Tag: Produktmanagement

  • QAD Adaptive ERP: Flexible Lösungen für die digitale Transformation

    QAD Adaptive ERP: Flexible Lösungen für die digitale Transformation

    LGR Reutlingen – 30 Mai 2026 | Die fortschreitende Digitalisierung im B2B-Commerce erfordert hochentwickelte und flexible Softwarestrukturen, die komplexe Geschäftsprozesse nahtlos abbilden können. In diesem Zusammenhang rücken spezialisierte ERP-Anbieter wie QAD Adaptive ERP zunehmend in den Fokus von Entscheidungsträger:innen. Dieses System bietet eine technologische Grundlage, um betriebliche Abläufe strategisch zu steuern und sich dynamisch an Marktanforderungen anzupassen.

    Die softwareseitige Betreuung und Bereitstellung des QAD Adaptive ERP erfolgt im europäischen Raum durch die Kontext-e GmbH mit Sitz in Dresden. Seit seiner Markteinführung im Jahr 2012 richtet sich das Produkt an kleine, mittlere und große Unternehmen und bedient ein breites Kundenspektrum. Durch den Einsatz moderner Cloud-Technologien und den Fokus auf hohe Flexibilität unterstützt das System eine vielseitige Skalierung über unterschiedliche Branchen hinweg.

    Umfassende Funktionen und Anpassungsfähigkeit

    Die Softwarearchitektur von QAD Adaptive ERP zeichnet sich durch ein umfassendes Spektrum an Kernfunktionen aus, die für den globalen Einsatz konzipiert wurden. Anwender:innen können die Benutzeroberfläche in zahlreichen Sprachen wie Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Chinesisch, Arabisch, Japanisch, Russisch und Niederländisch einrichten. Zu den zentralen Systemkomponenten gehören ein detailliertes Nutzer- und Berechtigungssystem sowie eine vollständige Mandantenfähigkeit.

    Die Cloud-Lösung umfasst nicht nur ein integriertes Artikelmanagement und Funktionen für das Projektmanagement, sondern bietet auch eine mobile App, eine integrierte Suchfunktion sowie einen Assistenten für die Datenmigration. Anpassbare Vorlagen für die Bedienoberflächen ermöglichen eine individuelle Gestaltung, während künstliche Intelligenz automatisch Muster, Anomalien sowie Engpässe identifiziert und Korrekturvorschläge von der Auftragsabwicklung bis zur Produktionsplanung generiert.

    Integration und Konnektivität

    Eine der Stärken des QAD Adaptive ERP ist die Konnektivität. Das System gewährleistet eine tiefgehende Integration in bestehende IT-Infrastrukturen über eine öffentliche Programmierschnittstelle sowie einen eigenen App-Marketplace. Bereits im Kern der Software sind Anbindungen für Buchhaltungssoftware und Barcode-Scan-Systeme integriert, während Schnittstellen zu Business-Intelligence-Systemen über Drittanbieter realisiert werden können.

    Für den E-Commerce-Bereich stehen umfassende Anbindungen per API zur Verfügung, die eine Verknüpfung mit großen Online-Marktplätzen, bekannten Webshopsystemen und führenden Versanddienstleistern ermöglichen. Ebenso lassen sich Lösungen aus den Bereichen Produktdatenmarketing, Digital Asset Management, Zahlungsabwicklung und Customer-Relationship-Management flexibel anbinden.

    Die Versandfunktionen des Systems beinhalten die Bereitstellung von Lieferscheinen, automatisierten Warenausgangsbuchungen und vollständigen Versanddokumenten. Zudem integriert QAD Adaptive ERP Systeme zur exakten Ermittlung von Versandkosten sowie Funktionen zur effizienten Tourenplanung.

    Im Bereich Einkaufsmanagement und Wareneingang ermöglicht die Software eine strukturierte Lieferantenauswahl, die Verwaltung von Angeboten und die Durchführung von Preisvergleichen. Direkt umgewandelte Angebote in Bestellungen und eine lückenlose Bestellüberwachung garantieren eine gesicherte Beschaffungskette. Die Abwicklung von Wareneingängen, auch ohne direkten Bestellbezug, sowie ein präzises Retourenmanagement runden das Angebot ab.

    Die Vertriebsfunktionen des Systems ermöglichen eine umfassende Abbildung der gesamten Vertriebs-Pipeline. Angefangen bei der Angebotserstellung über die Angebotsüberwachung bis hin zur Steuerung von Konditionen und Außendienstaktivitäten – alles ist integriert. Die Überwachung der Lieferbereitschaft und Lieferzeiten in Kombination mit fundierten Vertriebsplanungsfunktionen sorgt für eine optimale Steuerung der Vertriebsaktivitäten.

