis aufgebaut hat, bleibt abzuwarten, wie die Reaktion der Öffentlichkeit auf die erneuten Versuche des Unternehmens sein wird. Die Vorfreude auf die WM und die damit verbundenen Aktivitäten im Marketingbereich könnten jedoch dazu führen, dass wir bald noch mehr Check24-Trikots in den sozialen Medien und auf Verkaufsplattformen sehen werden.

  • Instagram priorisiert jetzt andere Signale für Reels-Performance

    Instagram priorisiert jetzt andere Signale für Reels-Performance

    LGR Reutlingen – 28 Mai 2026 | Deine Reels haben viele Views? Instagram priorisiert jetzt jedoch andere Signale, die für die Performance von Inhalten entscheidend sind. Adam Mosseri, der Kopf von Instagram, hat in einem aktuellen Video klargestellt, dass die Reichweite allein nicht mehr das Maß aller Dinge ist. Stattdessen sollten Creator und Marken viel stärker auf Engagement-Signale achten, um die Relevanz ihrer Inhalte zu bewerten.

    Traditionell haben viele Nutzer die Anzahl der Views als Hauptindikator für den Erfolg ihrer Beiträge betrachtet. Mosseri sieht diese Sichtweise jedoch als zu einseitig an. In seinem Video betonte er, dass es nicht nur darum geht, wie viele Menschen ein Reel gesehen haben, sondern vielmehr, ob die Zuschauer die Inhalte aktiv teilen, speichern oder weiterempfehlen.

    Die neuen Metriken, die Instagram jetzt stärker ins Blickfeld rückt, sind entscheidend für die künftige Strategie von Content-Creators. Mosseri erklärte, dass Creator oft die falschen Prioritäten setzen, wenn sie nur auf die Gesamtzahl der Views schauen. Viel wichtiger sei die Engagement-Rate, die aufzeigt, wie viele Nutzer tatsächlich mit den Inhalten interagieren. Likes, Shares und Saves sind dabei besonders wertvoll.

    Neue Metriken für Reels

    Um die Performance von Reels besser zu bewerten, werden jetzt neue Metriken eingeführt. Dazu gehören unter anderem die Connected Reach und Unconnected Reach. Connected Reach beschreibt die Reichweite innerhalb der bestehenden Followerschaft, während Unconnected Reach zeigt, wie viele neue Nutzer über Empfehlungen erreicht werden konnten. Diese Differenzierung hilft Creatorn, besser zu verstehen, wie ihre Inhalte bei der Zielgruppe ankommen.

    Darüber hinaus hat Instagram neue Metriken wie die Share Rate und Skip Rate eingeführt, die aufschlussreiche Informationen darüber liefern, welche Inhalte die Nutzer tatsächlich interessieren und bei welchen sie schnell weiterswipen. Diese neuen Ansätze zeigen, dass Instagram das Engagement und die Interaktion der Nutzer als zentralen Erfolgsfaktor ansieht.

    Die Erkenntnisse aus Mosseris Video sind klar: Hochwertige Inhalte, die viel geteilt werden, sind langfristig wertvoller als virale Videos, die zwar viele Views erzielen, aber wenig Interaktion hervorrufen. Creator sollten ihre Reels nicht mehr nur nach Reichweite bewerten, sondern auch die Interaktionsraten in den Vordergrund stellen.

    Strategien für Creator

    • Bewerte Reels nicht nur nach ihrer Reichweite, sondern stärker nach ihrer Engagement-Rate. Interaktion ist entscheidend.
    • Achte bei der Analyse auf Saves, Shares und Sends, da diese entscheidend dafür sein können, ob Instagram Inhalte an neue Nutzer ausspielt.
    • Tracke Connected Reach und Unconnected Reach, um besser zwischen Reichweite in der eigenen Community und unter Nicht-Followern zu unterscheiden.
    • Nutze die erweiterten Insights, um die Performance von Reels detaillierter auszuwerten.
    • Integriere die neuen Reels-Metriken Share Rate und Skip Rate in deine Analysen.
    • Hinterfrage hohe Reichweiten kritisch, denn sie sagen oft wenig über die tatsächliche Performance aus.

    In der Welt von Instagram wird es immer wichtiger, nicht nur auf Zahlen zu schauen, sondern die Qualität und die Art der Interaktionen zu analysieren. Wer künftig Reels erstellt, sollte diese neuen Signale im Hinterkopf behalten, um nachhaltigen Erfolg auf der Plattform zu erzielen.