    Support und rechtliche Rahmenbedingungen

    QAD Adaptive ERP bietet seinen Nutzern flexible Online-Trainings und eine digitale Online-Akademie zur Einarbeitung. Des Weiteren haben Anwender:innen Zugriff auf ein umfassendes Systemhandbuch für die tägliche Anwendung im Unternehmen. Der werktägliche Support mit garantierten Reaktionszeiten von unter 24 Stunden gewährleistet eine hohe Ausfallsicherheit.

    Die Einhaltung europäischer Compliance-Standards wird durch einen Server-Standort in Deutschland sowie einen dort verorteten Gerichtsstand sichergestellt. Die Software unterstützt Unternehmen bei der Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung durch die Pseudonymisierung und Verschlüsselung personenbezogener Daten sowie die rechtskonforme Speicherung bei vorliegender Einwilligung. Ein standardisierter Vertrag für die Auftragsdatenverarbeitung wird ebenso bereitgestellt wie ein offiziell bestellter Datenschutzbeauftragter.

    Der Schutz der Unternehmensdaten wird durch dokumentierte Sicherheitsvorkehrungen gegen Cyber-Attacken sowie die systematische Protokollierung sicherheitsrelevanter Vorfälle gestärkt. Zudem bieten deutschsprachige Allgemeine Geschäftsbedingungen, Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärungen rechtliche Transparenz.

    Das QAD Adaptive ERP-System positioniert sich als hochgradig anpassungsfähige und cloudbasierte Gesamtlösung, die durch ihre breite Sprachunterstützung und tiefgehende API-Konnektivität überzeugt. Die funktionale Tiefe in den Bereichen Disposition, Logistik und Vertrieb bietet Unternehmen eine solide Basis für internationale Handelsaktivitäten. Um die spezifischen Funktionen tiefergehend zu analysieren und mit anderen Systemen abzugleichen, empfiehlt sich ein Blick auf einen vollständigen ERP Marktüberblick.

  • Die Zukunft der KI-Automatisierung: Chancen und Herausforderungen für Unternehmen

    Die Zukunft der KI-Automatisierung: Chancen und Herausforderungen für Unternehmen

    LGR Reutlingen – 26 Mai 2026 | In den letzten Jahren hat die KIAutomatisierung in verschiedenen Branchen an Bedeutung gewonnen und verändert die Art und Weise, wie Unternehmen operieren. Vom Arbeitskräftemanagement über Produktentwicklung bis hin zu rechtlichen Fragestellungen – die Implementierung von Künstlicher Intelligenz (KI) wirft sowohl Chancen als auch Herausforderungen auf. Diese Entwicklungen sind nicht nur für große Unternehmen von Bedeutung, sondern auch für den Mittelstand, der oft als Rückgrat der europäischen Wirtschaft angesehen wird.

    Die Rolle von KI in der Produktentwicklung

    Ein herausragendes Beispiel für den Einsatz von KI in der Produktentwicklung ist der Product Owner AI Day 2026, eine Konferenz, die am 9. Juli 2026 stattfinden wird. Hier wird gezeigt, wie KI-Agenten und Automatisierungen Prozesse vereinfachen können. Die Konferenz, organisiert von dpunkt.verlag und iX in Kooperation mit Marc Bless, zielt darauf ab, Product Owner und Produktmanager in die Lage zu versetzen, KI sinnvoll in ihre Arbeitsabläufe zu integrieren.

    In den Vorträgen und Workshops lernen die Teilnehmer, wie sie durch den Einsatz von KI nicht nur Zeit sparen, sondern auch qualitativ bessere Entscheidungen treffen können. Experten wie Gregor Biswanger und Miriam Suchet zeigen konkrete Anwendungsfälle auf, die den Teilnehmern helfen, die Vorteile von KI in der Produktentwicklung zu verstehen. Suchet hebt hervor, wie Produktverantwortliche mit KI in fünf Schritten von der Vision zur Stakeholder-Freigabe gelangen können. Dies verdeutlicht, dass KI nicht nur ein technologisches Werkzeug, sondern auch ein strategischer Partner in der Produktentwicklung ist.

    KI und das Arbeitskräftemanagement

    Im Rahmen des Projekts AI@Work hat das European Employers’ Institute elf europäische Unternehmen befragt, um zu ermitteln, wie KI das Arbeitskräftemanagement verbessert und die Wettbewerbsfähigkeit steigert. Dr. Gustav Bösehans, wissenschaftlicher Mitarbeiter des ifaa, betont die positiven Effekte von spezialisierten KI-Anwendungen, die weit über die generative KI hinausgehen.

    • Die Adecco Group und Hays nutzen KI zur Vereinfachung von Rekrutierungsprozessen, angefangen bei der Erstellung von Stellenbeschreibungen bis hin zum Ranking von Kandidaten.
    • Bei Airbus kommt KI zum Einsatz, um die Mitarbeiterbindung zu stärken, indem offene Stellen frühzeitig an geeignete Mitarbeiter kommuniziert werden.
    • Im Bauwesen demonstriert der Fall von Heijmans, wie KI-gestützte Kamerasysteme die Sicherheit auf Baustellen erhöhen können.

    Diese Anwendungsfälle zeigen, dass KI nicht nur die Effizienz erhöht, sondern auch aktiv zur Mitarbeiterbindung beiträgt. Unternehmen, die KI erfolgreich implementieren, können sich somit einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

    Rechtliche Herausforderungen in der KI-Robotik

    Die Verschmelzung von KI und Robotik bringt allerdings auch komplexe rechtliche Fragestellungen mit sich. Cathrin Kapell von iX berichtet über die Herausforderungen, die bei der Einführung autonomer Systeme entstehen, insbesondere in Bezug auf Produkthaftung und Datenschutz. KI-gesteuerte Roboter, die eigenständig Entscheidungen treffen und sich an veränderte Umgebungen anpassen, werfen neue Haftungsfragen auf. Die rechtliche Einordnung solcher Systeme hängt stark von ihrem Grad der Autonomie ab.

    Die Unsicherheiten in diesem Bereich können Unternehmen davon abhalten, KI-Technologien vollständig zu nutzen. Daher ist es entscheidend, klare regulatorische Rahmenbedingungen zu schaffen, die sowohl Innovationen fördern als auch die Rechte der Verbraucher schützen.

    Herausforderungen und Fehlschläge im Mittelstand

    Die Realität sieht jedoch oft anders aus. Ein Bericht über die häufigsten Fehlschläge von KI-Implementierungen im Mittelstand zeigt, dass nicht die Technologie selbst, sondern oft Governance und organisatorische Strukturen das Problem darstellen. Laut einem Gründer der Blümlein AI & Automation GmbH scheitern viele mittelständische Unternehmen an der falschen Reihenfolge und der unzureichenden Definition von Rollen und Verantwortlichkeiten.

    Ein Beispiel verdeutlicht dies: Ein Unternehmen aus der Baubranche führte einen KI-Agenten zur Datenbankoptimierung ein, der Schreibrechte erhielt, die nicht ausreichend reguliert waren. Das Resultat war ein schwerwiegender Datenverlust und ein dreitägiger Produktionsstillstand. Ein weiteres Beispiel betrifft einen internen Chatbot, der technische Dokumentation durchsuchen sollte, jedoch falsche Informationen lieferte, die in Kundenangebote einflossen. Diese Fälle zeigen, dass ohne klare Richtlinien und Governance-Strategien selbst die vielversprechendsten KI-Technologien scheitern können.

    Markt- und Branchenrelevanz

    Die Herausforderungen, die mit der Implementierung von KI-Automatisierung verbunden sind, sind nicht auf den Mittelstand beschränkt. Auch große Unternehmen sehen sich mit ähnlichen Problemen konfrontiert. Der Pharmakonzern Sanofi nutzt KI zur Unterstützung in Forschung und Vertrieb, während die Salling Group in ihren Discounterketten innovative Lösungen zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung implementiert. Die Erfahrungen dieser Unternehmen zeigen, dass KI nicht nur als Werkzeug zur Effizienzsteigerung, sondern auch als strategisches Element betrachtet werden sollte.

    Die Ergebnisse des Projekts AI@Work werden ab Oktober 2026 verfügbar sein und könnten weitere wertvolle Einblicke in die Nutzung von KI zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit bieten. Die bisherigen Ergebnisse verdeutlichen, dass KI branchenübergreifend als Innovationstreiber wirkt, sowohl für Großunternehmen als auch für kleine und mittelständische Unternehmen.

    In einer Zeit, in der die digitale Transformation in vollem Gange ist, wird die richtige Implementierung von KI-Automatisierung entscheidend sein, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. Unternehmen müssen nicht nur die Technologien verstehen, sondern auch die organisatorischen Rahmenbedingungen schaffen, um diese erfolgreich zu integrieren. Dabei bleibt die Frage, wie sich der Markt entwickeln wird und welche neuen Herausforderungen und Chancen sich durch den verstärkten Einsatz von KI ergeben werden.